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 Betreff des Beitrags: nach dem Konzert.....
BeitragVerfasst: 19.04.2006, 18:32 
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Hallo,

geht es euch auch so wir mir, nach einem Konzert ist eine völlige Leere, alles ist vorbei, Stress, Proben, was ziehe ich an, Lampenfieber usw.

Was empfindet ihr?

Liebe Grüsse

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musika
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BeitragVerfasst: 19.04.2006, 20:18 
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Hmm,
das kommt ganz darauf an, wie ich mit mir und meiner Leistung zufrieden war, bzw. mit der der Mitwirkenden. ;-)
Das reicht von aufgekratzt und euphorisch bis ganz still und dankbar.

Da ich meist in Ensemble oder Chor singe, kann ich meist das Konzert so richtig genießen.

Zum Beispiel beim Abschlusskonzert eines Projektes werde ich manchmal richtig wehmütig und denke mir: "In dieser Zusammensetzung werde ich dieses Stück oder Werk wohl nie mehr singen..." Das "zieht" dann ein Bisschen in der Herzgegend, :oops: überhaupt, wenn alle gut harmoniert haben (ja, auch musikalisch ;-) )

Liebe Grüße!
Canteva


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BeitragVerfasst: 19.04.2006, 20:30 
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Zitat:
Zum Beispiel beim Abschlusskonzert eines Projektes werde ich manchmal richtig wehmütig und denke mir: "In dieser Zusammensetzung werde ich dieses Stück oder Werk wohl nie mehr singen..." Das "zieht" dann ein Bisschen in der Herzgegend, überhaupt, wenn alle gut harmoniert haben (ja, auch musikalisch )

Oooh, wie ich das kenne! Das ging mir schon damals bei unseren Schulmusicals so :mrgreen: Ich war soooooo wehmütig, als es vorbei war.
Und jetzt singe ich jedes Jahr ein größeres Werk mit einem Projektchor, das ist natürlich toll, aber nach dem Abschlusskonzert sehe ich es doch immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge...


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BeitragVerfasst: 19.04.2006, 20:53 
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Hallo,

auch bei mir fallen nach einem Konzert und dem Verstummen des Applauses alle Anspannungen ab und ich lasse im stillen Kämmerlein das Geschenen nachklingen. Direkt nach dem Konzert habe ich meist keine Zeit um über weitere Dinge nachzudenken, da meist hier oder da noch Dinge zu organisieren und zu erledigen sind, von denen kaum einer etwas merkt. Damit soll es dann aber auch gut sein; denn:

N a c h dem Konzert, ist v o r dem Konzert.

Über falsche Töne oder Ansätze zu diskutieren bringt dann sowieso nichts mehr, schließlich gab es dafür ja die Proben, und ist der Ton erstmal raus, so holt ihn eh' niemand mehr zurück. Ich denke vielmehr schon daran, was ich als nächstes in Angriff nehmen könnte und was jetzt im Rahmen meiner Möglichkeiten machbar wäre. Darüber spreche ich auch bereits mit zwei oder drei Personen am nächsten Tag. Das war es aber auch schon. Vielleicht klingt es hart, aber in ein Loch zu fallen ist noch härter. Ich habe somit, auch dank meiner Aufgabe innerhalb des Ensembles, dafür keine Zeit.

LG

:hearts: Rolando

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Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)


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BeitragVerfasst: 19.04.2006, 22:07 
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hat sich schon eingelebt
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Liebe Musika,

Es geht mir gerade so wie Dir, je intensiver und umfangreicher die Vorbereitung auf ein Konzert ist, desto groesser ist die Lehre danach. Ganz fatal war es nach dem letzten Teil meiner Diplompruefung.

Aber - das naechste Konzert will ja auch gut vrobereitet sein.....

Sincerely

Robin


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BeitragVerfasst: 19.04.2006, 22:24 
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Hallo,

also mir geht es auch so, daß ich wohl nach dem Konzert oder Auftritt immer total aufgekratzt bin und schwer total wieder in die innere Ruhe komme aber dann........

