Hallo zusammen,
beim Schreiben eines Beitrages zum Thema "Eingesungen zur Gesangstunde?" ergab sich eine gedankliche Querverbindung zu einem meines Wissens noch nicht besprochenen "Unterthema".
Wie oft habe ich schon erlebt dass ich mich beim Chor-Einsingen regelrecht versungen habe! Ich erlebe dies z. B. immer dann wenn der Chorleiter meint, man müsse beim Einsingen unbedingt auch in die Höhe, und zwar mindestens so weit wie man nachher bei den Stücken singen muss, aber meine Stimme mag derartiges überhaupt nicht.

Sie quittiert dies u. a. mit einem sofortigem Komplettverlust von mindestens fünf Halbtönen in der Tiefe sowie einer krächzenden Sprechstimme.

(Im GU ist derartiges noch nie vorgekommen.)
Ich habe mir daher angewöhnt, beim Anwärmen (und späteren Einsingen) konsequent in derjenigen Tonlage zu bleiben die bequem anspricht (bis etwa f', maximal g'). Ist die Stimme in dieser Lage gut eingesungen dann sprechen im "Ernstfall" auch die restlichen Töne einwandfrei an.
Wie sind Eure Erfahrungen dazu?
Neugierige Grüße,
AK-Kontraalt