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T M Pestoso
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Verfasst: 04.06.2009, 08:50 |
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Registriert: 17.10.2008, 16:24 Beiträge: 318
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Zitat: Ebenso der Unterschied in der Höhen-Reichweite von mehr als einer Oktave. Hi, AK-Kontraalt! bist du sicher, daß Du dann in der Höhe nicht falsettierst, also eigentlich Kontratenor singst? (Das ist ein Effekt, von dem man lange nicht wußte, ob das bei Frauen überhaupt möglich ist. Aber wenn Du "eigentlich" Tenor bist...?)
_________________ Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 04.06.2009, 10:12 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 371
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Nein, es ist in dem besagten Falle eindeutig kein Falsett. Falsett klingt vollkommen anders. Ob Frauen es überhaupt haben hängt von ihrer individuellen Stimmstruktur ab; die Tenörinnen dürften es aber vermutlich haben - wenn man ihnen zeigt wie es geht...
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Octaviane
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Verfasst: 04.06.2009, 10:25 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Hallo AK-Kontraalt Zitat: Aber vielleicht ist ja wirklich alles nur halb so wild, ich hoffe es jedenfalls sehr!!! Davon würde ich erst einmal ausgehen, ich glaube, jede Stimme pendelt sich irgendwann auf einer Lage ein - von wo sie dann eben auch mal Ausflüge in andere Lagen unternehmen kann, aber eben immer wieder zu ihrer persönlichen Wohlfühllage zurückkehrt. Und mE wird niemand sich über einen längeren Zeitraum (da isses wieder) genauso wohl in der Tenorlage wie in der, sagen wir, Mezzolage fühlen. Ich muss ja sagen, dass ich auch immer staune, wenn Frauen so lange in Tenorlage singen können, aber mittlerweile denke ich auch, dass man ja bitteschön selbst noch am besten wissen sollte, in welcher Lage man sich wohlfühlt. Man kann sich übrigens auch in einer Lage nicht wohl fühlen, auch wenn es nach außen noch einigermaßen gut klingt. Aber mach das mal den Leuten klar ... Liebe Grüße Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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Uralt
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Verfasst: 05.06.2009, 09:45 |
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Registriert: 22.04.2006, 12:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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Man kann sich übrigens auch in einer Lage nicht wohl fühlen, auch wenn es nach außen noch einigermaßen gut klingt. Aber mach das mal den Leuten klar ... Liebe Grüße Octaviane[/quote]
Du schreibst mir aus dem Herzen, liebe Octaviane. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wieviel Mühe es mich gekostet hat, den Leuten klar zu machen, dass ich weiter ALT singe und bleibe, obwohl ich nach dem Lehrerinnen-Wechsel auch ein paar hohe Töne ganz passabel singen kann. Mezzo Mezzo haben sie geschrieen. Ich bin dann auch erstmal ins Grübeln gekommen, aber meine GL hat mich bestärkt, dass ICH alleine weiß, was meine Sahnelage ist.
Liebe Grüße Uralt
_________________ Sing und finde gut, was du machst. ( D. B.)
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T M Pestoso
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Verfasst: 05.06.2009, 11:38 |
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Registriert: 17.10.2008, 16:24 Beiträge: 318
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Dazu gleich mal das wahre Leben:
Ich kenne eine Altistin. Hatte ein wirklich schöne Mittellage. Dann hat sie angefangen, GU zu nehmen, womit sich (erwartungsgemäß) ihre Tessitura etwas nach ober erweitert hat. Das hat sie zu der Überzeugung gebracht, sie wäre Sopran und das auch praktiziert, wo es möglich war....
Jetzt hat sie Stimmbandprobleme und eine ruinierte Stimme und kann nicht mal mehr ordentlich Alt...
Moral?
Wenn einer, der mit Mühe kaum gekrochen ist auf einen Baum schon glaubt, daß er ein Vogel wär so irrt sich der... (Wilhelm Busch)
Also lieber dort bleiben, wo man sich wohlfühlt. Alles andere ins Unsinn.
_________________ Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.
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Octaviane
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Verfasst: 05.06.2009, 12:48 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Lieber T M Pestoso,
wir berichten hier auch aus dem "wahren Leben“ ;-)
Vollkommen richtig. Allerdings muss ich hier auch noch einmal einhaken, denn das Finden der eigenen Wohlfühllage ist nicht immer so einfach, wie es erscheinen mag und manchmal kann sie sich im Verlauf der Entwicklung mE auch noch etwas verschieben. Mit Betonung auf "etwas".
Man muss sich selbst gegenüber aber auch ehrlich sein. Besonders bei Anfängern sehe ich ja die Gefahr gegeben, dass man eine Stimmlage gerne hätte, weil man diese besonders schön findet oder weil einem das Repertoire besser gefällt als das anderer Stimmlagen. Vielleicht werden mache durch die allgemeine Höher-Schneller-Weiter-Mentalität dazu verleitet, Sopran oder Tenor singen zu wollen, weil es da mehr "Bravourarien" gibt, obwohl sie eigentlich tiefer gelagert sind. Oder man/frau will lieber Alt oder tiefer Bass sein, weil man den Stimmklang der höheren Stimmen nicht so gern mag oder gern was „Besonderes“ wäre. Aber das hilft ja alles nichts, die Stimme wird längerfristig nur in der Lage gesund bleiben, für die sie geschaffen wurde.
Nun möge sich bitte niemand angegriffen fühlen, ich beziehe mich ausdrücklich nicht auf Sänger/Sängerinnen hier im Forum, soweit mir ihre Stimmen bekannt sind. Zu den anderen kann ich naturgemäß nichts sagen, unterstelle ihnen aber erstmal auch, dass sie wissen, was sie tun.
LG
Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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