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rugero
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Verfasst: 23.06.2006, 02:13 |
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Registriert: 24.03.2006, 22:40 Beiträge: 1062
Vorname: ~
Nachname: ~
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Hallo !
Am Anfang mal ein Zitat, welches ich als PN von einem Forumteilnehmer bekommen habe.
"Letztlich haben wir mit unserem Amateurstatus doch viel mehr Freiheiten und Möglichkeiten, als jemand, der allabendlich - und dann auch noch fremdbestimmt durch einen Regisseur - singen _muss_ " (*)
Ich wollte auch mal Sänger werden !
So fängt wohl manche Story an.
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ? Seid ihr zufrieden mit dem, was ihr erreicht habt ?
Seid ihr auch froh, hier einen Austausch der Erfahrungen zu erleben:....... ?
Der Umgang mit anderen Interessierten
Der Erfahrungsaustausch
Die Liebe zum Gesang
Die Beschäftigung mit der Literatur
Das Spiel , die Umsetzung
Der Auftritt, der Erfolg(?)
Liebe, nächtliche Grüße rugero
(*) frei verwendet, ich hoffe es ist urheberrechtlich erlaubt, deshalb auch kein Namenszitat.
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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Rolando
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Verfasst: 23.06.2006, 10:36 |
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Registriert: 11.11.2005, 15:28 Beiträge: 499 Wohnort: Hamburg
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Hallo rugero,
ich kann dem Inhalt des Zitates nur zustimmen.
Als Amateur habe ich wirklich a l l e Freiheiten. Ich kann singen was ich mag ( im Rahmen meines Könnens und Faches), ich kann Auftritte annehmen oder ablehnen und habe, das ist für mich wichtig, keinen Grund in einen sog. Konkurrenzkampf eintreten zu m ü s s e n. Hier ist es so wie ich es empfinde: Ich darf singen und m u s s es nicht !!! Wie schnell geschieht es, daß man Dingen die man einfach machen m u s s, sehr schnell überdrüssig wird. Auch beim musizieren passiert so etwas. Ich habe einen Beruf der mich ernährt und auch noch zufrieden sein läßt.
Der Erfahrungsaustausch, so wie ich ihn kennengelernt habe, dient mir manchmal schon. Manche, für mich, verzwickte Situationen hat sich dann in ein Ahaa - Erlebnis umgewandelt, sowohl im praktischen als auch im theoretischen.
Die Liebe zum Gesang ist bei mir ein besonders heikles Thema. Wäre diese nicht, dann würde ich heute schon nicht mehr singen. Die ganzen Irrläufe und die damit verbundenen Schwierigkeiten haben mich schon manchmal verzweifeln lassen. Aber wie das so ist mit der Liebe; ganz oder gar nicht.
Wenn man nach Wochen, oder gar Monaten, des Literaturstudiums und der Einstudierung endlich zum Auftritt kommt, freue ich mich ganz besonders. Läuft die Aufführung dann auch noch gut und der Applaus kommt, erlebe ich das wie eine warme Dusche und habe, zumindest kurzzeitig, ein willkommenes Glücksgefühl. Ich bin gar nicht so erpicht darauf möglichst viele Sachen an einem Abend zu singen. Mir reichen auch ein oder zwei Stücke. Für mich zählt nur: Ich singe !!!
 Rolando
_________________ Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)
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EmmyNoether
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Verfasst: 23.06.2006, 10:44 |
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Hallo rugero,
dieses Zitat könnte ich unterschreiben. Eigentlich braucht es keine weiteren Worte mehr.
Ich mache aber doch welche.
"Gesang" stand für mich beruflich nicht zur Debatte - ein Musikstudium hatte ich angedacht, der Musik stand aber ein anderes Gebiet gleichmächtig und "gleichgeliebt" gegenüber. Schon mit 17 Jahren habe ich für mich eine Feststellung getroffen, zu welcher ich heute noch stehe und welche ich jedem, der den Wunsch hat, Berufsmusiker zu werden, zu bedenken gebe:
ICH MÖCHTE VON MUSIK NICHT LEBEN MÜSSEN.
