Hi!
- Also zunächst einmal muss ich mich Eurem Unbehagen anschließen: Deine Schilderungen lassen auf ein wirklich seeehr kleines Momentchen des Singens schließen.
Das geht natürlich nicht - auf Dauer.
Ich verfüge ebenfalls über eine sehr - sagen wir mal... - mitteilsame Lehrerin.
Ich muss sagen, gerade am Anfang hatte sie mir wirklcih berechtigter Weise viel zu sagen. Dabei wiederholte sie sich auch zuweilen - aber dann bimst es sich wenigstens ordentlich in den Schädel
Wir kommunizieren auch auf privater Ebene (was sie dann bei anderen weg lässt), und so kommt einiges an Redezeit zusammen.
Ich habe auch schon so manches Mal gedacht,
mir geht da aber viel Zeit duch die Lappen...
Aber dann gibt es eben auch etliche Stunden, die sich in 2 und 3 Stunden verwandeln - ohne, dass sie dafür mehr verlangen würde!
Wenn es einmal nicht so gut läuft, redet sie wieder mehr - und hat mir neulich endlich verraten, dass sie das
dosiert: Je nachdem, ob man vom Vorherigen "abgelenkt" werden muss
Ich kenne ja weder Deine Stimme, noch Deinen Ausbildungsstand. Daher würde ich Dir auch raten, bei anderen Schülern nachzufragen, ob sie den selben Eindruck haben wie Du - und ob sich "die Rederei" nach einiger Zeit wieder gibt.
Solltest Du das Gespräch mit anderen Schülern nicht finden, wird's schwierig. - Vielleicht kannst Du Deinem Lehrer durch Notizen und "Hey, Moment, ich schreibe mir das grade mal auf!" das Gefühl nehmen, er müsse immer alles zehnfach erklären.
Auch MIDI- oder Kassetten-Aufnahmen können helfen, ihm zu zeigen, dass Du sehr wohl auf seine Ratschläge zurückgreifen kannst.
Möglicherweise hast Du auch einen erwischt, der gerade eine Rüge hinter sich hat, weil jemand bemängelt hat, er habe nicht genug auf Technik geachtet - dann übertreibt er's möglicherweise nur vorerst.
Je nachdem, wie er drauf ist, könntest Du ihn ja beim nächsten Mal - ganz ohne Kritik an dem, was bisher lief!!! - frage, wann Du seiner Meinung nach soweit wärest, "ein richtiges Stück" einzustudieren. Das zeigt Ehrgeiz und Zielstrebugkeit, ganz ohne dass Du ihm unter die Nase reibst, dass Du es so, wie es gerade läuft, unerquicklich findest.
Und auch wenn er Dich auf mehrere Wochen vertröstet, ist doch anzunehmen, dass er das im Hinterkopf behält und allmählich "zur Sache kommt".
Bei den Stücken wird er auch viel zu sagen haben, aber es kommt die zeit, da läßt er Dich Strecen durchsingen - und schwups! - ist die Stunde mit Singen gefüllt

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