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dola
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Verfasst: 01.09.2008, 14:39 |
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Obwohl ich gerade erst noch in Vorbereitung für Bewerbungen hierfür bin - mir fehlen Hörbeispiele, die ich in diesem Monat noch erstellen will - ereilte es mich am Wochenende ziemlich überraschend und ohne mein Zutun auf Empfehlung.
Es wurde ein Mezzo oder Alt kurzfristig zum Ergänzen eines Opernabendprogramms am Sonntag gesucht, erfahren habe ich es am Freitag und zum Vorsingen kam es am Samstag Mittag. Es waren italienische Belcanto - Komponisten (Bellini, Donizetti, Rossini natürlich) und auch Verdi, sodass ich mit den beiden Azucena - Arien antrat (Stride la Vampa und Condotta). Anderes war auch nicht so kurzfristig greifbar, weil ich nicht mit Stücken erscheinen wollte, die musikalisch erst aufzufrischen wären.
Also: Stride hätte wohl gepasst, Condotta wohl nicht (wobei ich hiermit empfohlen wurde, ist auch nicht mehr so wirklich so sehr Belcanto - Stil) und Duett singen konnten wir leider auch nicht, weil die Stimme der Sopranistin und meine einfach nicht zusammenpassten.
Die Bedingungen waren nicht so ganz einfach. Es ist ziemlich unkommod, solche Arien bei Sommerwetter in einem Raum, in den nicht viel mehr als ein Flügel passt mit noch 4 anderen Leuten, zu singen. Das war stickig, machte einen trockenen Hals und ich bekam ziemlich Kopfweh. Die schwierigen hohen (a2 und b2) Töne und die tiefen kamen allerdings trotzdem -was auch bestätigt wurde -, aber die Mittellage gefiel nicht so recht. Für das Einspringen klappte es jedenfalls nicht.
Jedoch bekam ich mitgeteilt, dass ich als Wagner - Stimme interessant sei. Das finde ich jetzt wieder gut:- ) Ich solle mich grundsätzlich bewerben und werde dann zu einem weiteren Vorsingen eingeladen.
Ich hätte gerne am Sonntag gesungen, aber dafür, dass das alles ziemlich plötzlich über mich kam, bin ich gar nicht so unzufrieden mit dem Ergebnis und hoffe, mich, wenn alles so läuft, wie vorgesehen, auch optimal - mit Wagner - präsentieren zu können. Ich fand es auch schön, empfohlen zu werden und von meiner Bekannten, eine Dame aus dem Publikum eines Hauskonzertes bei meiner früheren Lehrerin, sehr lieb, hier an mich zu denken.
Wie denkt ihr über diese gesamte Geschichte?
LG
dola
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Basss
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Verfasst: 01.09.2008, 16:49 |
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Registriert: 26.01.2008, 19:44 Beiträge: 337 Wohnort: Lkr. Waldshut
Vorname: Chriegel
Nachname: v. M
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Ich denke: Grandios!!! Schön, freut mich so etwas zu hören, und ohne behaupten zu wollen dass ich viel Ahnung habe - als ich dich zum ersten mal hörte habe ich gedacht; "ja, Wagner - so ist es richtig"! Toi toi toi - du machst das! 
_________________ Wenn alle so wären wie ich es sein sollte - dann wäre die Welt viel besser... Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit! - Es grüsst der liebe Basss!
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LaCastafiore
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Verfasst: 01.09.2008, 18:29 |
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Registriert: 12.05.2006, 10:07 Beiträge: 1265 Wohnort: kein Blick auf den Eiffelturm mehr, aber dafür mittendrin *20.1.1962
Vorname: I.
Nachname: K.
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Liebe Dola,
ich freue mich für Dich - und dass es mit Sonntag nicht geklappt hat, würde ich eher philosophisch sehen - wenn Du nicht ohnehin das entsprechende (gewünschte) Repertoire drauf hast, wär das ganz schön hektisch und stressig gewesen. Aber Du hast einen Fuss in der Tür - das ist doch genial. Super ! Bravo !
