Bei mir hängt es ganz entscheidend davon ab, WIE ich selbst das Konzert einschätze, D.H. wie ich mich beim singen und in der Eigen- und Fremdwahrnehmung gefühlt habe.(ich spüre ja schon, ob ich gut gesungen habe oder totale Flaute hatte, auc haus den Wellen, die mir vonaussen entgegenschlagen).
Wenn ich unzufrieden mit mir bin, ist es erstmal ein Depri-Loch und Selbstvorwürfe. Dann brauche ich dringend Ablenkung und anderweitige Bestätigung , um nicht darin zu versinken. Zur richtigen Analyse bin ich erst am Tag danach fähig, erstmal ist eher Betäuben/Trösten angesagt.
Wenn ich zufrieden mit mir war(d.H. ich meinem Leistungsstand entsprechend mich präsentieren konnte), dann bin ich total high und kenne keine Grenzen mehr. Das ist dann Wolke sieben mit eingebautem Engelsflügelpropeller und es braucht dringend die Schwerkraft, die mich auf dem Boden hält, damit ich nicht entschwebe
Ich kann dann auch vor Seligkeit ausflippen-die die in Mallorca dabei waren, wissen das ja......

:love:
Am Tag danach falle ich nicht in ein Loch, sondern freue mich auf neue Projekte und versuche nocheinmal alles Revue passieren zu lassen und auch technische Schwächen zu analysieren, Verbesserungen zu überlegen usw. ;eher so wie Rolando.Ich spreche dann auch sehr oft sofort mit meiner Lehrerin über die Erfahrung mit dem jeweiligen Konzert.
Die grosse Leere habe ich nur, wenn es für mein Gefühl schlecht war. :sad:
Ansonsten ist es eher im Gegenteil ein neuer Motivationsschub und ich suche sofort neue Noten raus, höre neue Stücke an und plane allerlei vor mich hin.
Und freue mich besonders auf Photos und andere Dokumente, die das Schöne wieder ein Stückchen lebendig machen.
Lieben Gruss
Cantilene