Der Tag danach ist dann umso härter, denn alles ist vorbei. Man zehrt an den Erfahrungen und Erlebnissen aber alles andere fehlt halt. Diese Gedanken die man im Vorfeld so hat, Kleider, Orga ach halt die normale Anspannung. Der Tagesablauf etliche Tage vor dem Auftritt ist ja auch total auf den Auftritt abgestimmt und je näher das Konzert ja kommt umso mehr werden andere, für den Zeitpunkt unnötige Dinge, zur Seite gedrängt. Dann nach dem Konzert holt einen alles andere wieder ein, der stinknormale Alltag kommt und das Loch ist da. Ich dachte zuerst, das wäre alleine so bei mir aber ich höre immer und immer wieder, das das komplett normal ist alles andere als außergewöhnlich.

Liebe Grüße
Chero


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BeitragVerfasst: 19.04.2006, 22:33 
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Ich bin meist ziemlich aufgekratzt nach Konzerten und brauche dann erst mal ein Bier zum "runterkühlen" :n8: :sauf: . Die "große Leere" kenne ich nicht, da ich da Ganze ja nur nebenher mache und damit immer gleich zurück in den Alltag muss (kann?).
Und - ich gestehe - ich warte auf Besprechungen der Konzerte in den Zeitungen :oops:
Gruß
mezzo


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 08:23 
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Bei mir hängt es ganz entscheidend davon ab, WIE ich selbst das Konzert einschätze, D.H. wie ich mich beim singen und in der Eigen- und Fremdwahrnehmung gefühlt habe.(ich spüre ja schon, ob ich gut gesungen habe oder totale Flaute hatte, auc haus den Wellen, die mir vonaussen entgegenschlagen).
Wenn ich unzufrieden mit mir bin, ist es erstmal ein Depri-Loch und Selbstvorwürfe. Dann brauche ich dringend Ablenkung und anderweitige Bestätigung , um nicht darin zu versinken. Zur richtigen Analyse bin ich erst am Tag danach fähig, erstmal ist eher Betäuben/Trösten angesagt.
Wenn ich zufrieden mit mir war(d.H. ich meinem Leistungsstand entsprechend mich präsentieren konnte), dann bin ich total high und kenne keine Grenzen mehr. Das ist dann Wolke sieben mit eingebautem Engelsflügelpropeller und es braucht dringend die Schwerkraft, die mich auf dem Boden hält, damit ich nicht entschwebe :lol:
Ich kann dann auch vor Seligkeit ausflippen-die die in Mallorca dabei waren, wissen das ja...... :kuss: :love: :hearts:
Am Tag danach falle ich nicht in ein Loch, sondern freue mich auf neue Projekte und versuche nocheinmal alles Revue passieren zu lassen und auch technische Schwächen zu analysieren, Verbesserungen zu überlegen usw. ;eher so wie Rolando.Ich spreche dann auch sehr oft sofort mit meiner Lehrerin über die Erfahrung mit dem jeweiligen Konzert. :schlaumeier:
Die grosse Leere habe ich nur, wenn es für mein Gefühl schlecht war. :sad:
Ansonsten ist es eher im Gegenteil ein neuer Motivationsschub und ich suche sofort neue Noten raus, höre neue Stücke an und plane allerlei vor mich hin.
Und freue mich besonders auf Photos und andere Dokumente, die das Schöne wieder ein Stückchen lebendig machen. :dafür:
Lieben Gruss
Cantilene :hearts:


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 08:59 
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Hallo,

also dieses Loch, von dem ich erzählt habe ist kein Depri-Loch wegen meiner Leistung o.ä. Nein es ist einfach so, daß so viele Dinge die bei der Konzertvorbereitung auf mich zukommen bewältigt werden wollen und müssen. Da sieht auch schon mal der Tagesablauf total anders aus wie sonst. Die Gedanken die man sich halt vor dem Konzert macht und die eigentliche Konzertvorbereitung.