Wie gesagt, die Entscheidung für das andere Fach war bei mir keine 2.Wahl, dies ist wohl für meine Zufriedenheit ausschlaggebend, so daß ich nicht mit verpaßten Chancen hadere.
Ich glaube auch, daß man, wenn man über die verpaßten Chancen im Leben nachdenkt, realistisch bleiben muß. Nirgendwo steht geschrieben, daß ich eine gefragte Spitzenmusikerin geworden wäre...
Ich kenne Dich und Deinen Gesang nicht, aber die Statistik dürfte auf meiner Seite sein:
vermutlich wärest Du kein gefragter Spitzensänger geworden. Mit Glück hättest Du ein Engagement an einem kleinen Theater - welches man Dir gerade rechtzeitig so kündigt, daß sie Dich nicht dauerhaft einstellen müssen. Wahrscheinlich allerdings würdest Du ab und an einmal irgendwo singen und Dich ansonsten mit Gesangsunterricht über Wasser zu halten versuchen.
Die zufriedensten Profisänger, die ich kenne, sind die, die "gut" verheiratet sind, so daß sie gar nicht mehr singen müssen, sondern die Freiheiten der Amateure genießen.
Als Gesangsamateur hat man doch so viele schöne Möglichkeiten, wenn man gut ist.
Du kannst singen, was Du möchtest und mit wem Du möchtest, Dir Leute suchen, die etwas mit dir zusammen machen, Konzerte nach eigenem Interesse und Gusto planen, und wenn man mal für ein Oratorium engagiert wird und ein paar Scheinchen bekommt, ist das ganz nett. Bloß mit den erträumten Rollen an der Oper sieht's schlecht aus...
Gruß v. Emmy
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mezzo
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Verfasst: 23.06.2006, 15:01 |
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Hallo Ihr Lieben,
obwohl ich schon von klein an in Chören war und mir Talent bescheinigt wurde, kam mir nie in den Sinn, das Ganze beruflich zu machen. Außerdem stamme ich aus einem total unmusikalischen Elternhaus, wo man klassische Musik oder Gesangs-/Instrumentalunterricht als "der höheren Klasse vorbehalten" ansah.
Also musste ich warten und eigenes Geld verdienen, bevor ich mir Gesangsunterricht leisten konnte. Als meine Stimme dann endlich "vorzeigbar" war, war ich Ende Zwanzig, im Beruf etabliert und vor allem einen gewissen Lebensstandard gewöhnt.
Es ist also müßig darüber zu spekulieren, ob ich..... wenn meine Eltern...... und rechtzeitig den passenden GL..... usw. usw.
Um das Zitat von Emmy auf zu greifen: Ich bin froh, dass ich nicht von der Musik leben muss......
Ich kenne viele Berufssänger und da gefällt mir mein Berufsalltag doch besser - vor allem, weil ich eben den AUSGLEICH durch Gesang habe.
Ich muss nicht in der Masse eines Opernchors untergehen, muss nicht ständig neue Partien lernen, muss nicht für drei Töne stundenlang auf Proben rumhängen, muss mich in keine "Stimmschublade" packen lassen usw. usw.
Ich muss nur alle fünf Jahre meine Nebentätigkeitserlaubnis verlängern lassen ;-) !
Es kann sicher kein "Amateur" leugnen, dass er nicht gerne auf den Bühnen der Welt singen wollte - aber der Preis dafür ist hoch und dessen bin zumindest ich mir voll bewusst und genieße daher mein Amateurdasein.
LG
mezzo
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Eponine
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Verfasst: 23.06.2006, 18:10 |
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Hier mal die andere Seite:
Musikstudium angedacht, aus lauter Schiss nicht angefangen. Dann Geographie studiert, auch beendet, währenddessen schon starke Zweifel daran, dass das richtig ist. Dann doch Gesangsausbildung gemacht, aufgrund diverser Gründe, die hier nicht alle hingehören, aber wieder abgebrochen.
