Ich môchte auch noch was dazu sagen und zwar auch aus der Mallorca-Konzert-Erfahrung heraus.
Natürlich ist ein Kurs über Bühnenpräsenz sehr wichtig und alles, was dazu gesagt wurde, kann ich nur befürworten.
Gleichzeitig aber fände ich es auch wichtig, und das habe ich ja bereits hier irgendwo geschrieben, dass man einmal im Jahr(oder auch zweimal?) ein Belcanto-Trefffen arrangiert, wo wirklich nur geprobt wird und zwar vor allem Ensemble-Szenen inclusive ihrer Inszenierung/Schauspiel.
Ich finde es für lange Konzertprogramme sehr gut und abwechslingsreich, wenn eine möglichst ausgeglichene Mischung zwischen Soli und Duetten/Ensembles da ist(fÜrs Publikum UND für uns selbst).
Wir haben evtl. nicht immer einen Chor dabei und müssen also auch selbst genug davon in petto haben. Das in den Proben direkt VOR den Konzerten unterzubringen, war schon in Mallorca schwierig und selbst wenn alle Beteiligten bestens vorbereitet wären, kann man das kaum befriedigend schaffen, wenn man zum Beispiel Konzerte wie Starnberg mit nur einer Probe vorher hat.
Mir machen Ensembles und Duette Riesen-Spass und dem Publikum meistens auch,aber wann soll man diese proben?Man kann sich vorher mit den Partner treffen, aber eine Inszenierung hat man dann immer noch nicht und für manche Mitglieder ist es räumlich sehr schwierg.
Dafür eignen sich meiner Ansicht nach Belcanto-Treffen in Form von internen Workshops bestens.(Spass garantiert inclusive....

:love: .) Das betrifft weltliches und geistliches Repertoire, denn wenn kein Chor dabei ist, wäre es doch schôn, auch ein paar geistliche Ensembles "auf Lager" zu haben für die Kirchenkonzerte, die vielleicht nicht Elias betreffen.
Gerade wo wir so viele Frauenstimmen haben und es so schöne Werke für 3-6 Frauen gibt, kônnte man auch da vorarbeiten.
Diese Ideen, Anregungen meinerseits haben nichts mit dem geplanten Kurs von Musika zu tun, sie sollen ganz unabhägig davon zum Diskutieren anregen.
Liebe Grüsse Cantilene
