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Orphenica
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Verfasst: 30.08.2006, 22:55 |
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Hallo ihr Lieben,
von der Tancredi Arie habe ich die Noten hier (Ihr meint doch Di tanti palpiti oder?) - guter Tip, könnte vielleicht sogar was für mich sein  . Nach meinem Höhenflug im Sommer (Deh per questo) habe ich mich mit O thou that tellest good tidings (Händel, Messias) jetzt ganz im Gegenteil in für mich extreme Tiefen begeben, und ich beginne mich dort immer wohler zu fühlen ;-) . Das lange c1 am Schluss auf "Lord" ist noch etwas grenzwertig, da muss ich mich sehr auf die richtige Mischung konzentrieren, und die klappt längst nicht immer. Das braucht wohl auch noch einige Zeit an Übung.
Aber die Tancredi Arie sieht doch schön mittellagig aus, genau in der Lage habe ich in letzter Zeit ziemlich an Volumen gewonnen. Schaun mer mal, einen Versuch wäre es sicher wert.
Liebe Octaviane, dir viel Glück bei der richtigen Literaturauswahl. Das hört sich doch toll an, was dein neuer Lehrer sagt und dir rät! Bin gespannt, wie das weitergeht bei dir
Liebe Grüße,
Orphenica
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Dola1
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Verfasst: 30.08.2006, 23:26 |
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hallo,
nach so viel Zuspruch muss ich mich hier wohl ans Werk machen...
@orphenica:
ich würde das lange c unten bei der Händel - Arie tendenziell brustig nehmen, allerdings natürlich, ohne abartig zu röhren (sorry, ich weiß natürlich nicht, ob du dazu neigst, will das keinesfalls unterstellen) Die Lage ist eine regelrechte "Sollbruchstelle" :razz: , das machts ein wenig schwierig.
Wenn du dich in dieser Tiefe wohlfühlst, nehme ich an, dass du im Brustresonanzbereich einen guten Stimmsitz hast und somit da drauf auch lange Töne halten kannst.
Ansonsten ist das ganze Stück auf einer wirklich tiefen Tessitur und mit Koloraturen gespickt. Eine hervorragende Geläufigkeitsübung. Ich singe es gerne.
@epo:
Wahrscheinlich spielen die engen Vokale und Konsonanten bei Remember me eine Rolle, aber es ist zudem ein wirklich blöder Sprung, kriege die Höhe nicht auf dabei. Ich lasse es .
Liebe Grüße,
dola
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lucicare
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Verfasst: 30.08.2006, 23:59 |
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Nun habt ihr mich wirklich neugierig auf diese Tancredi-Arie gemacht!  Als tiefer Mezzo wäre das vielleicht auch ein gutes Übungsstück für mich?? Was ist denn nun die Tessitur dieser Arie? Muss doch mal sehen, ob ich die Noten auftreiben kann....
Gruss
lucicare :Sonne
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Orphenica
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Verfasst: 31.08.2006, 00:13 |
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dola hat geschrieben: hallo,
@orphenica:
ich würde das lange c unten bei der Händel - Arie tendenziell brustig nehmen, allerdings natürlich, ohne abartig zu röhren (sorry, ich weiß natürlich nicht, ob du dazu neigst, will das keinesfalls unterstellen) Die Lage ist eine regelrechte "Sollbruchstelle" :razz: , das machts ein wenig schwierig. Nö, ich röhre eher nicht, habe gerade gelernt, den Registerwechsel mit viel Randstimme zu nehmen, aber jetzt muss natürlich wieder Butter bei die Fische, sprich Brustresonanzen dazu, ohne die Kopfresonanzen zu verlieren. Wenn ich die ganze Phrase schon in dem Bewusstsein ansetze, dass eben dieses lange c kommt, also alles eher tief gedacht, dann geht's einigermaßen. Aber genau der Ton ist echt fies. Ein cis oder d wäre schon wieder eine ganz andere Welt... ;-) dola hat geschrieben: Wenn du dich in dieser Tiefe wohlfühlst, nehme ich an, dass du im Brustresonanzbereich einen guten Stimmsitz hast und somit da drauf auch lange Töne halten kannst.
Also ab c1 abwärts ist schon schwierig für mich, kommt aber immer drauf an, wie die Töne liegen. Die tiefen a's in dieser Arie finde ich gut machbar, aber bei mir klingen die jetzt nicht so "satt", bin halt doch kein tiefer Alt. Aber die tiefere Mittellage macht so richtig Spaß, d1 - c2 so in etwa. Da halte ich lange Töne mit wachsender Begeisterung ;-) dola hat geschrieben: Ansonsten ist das ganze Stück auf einer wirklich tiefen Tessitur und mit Koloraturen gespickt. Eine hervorragende Geläufigkeitsübung. Ich singe es gerne.
