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Octaviane
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Verfasst: 18.05.2011, 10:22 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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musika
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Verfasst: 18.05.2011, 10:57 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4549 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Aus eigener Erfahrung:
Als ich das erste Mal auf der Bühne im Chor stand, bin ich fast gestorben vor Lampenfieber, habe mich hinter den anderen Sängern versteckt um nur nicht das Publikum sehen zu können und umgekehrt. Trotz Schminke war ich kreideweiss. Innerhalb dieser Aufführungen, es waren 12, wurde es immer besser, ich wurde neugieriger und hatte mehr Vertrauen zu mir selber gewonnen.
Meine erste Rolle war eine Soubrettenrolle die mir sehr half, da ich mich auf das Spielen konzentrieren musste. So nach und nach bekam ich mehr Selbstbewusstsein und das Lampenfieber wich immer mehr.
Mein Motto war, total sicher sein in der Literatur, Text und musikalisch, dann hätte eine Bombe einschlagen können, ich hätte gesungen.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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rugero
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Verfasst: 19.05.2011, 00:26 |
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Registriert: 24.03.2006, 22:40 Beiträge: 1062
Vorname: ~
Nachname: ~
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Hallo, ich glaube der Hinweis der Ärztin trifft eigentlich ein Problem unserer Zeit: „Es sind leistungsorientierte Perfektionisten mit hohem Ehrgeiz. Sie sind mit sich selbst zu streng und hadern im Rückblick über jeden Fehler“
Der jüngste Radunfall des Radfahrers Weylandt bei Giro d'Italia könnte solche Fragen in den Fokus setzen.
Ich als belcanto-Mitglied bin kein bezahlter Profi und gehe mittlerweile locker aber doch konzentriert und - wie ich hoffe - gut vorbereitet an die Stücke ran. Dies ist eine gute Vorgabe, um das Lampenfieber herunter zu schrauben.
Warum ? Ich habe hier keine berufliche Abhängigkeit aber ich kann mich an dem erfreuen, was ich zu leisten in der Lage bin und habe den Ehrgeiz das Publikum in zwei Punkten deutlich zu animieren - zum Lachen und Weinen.
Das sind die Aufgaben, die ich als Künstler habe.
Ist man sich der Aufgabe bewußt, geht das Lampenfieber gegen Null. Je mehr Freude ich für mich in der Umsetzung freisetze, um so mehr falsche Spannung geht flöten !
Liebe Grüße rugero
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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Gerald
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Verfasst: 19.05.2011, 18:02 |
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Registriert: 28.02.2007, 17:13 Beiträge: 33
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Liebe Belcantisten, ich kann Rüdiger aus meiner Sicht nur bestätigen. Ich kenne die profi- wie die Liebhaber-Ebene von beiden Seiten, habe mit Euch den Vorteil, nicht meine Existenz von positiven Kritiken und gelungenen Abenden abhängig machen zu müssen; ein Vorteil, den ich bewusst ausnutze: Vorbereitung so gut wie möglich, aber auch Gelassenheit, Lampenfieber als Spannung des Auftritts, die ermuntert, nicht lähmt. In meiner Rolle als Pianist geht es mir in erster Linie um einen möglichst engen Einklang mit dem Sänger, selbst auf die Gefahr eines nicht perfekten Klavierparts hin, den Vorzug des live-Auftritts gegen die oft sterile Perfektion der CD oder der DVD nutzen. In zweiter Linie kommt, ob es 20 oder 200 Zuhörer sind, jeder hat das Recht auf eine bestmögliche Leistung. Dass Viele von Euch ähnlich denken, weiss Euer Gerhard
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