Liebe Grüsse von Casta
_________________ La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz
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rugero
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Verfasst: 01.09.2008, 22:53 |
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Registriert: 24.03.2006, 21:40 Beiträge: 1061
Vorname: ~
Nachname: ~
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Liebe dola, es ist schwer Rat zu geben. Mich stört es, wenn man kurzfristig als Einspringer genommen wird und nicht bewußt langfristig eingeladen wird. Zitat: ...die Mittellage gefiel nicht so recht. Für das Einspringen klappte es jedenfalls nicht ... Ich solle mich grundsätzlich bewerben und werde dann zu einem weiteren Vorsingen eingeladen.Wie soll ich das denn alles verstehen ? Was will man, braucht man Füllstoff ? Werden Kosten fällig, durch die der Veranstalter/Agentur schon Gelder positiv für sich einspielt ? Dola es geht nicht um dich, deine stimmlichen Vorgaben kenne ich aber was sind die Vorgaben der "Veranstalter". Die Überschrift heißt "Agenturvorsingen, mein erstes". Ist dies eine seriöse Agentur ? Ich habe einmal bei der ZBF vorgesungen. Ich stelle mal unkommentiert und hoffentlich wertfrei einen Artikel hier dazu, den ich soeben im Internet ergoogelt habe. Es reflektiert auch in uns, so meine ich, Erfahrungen bei Wettbewerben und in den Workshops. Thema: "Sängerinnen und Sänger zwischen Ausbildung und Praxis" http://www.nmz.de/nmz/nmz2000/nmz11/dossier-gembris.shtmlIch glaube, es ist sehr schwer abzuschätzen, welche Chancen sich einem real bieten. So wie wir alle den Wert der Musik für uns unterschiedlich einschätzen, so geht auch jeder von uns mit Absagen und Erfolgen um. Es ist nicht immer nachvollziehbar, welche Kräfte da mitspielen, die jemanden sofort gewinnen lassen und weshalb sich manche immer abstrampeln müssen. Ich habe für mich aufgehört zu strampeln aber ich bleibe trotzdem bei der musikalischen Arbeit aktiv. Dola, laß dich nicht irritieren und sehe es so wie Casta. Meine persönlich gestaltete, vorzeitige Resignation und oftmals negative Haltung ist nicht gerade hilfreich für Eroberungen, Ziele und positive Einstellungen. Das soll dich bitte nicht von Visionen und deren Umsetzungen abhalten. Vielleicht gibt es für mein Verhalten einen Hintergrund: Ich hatte einmal ganz euphorisch nach einem Gesangswettbewerb ein Interview geben dürfen, wurde reingelegt und in einer überregionalen Fachzeitschrift erschien eine wirklich böse verkürzte Fassung des Interviews. Sinngemäßer Auszug: Dieser Akteur maßt sich an Wotan zu singen obwohl er maximal für den Chor reicht. Die Ausgangsfrage war: Würden sie sich trauen , den Wotan zu singen - Mutige Antwort: JA - in späteren Jahren. Dola, wer keine Ziele mehr hat, stirbt viel zu früh - bleib' bitte lebendig. Castas Worte ähnlich formuliert: "es schadet nichts einen Fuß in der Tür zu haben ". LG rugero Bevor es schmerzt, sollte man aber den Fuß aus der Tür bekommen.
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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Octaviane
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Verfasst: 02.09.2008, 08:41 |
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Registriert: 26.01.2006, 23:14 Beiträge: 1361 Wohnort: Bonn *31.01.
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Liebe dola, auch ich freue mich für Dich und sehe das wie Casta. Jetzt haben sie Dich schon einmal gehört und als "Wagnerstimme" scheinst Du ihnen ja gefallen zu haben (was ich absolut nachvollziehen kann  ) Halte uns auf jeden Fall auf dem Laufenden, ob und wie es da weitergeht, ich finde das ziemlich spannend und wünsche Dir für alle weiteren Vorsingen viel Erfolg Liebe Grüße Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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musika
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Verfasst: 02.09.2008, 10:46 |
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Registriert: 10.11.2005, 00:00 Beiträge: 4458 Wohnort: Diessen am Ammersee *15.07.1942
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rugero hat geschrieben: Dola es geht nicht um dich, deine stimmlichen Vorgaben kenne ich aber was sind die Vorgaben der "Veranstalter".