6 Jahre lang in einem Beruf gearbeitet, der mich fast dazu gebracht hätte, in der Gummizelle zu landen. Während dieser ganzen Zeit amateurmäßig gesungen ...
Aber was soll ich sagen: Es reicht eben nicht. Jedenfalls nicht für mich. Und ich kann auch erklären, warum:
=> Weil ich nicht mehr genug Energie für den Gesang hatte, wenn ich aus dem Büro kam. Wenn man da stumpfsinnig wird, überträgt sich das auch auf alles andere ...
=> Weil ich auch körperliche Beschwerden bekommen habe, da ich meine Freizeit nur noch mit Gesang vollgestopft habe - auch Urlaub etc. Also überhaupt keine Zeit mehr hatte, mal einfach nichts mehr zu tun (was von Zeit zu Zeit auch mal sein muss!).
=> Weil mich das alles irgendwann so weit gebracht hat, dass es auch im Gesang nicht mehr vorwärts ging.
Nein, ich möchte kein Amateur mehr sein, und die Entscheidung ist endgültig, obwohl ich genau weiß, was das heißt, und dass es sehr sehr hart werden wird.
Aber mir gibt das Geld, was ich einem anderen Beruf verdiene, eben keine Freiheit, was meine sängerische Fortentwicklung angeht. Da hängt zu vieles mit dran, was einengt, und das macht natürgemäß nicht frei ...
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Zuckerle
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Verfasst: 23.06.2006, 18:51 |
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Hm, ich kann mich Eponine nur anschließen. Zwar habe ich nie erfahren, wie es in einer anderen Berufssparte aussieht, aber ich kann es mir vorstellen. Und es gefällt mir nicht.
Geld ist mir nunmal nicht das Wichtigste im Leben. Ich kann das schwer erklären, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe.  Aber es gibt keinen anderen für mich. Mit einem Amateurstatus könnte ich mich nicht zufriedengeben.
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LaCastafiore
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Verfasst: 23.06.2006, 19:06 |
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Registriert: 12.05.2006, 11:07 Beiträge: 1281 Wohnort: kein Blick auf den Eiffelturm mehr, aber dafür mittendrin *20.1.1962
Vorname: I.
Nachname: K.
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Ich für mich finde es - nach diversen Umwegen - schlicht und einfach unwürdig und kontraproduktiv, zu jammern und zu wehklagen, was wäre wenn. Wenn ich schon früher angefangen hätte... wenn ich mich doch getraut hätte... wenn ich den richtigen Lehrer schon früher gefunden hätte....... wenn.... Meine Omi sagte immer, wenn meine Tante Räder hätte, wär sie ein Omnibus... ;-)
Wenn jemand mit Anfang 20 genügend "brennt" und diesen Weg gehen möchte, dann finde ich das wundervoll
- wenn jemand erst später seine Stimme entdeckt, finde ich das auch wundervoll.
Singen lernen kann man in jedem Alter, doch muss man sich im klaren sein, dass ein "Berufseinstieg" schwieriger wird. Soviel Realismus muss einfach sein - wenn sich ein lyrischer Sopran mit Mitte 40 oder gar später in ein 1. Engagement verkaufen wollte, dann erscheint mir das doch eher unrealistisch.
Deshalb denke ich, ist es für manche Menschen eine glückliche Lösung, im Amateurstatus dennoch singen zu "dürfen".
Das jeder seinen eigenen Weg gehen muss, ist für mich ganz klar. Ich finde mich in mancher Hinsicht auch durchaus in Eponines Statement wieder, auch mir haben diverse Umwege klar gemacht, dass ich Musik _machen_ muss.