Kann ja mal versuchen anhand eines Beispiels es zu erklären. Also bspw. wenn ich in Konzertvorbereitungen stecke, dann ist total klar, daß ich nach dem Job direkt nach Hause fahre und mich ans üben begebe, da ist dann alles andere zweitrangig. Diese Alltagsumstellung finde ich immer total normal und klar geht viel mehr Freizeit an den Gesang. Auch mach ich da meine Gedanken von anderen Dingen frei und dann ist mir auch egal wieviel Zeit ans üben geht. Dann noch die Kleiderfrage, nähen, evt. Konzertorga etc. Da bleiben andere Dinge total auf der Strecke. Nach dem Konzert ist alles total anders, nach dem Job wieder die alltäglichen Dinge erledigen, liegengebliebene Arbeiten erledigen und und und. Klar tägliches üben aber es ist dann so, daß ich den Gesang in mein Leben einbinde und nicht mein Leben sich auf der privaten Schiene total um den Gesang dreht, weil sonst der Alltag nicht rund läuft. Genau dieser Wechsel ist bei mir das Loch. Man strebt etwas an, wo man drauf hinarbeitet alles andere ist zweitrangig, dann hat man diesen Zeitpunkt erreicht und von einer Sekunde auf die andere ist alles schon Vergangenheit. Bei mir hat es absolut nichts mit meiner Leistung zu tun. Es ist nicht die Euphorie sondern auf einmal diese Veränderung im Lebensrythmus. Ich glaube das hat aber nichts damit zu tun, ob man nun Vollprofi oder Semiprofi ist bzw. Schülerin, sonst würde es Musika und Robin nicht so gehen. Klar nach dem Konzert ist vor dem Konzert, jedoch bis zum nächsten Konzert dauert es ja noch, es sei denn ein Konzert jagt das nächste aber irgendwann kommt ja mal eine Pause und dann das besagte Loch.


Liebe Grüße
Chero


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 09:29 
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Hallo,

ich habe vor Jahren mal die Alt-Rhapsodie gesungen. Alles was emotional ist in der Literatur geht mir ziemlich an die Nieren, so auch dieses Stück.
Nach dem zweiten, letzten Konzert fiel ich wirklich in eine Depri, ich weiß nicht warum. Alle anderen freuten sich, tranken und aßen, ich saß in einer Ecke und musste meine Tränen unterdrücken. Am liebsten wäre ich ganz alleine gewesen, dann hätte ich meinen Tränen freien Lauf lassen können, hätte vielleicht geholfen.
Aber zuhause dann kam die Leere, alles war vorbei, keine Proben mehr, nichts mehr. Klar warteten anderen Konzerte, aber das half im Moment auch nicht. Ich schrieb mir meine Gedanken und Gefühle auf, es wurde ein richtiger Roman. Danach ging es mir besser.

Obwohl ich ja schon zig Konzerte gesungen hatte, dieses war anders und ich denke, es lag an der Literatur. Das Stabat Mater ist zwar auch sehr emotional oder auch die Arien einiger Oratorien im Alt, doch diese Rhapsodie stellte alles in den Schatten.

Es war ein sehr emotionales Erlebnis, woran ich heute noch oft denke.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 11:40 
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musikavokale hat geschrieben:
... Alle anderen freuten sich, tranken und aßen, ich saß in einer Ecke und musste meine Tränen unterdrücken.

Freunde, Römer, Landsleute!
Nach dem Konzert fällt ne ganze Menge Ballast ab und in erster Linie denke ich ans ESSEN! Davor esse ich fast nie etwas und deshalb habe ich nach dem Konzert vor allem HUNGER.
Sorry, wenn das jetzt sehr profan klingt, aber über "Gut" und "Schlecht" und solche Sachgen denke ich zu Hause im stillen Kämmerlein nach. Niemals direkt nach dem Konzert (von den notwendigen Kurzkritiken danach mal abgesehen)
Gruß und Kuss, der verfressene musencus

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 12:25 
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Ja, gut oder schlecht, daran denke ich auch nicht. Ich finde es schlimm wenn nach dem Konzert ein Solist sich quasi entschuldigt, dass er Mist gebaut hat, damit macht man oft erst die Leute aufmerksam, was sie vorher nie gemerkt hätten.

Man kann es eh nicht mehr ändern.