Das sehe ich auch so. Die Veranstalter wollen einen bestimmten Typ von Sänger, sie müssen zu den anderen Teilnehmern passen, sie müssen ins ganze Bild passen. Ich denke, wäre dies ein Konzert mit mehr Gewicht auf Verdi und Wagner, hätte es vielleicht anders ausgesehen. Liebe Grüße
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Drachentöter
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Verfasst: 02.09.2008, 13:39 |
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Liebe Dola, auf zu neuen Ufern: "Wooooiche, Wooootan!" - Der grüne Hügel wartet! Seit gestern besser: Die grünen HügelInnen warten! 
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dola
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Verfasst: 02.09.2008, 15:47 |
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Besten Dank für eure Beiträge, die mir auf jeden Fall Anhaltspunkte zum Nachdenken über die Einschätzung des Vorsingens geben.
Mir ist bewusst, dass bei diesen Besetzungsentscheidungen ein wahres Geflecht an teils sogar widerstreitenden Prämissen im Hintergrund steht, die BewerberInnen nicht unbedingt immer durchschauen können und die sich zum Teil auch auf der Seite der Agentur erst unter dem Eindruck der Präsentation bilden. Hier waren z. B. m. E., wie Musika richtig bemerkt, sicher die Programmgestaltung und auch die Duettpotentiale, die kurzfristig herzustellen gewesen wären, erheblich maßgebend. Die von mir gezeigte Seite der Arienkompositionen von Verdi war möglicherweise zu sehr von der dramatischen Seite her gewichtet. All dieses konnte ich aber nicht ändern.
Jedoch: Man überlegt, wie und warum was geht und was nicht. Ich bin jedenfalls nicht im Unklaren gelassen worden, was von mir erwartet würde und in welchem Rahmen ein Einsatz möglich wäre. Das finde ich auf jeden Fall positiv, ich kann mich danach richten. Seit ich selbst im Rahmen meiner Arbeit auch mitentscheiden darf über Einstellungen in meinem Bereich, ist mir präsent, welche Raster ablaufen in diesem Vergleichs- und Entscheidungsprozess. Das ist gar nicht alles bis ins Kleinste an die BewerberInnen übermittelbar, zumal man sich ja auch nicht über die Vor- und Nachteile der Konkurrenten ergehen darf. Die reine Qualifikation, die Tatsache, dass man singen kann bzw. was von seinem Job versteht, ist nicht das einzige Kriterium und das bedeutet auch, dass eine Ablehnung nicht mit dem Urteil der Unfähigkeit gleichzusetzen ist. Schwer ist allerdings die Situation für die Bewerbenden, wenn eben die Existenz dranhängt.
Rugeros Artikel, den ich mit viel Interesse gelesen habe, geht ja auch mit in diese Richtung. Mir gefallen auch die vorgeschlagenen Lehrinhalte, jedoch gehe ich davon aus, dass dies die verantwortlichen mal wieder kaum interessiert.
Ich sehe überhaupt keinen Grund, bezüglich der Agenturschiene zu resignieren. Dass mein sängerisches Gesamtprofil auf kleinere Brötchen hindeutet, ist logisch, schon wegen der beileibe nicht uneingeschränkten zeitlichen Verfügbarkeit. Das ist einerseits schade, aber die Tatsache, eine Existenzgrundlage zu besitzen, verschafft durchaus Gelassenheit
Lieber Rugero,
dein damaliges Erlebnis mit der Presse ist wirklich sehr unschön. Wenn so eine Falschwiedergabe einen Schaden verursacht, wäre eine Gegendarstellung in Erwägung zu ziehen, wobei von hier aus nicht mehr einzuschätzen ist, wie sinnvoll das gewesen wäre. Beruflich habe ich zuweilen mit Pressekontakten umzugehen und weiß, wie vorsichtig man da sein muss, denn das, was geschrieben wird, macht einfach schwarz auf weiß die Runde und ist erstmal präsent. Ich habe mich auch schon hin und wieder gewundert, was für einen fachlichen Blödsinn ich trotz sehr dezidierter Darstellung der oft zugegeben komplizierten Rechtsmaterie gegenüber den fragenden Reportern verzapft haben soll, jedoch ist auch dann wieder zu bewerten, wie viel - nachhaltige - Aufmerksamkeit die Sache tatsächlich an sich zieht, und da lohnt sich eine öffentliche Korrektur meist kaum, denn die Artikel sind bald vergessen. Das wird wahrscheinlich - zum Glück - auch das Schicksal des genannten blöden Kommentars gewesen sein.