Ja, deshalb singe ich es auch so gerne. Man läuft nicht Gefahr sich festzusingen. Das ist mir früher mal bei anderen tieferen Stücken passiert, aber da war ich insgesamt halt auch noch nicht so weit.
Ist ja eigentlich jetzt etwas off topic hier (Octaviane möge es uns verzeihen  ), aber trotzdem danke für deine Tips, Dola. :love:
Liebe Grüße,
Orphenica
:love:
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Orphenica
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Verfasst: 31.08.2006, 00:21 |
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Hallo Lucicare,
ganz schnell noch, und dann muss ich aber wirklich ins Bett
Di tanti palpiti - wenn es denn das Stück ist, das Gioachino gemeint hat, steht in F-Dur, und bewegt sich dementsprechend hauptsächlich zwischen f1 und c2. Tiefster Ton ist c1, höchster f2. Dazwischen ziemlich viele 32stel Noten...
Viel Spaß, liebe Grüße und gute Nacht,
Orphenica
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lucicare
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Verfasst: 31.08.2006, 00:33 |
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Na, das tönt ja nach geradezu gefährlich bequemer Lage *misstrauischguckt*! Die 32stel dürften die Illusion aber schnell zerstören - muss mir das wirklich mal ansehen!
Gruss
lucicare :Sonne
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gioachino
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Verfasst: 31.08.2006, 08:45 |
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Ja, Ihr Lieben, ich meine " Di tanti palpiti ", die Auftrittsarie des Tancredi.
Ciao. Gioachino :tanzen
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cantilene
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Verfasst: 10.09.2006, 07:21 |
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Liebe Octaviane, da ich Deine Stimme ja auch schon geniessen konnte, auch noch ein Kommentar dazu.
Ich habe das Gefûhl, dass der italienische Verismo eine sehr gute Fundgrube für dich sein kônnte.
Von Catalanis Wally bis zu Arrigo Boitos "Mefistofele", und natürlich Mascagni. Und als Verdi Desdemona höre ich Dich ideal vor meinem imaginären Ohr und freue mich schon darauf, dass Musika das offenbar auch so empfunden hat.
In Italien habe ich im Kurs die Arbeit an einer Arie aus Macagnis Oper "L'amico Fritz" erlebt.(den Titel kann ich suchen, irgendwas mit pochi fiori) Irgendwie habe ich dich da sogar schon vor mir gesehen......
Mit Sachen wie Vitellia kannst du natürlich ganz besonders gut alle Facetten der Stimme zeigen und bei Vorsingen schwer beeindrucken.
Aber ich persönlich empfinde eben als Deine ganz besondere Qualität die emotionale Ausdrucksfähigkeit und das spezielle warme Timbre der Stimme, das Dich von Anderen abhebt. Im Rossini-Koloraturfach kommt das eher nicht zur Geltung und im grossen italienischen Fach wird genau DAS verlangt.
Auch in der frz. Oper z.B. bei Berlioz gibt es tolle Partien für Deine Stimme. Ich würde mir persönlich mal, wenn ich dürfte, die grosse Arie der Margarethe aus Berlioz Faust wünschen "D'amour l'ardente flamme"-ich wette, das liegt Dir ideal und Du bringst ganze SÄAle zum Weinen damit-mich mit Sicherheit zuerst!
Aber mit Wagner und grossen deutschen Partien wie Fidelio und Agathe und warum nicht Richard Strauss hat man sicher auch beste Marktchancen und wenn man das kann und sich nicht zu früh damit "absingt", wäre das im Hinblick auf eine Karriere,die ich Dir von Herzen wünsche, sicher auch ein guter Weg.
 Canti
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Octaviane
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Verfasst: 11.09.2006, 10:35 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Liebe cantilene,
ich muss sagen, mir fehlen gerade etwas die Worte
Ich werde mir den Verismo mal zu Gemüte führen (glücklicherweise hat mir mein GL gerade ein Arienbuch mit Sopranarien der großen italienischen Meister vermacht :tanzen ) und auch einen Blick in die französischen Arien werde ich einmal werfen (immerhin habe ich eh das Gefühl, das die französische Sprache für mich sehr angenehm zu singen ist)
Hach ja, langweilig wird mir in nächster Zeit sicher nicht werden
Liebe Grüße
Octaviane
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