Ganz liebe Grüsse von LaCastafiore
_________________ La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz
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Dola1
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Verfasst: 23.06.2006, 19:58 |
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mein Motto ist: Ich versuche noch, soviel mit dem Gesang zu erreichen, wie nur irgend geht. Und obwohl ich von jeglichem pragmatischen Standpunkt her für einen "professionellen" Einstieg über jenseits von Gut und böse mit bald 45 hinaus bin, gebe ich den Gedanken erst auf, wenn ich wirklich nicht mehr singen kann. Mir geht es dabei weniger darum, ob ich davon noch komplett leben könnte oder nicht, aber es gibt einfach ein paar Partien, die ich in einem angemessenen Rahmen aufführen möchte und womit ich die bestmögliche und eben möglichst eine Top - Leistung erbringen möchte. das bedeutet eben Arbeit und Arbeit
Ob das gelingt, ist natürlich alles andere als gesichert und es wäre vermessen, zu sagen, dass das alles hundert Pro klappt, aber der Versuch endet erst, wenn es objektiv nicht mehr ginge, aber keinesfalls, weil es zu anstrengend ist.
Ich bin aber durchaus froh, die Existenzsorgen vieler BerufssängerInnen nicht zu haben, sondern die ganze Sache aus dieser doch gesicherten Grundlage, die durch die Tätigkeit in meinem Studierberuf da ist, heraus zu entwickeln.
LG,
dola
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Principe
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Verfasst: 24.06.2006, 15:50 |
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Ich habe heute ein Buch gesehen mit dem Titel:
"Und damit kann man auch noch Geld verdienen?" (Otto Strasser - aus dem Leben eines Berliner Philharmonikers).
Nett - oder?
Ciao  Principe
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rugero
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Verfasst: 26.06.2006, 00:56 |
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Registriert: 24.03.2006, 22:40 Beiträge: 1062
Vorname: ~
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Hallo,
aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass ich mein Ausgangszitat ohne ausdrückliche Genehmigung des Autors verwendet habe
und bitte dies nachträglich zu entschuldigen.
Das Zitat war Inhalt einer an mich gerichteten PN.
Ich habe dieses Ausgangszitat verwendet, weil es mir gefallen hat und es mich dadurch zu diesem Thread angeregt hat. Es lag mir fern, hier einen falschen Eindruck hinterlassen zu haben oder gar den Autor des Zitats (der ja von mir nicht genannt wurde) ins falsche Licht gestellt zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
rugero
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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alfredo
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Betreff des Beitrags: Virus Verfasst: 28.05.2007, 21:29 |
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Registriert: 22.02.2007, 10:45 Beiträge: 254 Wohnort: grüne mark
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Wohl jeder von uns "Infizierten" wäre im Grunde gerne Berufssänger. Meist reicht von vornherein das Talent nicht aus, so dass man sich nicht getraut alles Erworbene ohne Rücksicht auf Verluste zurückzulassen, nur mit der Hoffnung, dass man Glück haben würde, einen guten Lehrer zu finden, der einem die paar unbedingt erforderlichen Hochtöne schon beibringen wird... Leichter ist es zu wechseln, wenn man einen Lebensabschnitt zu Ende gelebt hat und einen neuen, ohne wie immer jemandem verpflichtet zu sein, beginnt oder mit großem Glück einen immensen technischen Fortschritt gemacht hat. Mein Eindruck ist, dass nur diejenigen von der Musik leben können, die die erforderliche Musikalität mitbringen und ohne Rücksicht auf ihre Höhen und Tiefen im Sängerleben wissen: ich muss auf die Bühne, und sonst kann ich nirgends hin ....
So wünsche ich vor allem den ProfisängerInnen unter uns ein toi toi toi und ebenso uns Nichtprofis, die wir es gerne geworden wären, aber jetzt froh sind es nicht zu sein und mit Enthusiasmus auch singen.
Eine ruhige, gute Nacht wünscht euch aus dem Süden
alfredo 
_________________ ...du holde Kunst, ich danke dir.
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