LG dola
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musika
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Verfasst: 02.09.2008, 17:42 |
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Registriert: 10.11.2005, 00:00 Beiträge: 4458 Wohnort: Diessen am Ammersee *15.07.1942
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Hallo Dola, vielleicht ist das hier für dich besser: So 7.9. SCHLOSS SCHLEISSHEIM 19.00 Verdi Nacht Von "Aida" bis "La Traviata": Die beliebtesten Arien und Duette aus Opern von Giuseppe Verdi. (Barocksaal) http://www.kulturgipfel.de/LG
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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dola
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Verfasst: 02.09.2008, 20:16 |
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Hallo, Musika,
das sieht sehr interessant aus, dürfte aber zu spät sein jetzt. Es geht ja nicht immer so kurzfristig. Aber, da es später wiederholt wird, bewerbe ich mich auf jeden Fall
Danke,
dola
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rugero
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Verfasst: 02.09.2008, 22:52 |
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Registriert: 24.03.2006, 21:40 Beiträge: 1061
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Nachname: ~
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Danke dola, für deine nette Reaktion. Ich glaube wir bewegen uns hier auf konstruktivem Niveau. Ich finde es schön in diesem Zusammenhang sagen zu dürfen, man darf hier im Forum auch gerne mal pikantere Formulierungen wählen und Fakten klar zitieren ohne direkt gemeuchelt zu werden. Ich hoffe ich schätze es richtig ein ? Ich bin wohl für kritische Anmerkungen bekannt. Das Geschäft mit der Stimme ist schwierig. Der Mensch, der Körper ist Teil des Instrumentes und das unterscheidet den Sänger vom Instrumentalisten.Manche Instrumentalisten sehen es ähnlich, sie sind in ihrer Wahrnehmung auch Teil (!) des Instrumentes. Die Bandbreite beim Sänger reicht vom Casting-Aspiranten bis zum Met-Interpreten, um es kurz zu fassen. Unsere Bandbreite hier, ist der Spaß am Auftritt, die Chance, sein Können zu produzieren und hier im Forum, wie auf der Bühne die Gemeinsamkeit im Konzert als tolles Ergebnis einem Publikum zu präsentieren. In diesem Sinne trägt wohl jeder mit seinen Aktivitäten zur Verbreitung von Kunst und Kultur bei und wichtig ist doch, dass wir lebendig mit der Materie umgehen, d.h. sie immer wieder neu reflektieren. LG rugero
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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dalila
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Verfasst: 03.09.2008, 10:03 |
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| Mitglied |
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Registriert: 29.03.2008, 14:25 Beiträge: 85
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Liebe dola, ich kann nur sagen, ich freue mich für Dich und wünsche Dir von ganzem Herzen einen für Dich erfreulichen Verlauf dieses Vorsingens. dalila
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musika
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Verfasst: 21.01.2009, 14:03 |
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Registriert: 10.11.2005, 00:00 Beiträge: 4458 Wohnort: Diessen am Ammersee *15.07.1942
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Ich möchte dieses Thema noch mal auffrischen. Was ist wichtig bei einem Vorsingen, worauf achtet die Agentur, was will sie? Ist nur die Stimme ausschlaggebend oder worauf kommt es noch an? Liebe Grüße 
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Octaviane
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Verfasst: 21.01.2009, 15:02 |
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Registriert: 26.01.2006, 23:14 Beiträge: 1361 Wohnort: Bonn *31.01.
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Hallo ihr, ich habe bis jetzt weder einer Agentur vorgesungen noch gehöre ich einer an, daher sind meine Ausführungen rein theoretischer Natur. Ich denke, heutzutage (und auch schon früher, nur vielleicht noch nicht in dem Maße, wie es heute der Fall ist) ist es einfach wichtig, dass das "Gesamtpaket" stimmt. Natürlich sollte man durch Äußerlichkeiten nicht versuchen, stimmliche Mängel zu übertünchen (ich hoffe doch mal, dass die stimmliche Qualität beim Vorsingen noch einen einigermaßen großen Stellenwert hat  ), aber trotzdem sollte man darauf achten, sich auch optisch gut zu verkaufen. Dazu gehört es dann auch, Arien oder Partien auszuwählen, die auch gut zu dem jeweiligen Typ passen. Liebe Grüße Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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