Hallo,
ich stelle heute mal eine Frage über die ich als "Männin" schon öfter gestolpert bin.
Bei einstimmigen Stücken wie z. B. Volksliedern oder den Liedern im Gottesdienst singen die Männer ja bekanntlich eine Oktave tiefer als die (meisten) Frauen. Immer wieder stelle ich dabei fest dass Frauen, die in meiner Hörweite sitzen, dann versuchen in der von mir gesungenen Lage (entsprechend der Männerstimme) zu singen, auch wenn das für sie viel zu tief ist und sie gar nicht runter kommen.
Wenn jedoch ein Mann in ihrer Nähe sitzt, dann bleiben sie sehr wohl in ihrer "oberen" Lage und kommen gar nicht auf die Idee, nach unten zu oktavieren und das selbe zu singen wie der Mann.
Wie kommt das? Hören die besagten Frauen meine Töne und diejenigen eines Mannes tatsächlich "anders", obwohl es genau die selben sind? Und warum wechseln Frauen nicht einfach wieder in ihre normale Tonlage eine Oktave höher zurück wenn sie merken dass sie so tief gar nicht singen können?
Witzigerweise sind Männer da standfester. Nur sehr selten versucht jemand, eine Oktave tiefer zu singen als ich. Hören Frauen und Männer anders?
Viele Grüße,
AK-Kontraalt