Ich stehe mal wieder vor der Frage, was ich in meiner Jahres-Gesangs-Prüfung singen soll und leider gibt es da eine Menge Auflagen, die mich einschränken.
Ich muss drei Stücke singen(davon kann ich eins aber nicht selbst aussuchen, und bekomme es erst kurz vorher vorgelegt) Das, was ich aussuchen darf MUSS ein Lied und eine Arie(Oper/Operette oder Oratorium) sein und davon MUSS ein Stück in französisch sein.
Es geht also erstmal darum: französch im Lied oder in der Arie?
Meine Lehrerin plädiert für ein deutsches Lied meiner Wahl, da ich Deutsche sei und das deutsche Lied hohes Ansehen in Frankreich habe, das also quasi von mir erwartet werde, zumindest gut ankommt.
Wir haben allerdings in letzter Zeit keine deutschen Lieder gearbeitet und die Wahl liegt da ganz bei mir, Altes zu recyceln. Gioachino hat mir bereits Gretchen am Spinnrad vorgeschlagen, was auch sehr viele Pluspunkte hat und was ich bereits eingehend früher studiert habe. Etwas Besseres an deutschem Lied ist mir bisher nicht eingefallen. Vielelciht wisst ihr noch was anderes/Alternatives?
Allerdings stellt sich das Problem der Arie .
Ich habe in den letzten Monaten intensiv an NICHT-französcischen Arien gearbeitet und muss bei der Prüfung natürlich auswendig singen, auch wenn es Oratorium ist.
Die einzige frz. Arie, die zur Zeit in Frage kommt ist die Gavotte aus Massenets "Manon", die auch kurz vorher noch im Saarland unter Konzertbedingungen zum Einsatz kommt, was ja ein grosser Vorteil ist. Die Nervosität bei Prüfung und Konzert ist in meinem Fall ähnlich stark.
Wenn ich aber nun ein frz. Lied nehmen würde, könnte ich z.B. die Norina
singen oder aus der Schöpfung "Nun beut die Flur" oder das Alleluja oder die "Bright Seraphim" Alles Sachen , die ich schon lange intensiv arbeite und die konzerterprobt sind./sein werden bis dahin.
Aber welches frz. Lied? Fauré singen alle. Debussy habe ich letztes Mal gemacht. "O quand je dors" von Liszt ist wunderbar, aber extrem lyrisch und daher bei Nervosität etwas riskant. Ebenso die herrlcihen Lieder von Berlioz. Ich brauche in jedem Fall ein lebhaftes Stück , dass sogar etwas Anfangsunruhe verkraftet, um in die Stimme zu finden.
Letztes Jahr habe ich den Fehler gemacht, zu lyrisch getragen anzufangen und daraus ziehe ich meine Lehren.
Meine Lehrerin will mir die Wahl lassen, ihre Präferenzen hat sie ja ausgedrückt, aber auch das ist kein Zwang, denn ich selbst muss singen und mich wohlfühlen.
Vielleciht haben hier, wo mich soviele kennen , ja noch Einige iene gute Idee/Anregung-so wie schon letztes Jahr.
Ich habe noch Zeit bis Ende Mai, aber muss jetzt nach den Ferien schon Entscheidungen treffen.
Gut, dass es in der Kammermusik leichter wird, da kommt einfach nicht viel in Frage und basta......
Merci
Canti