Liebe Grüsse

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 13:20 
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Hey ihr alle,

bin ja froh das alles zu lesen. Ich bin nämlich auch jemand, der nach dem Konzert (allerdings erst wenn ich wieder allein zuhause bin), ziemlich ins Loch fällt. Es kommt ein bißchen darauf an, ob noch weitere Konzerte anstehen oder ob es ein einmaliges Erlebnis war. Chero hat es ganz gut beschrieben - plötzlich ist der Alltag wieder da.
Manchmal hat man aber auch, wie soll ich sagen, "übersinnliche" Erlebnisse bei Konzerten (hab ich bei einer Johannes Passion erlebt) - und danch war ich sehr aufgewühlt tagelang.
Depri-gefühle danach kenne ich gut, (nicht auf die Leistung bezogen) und ich mag diesen Zustand überhaupt nicht. :d_neinnein:

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 14:32 
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Ihr seid zu beneiden, dass es euch nach einem Konzert nichts ausmacht, ob ihr gut oder schlecht gesungen habt. Vielleicht könnt ihr mir mal verraten, wie man das macht, für mich ist das nämlich wirklich nicht so einfach. :sad: Natürlich entschuldige ich mich auch nicht vor dem Publikum für meine Fehler, aber für mich selbst will ich das schon unbedingt analysieren und verbessern.
Das starke emotionale Aufgewühltsein bei bestimmten Stücken habe ich eher während des Singens als danach.
Die Leere, wieder in den Alltag zurückzukommen, kenne ich so aber nicht.
Lieben Gruss Cantilene :hearts:

Lieber Musencus, bist du eine Reinkarnation von Marc Anton oder suchst Du den Brutus in unseren Reihen??????? :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 14:37 
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cantilene hat geschrieben:
Lieber Musencus, bist du eine Reinkarnation von Marc Anton oder suchst Du den Brutus in unseren Reihen??????? :mrgreen:


Du wirst ihn kennenlernen auf Mallorca... :grin: ;-)

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 16:14 
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cantilene hat geschrieben:
Lieber Musencus, bist du eine Reinkarnation von Marc Anton oder suchst Du den Brutus in unseren Reihen??????? :mrgreen:


Liebe cantilene!
Wir kennen uns doch auch schon von dem unaussprechlichen anderen Forum ... ;-)
im übrigen bin ich ein Asterix - Zitat hehehehe
Gruß und Kuss, der musencus, der sich mächtig auf Mallorca freut!
ps gibt es hier vielleicht Anhänger der Missa Papae Marcelli? Könnten wir da was ins Auge fassen?

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BeitragVerfasst: 20.04.2006, 17:37 
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Hallo Musencus, ich fühlte mich angesichts Deiner Anrede an uns nur so wohlig an meinen Englisch-Teacher erinnert, bei dem ich mal die ganze Leichenrede des Marc Anton aus" Julius Cäsar" auswendig lernen musste und die fängt eben so an: "Friends, Romans and Countryman, lend me your ears...."
das es das auch bei Asterix gibt, kann man sich ja fast denken..... :lol: Schön, das wir in Mallorca gemeinsam als Troubadixe auftreten kônnen, solange bis sie uns knebeln und an einen Baum binden :sad:
Mit dem Palstrina kann ich nicht dienen, ich fürchte auch, es wird an mangelnden Männerstimmen scheitern. andernfalls hätte ich auch die grösste Lust auf Gregorio Allegris "Miserere", mime darin auch notfalls den Engel, aber es sind einfach zuwenig Männer da und ich glaube, wenn, dann auch meist Opernbegeisterte ;-)
zu welcher Sorte gehörst Du denn?
Tenorix Taugnix, Baritonus Bonus oder Bassus Muss-Passus?
Lieben Gruss aus Lutetia, der erstaunlichsten Stadt des Universums :n87:


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BeitragVerfasst: 21.04.2006, 20:52 
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Liebe cantilene!
Dass Du die Rede auswändig lernen musstest, tut mir jetzt noch für Dich leid. Aber Dein Lehrer scheint ja durchaus Dein Wohlbefinden gesteigert zu haben ... frechgrins
Der Palestrina war nur so ne Spontanidee, weil ich solche Sachen gerne singe. Miserere wäre natürlich auch eine ganz geniale Idee! Wie sieht es denn überhaupt mit Ensembles aus? Könnte da was zusammen gehen? (mal so an ALLE gefragt?!)
Auf Mallorca freue ich mich auch sehr! Ich kenne Euch ja allesamt nur aus dem internet (von dola mal abgesehen ... ;-) liebe Grüße Doris!)
Ich hoffe, sie binden uns nicht an Bäume - vor allem beim großen Fressen danach hehehe.
Ich gehöre zu der Sorte, die sich für Opern, Oratorien, Messen, Ensembles - kurz für fast ALLES begeistern kann
Ansonsten bin ich der völlig klischeehafte, divenhafte, weißen Schal um sich werfende, zickige Tenorix ... huahuahua
Ja, Lutetia ist sicherlich die erstaunlichste Stadt des Universums gewesen - aber was ist mit MÜNCHEN? ;-)
Allseits Gruße und Kuss, der musencus

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BeitragVerfasst: 21.04.2006, 22:22 
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Lieber Tenorix, Du brauchst kein Mitleid zu haben! Ich habe es geliebt, ellenlange Sachen auswendig zu lernen von der Glocke bis zur Bürgschaft-nur meine Tochter hat mich noch übertroffen, indem sie die gesamte "Lenore" von Gottfried August Bürger geschafft hat. :schlaumeier:

Für Vokal-Ensembles werde ich hier härtegetestet und liefere dir alle himmlischen Heerscharen nach Bedarf. Es gibt etliche andere Mitglieder, von denen ich weiss, dass sie da auch begeistert und erprobt sind. Aber, ich wiederhole mich, es wird an den Männern scheitern-fürchte ich und lasse mich gerne eines besseren belehren! :mrgreen:
Wenn du Stücke hast, die Dir mit wenig Männern machbar scheinen und Musika einverstanden ist, kannst Du auf mich(hoher Sopran) zählen. :dafür:
Und was die erstaunlichste Stadt des Universums angeht: in München gibt es allenfalls das erstaunlichste Bier und die erstaunlichsten Weisswürste, aber was ist das gegen Diorix, Chanelix, die Clochards, die Seine, den Eiffelturm, Moulin Rouge, die Mona Lisa,330 Käsesorten und den herrlichsten Bordeaux?
Also nochmal: Grüsse aus Lutetia, der ALLERerstaunlichsten Stadt des Universums :hearts:
Cantilene


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BeitragVerfasst: 21.04.2006, 23:45 
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Liebe Cantilene!
Liebe Ensemblemitglieder!
Also in der Liste des Belcantoensembles stehen 9 Männer - wenn ich mich dazurechne, sind wir 10. Das sollte doch eigentlich reichen?! <wunder>
Nun kenne ich Euch ja noch nicht persönlich und Eure persönlichen Vorlieben natürlich auch nicht, aber es gäbe ja auch aus dem Opernbereich zahlreiche Ensembles, die man mal erarbeitne könnte sollte wollte müsste, oder?! sorry, wenn ich jetzt mit diesem Thema (noch dazu als Neuling) nerve, aber ENSEMBLEGESANG ist für mich einfach großartig und unglaublich schön! Ich weiß nicht, inwieweit das Thema Ensemble intern schon durchgenudelt ist, da kann ich ja nicht mitlesen, aber ich würde gerne dranbleiben! (Don Giovanni Schluss, Cosi Ensembles, Fledermaus .... und und und)
Nun hast du natürlich unwiederlegbar nachgewiesen, dass Lutetia die erstaunlichste Stadt des Universums ist, also müssen wir wohl das Usertreffen (aus dem anderen thread) tatsächlich nach Frankreich verlegen, oder?! ;-) (im übrigen habe ich mal gelesen, dass die Franzosen sagen, dass ein guter Käse riechen müsse, wie die Füße vom lieben Gott ... ich weiß nicht, ob ich das Klasse finden soll grins)
Liebe Grüße aus der weißblauen Leucht - Stadt München
der musencus

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