Zum Einstudieren greife ich mir alles, was irgendwie hilfreich sein kann, Note und Aufnahmen hauptsächlich, denn ich kann nicht Klavier spielen, sondern nur die Melodie einigermaßen mir vorklimpern.
Aufnahmen finde ich gut, um einen Gesamteindruck zu bekommen, Interpretationsanregungen einzuholen und vor allem, mir die begleitende Musik und die anderen Stimmen einzuprägen. Ausserdem prägt sich auch das Takt - Grundmuster ein, also, was es bei dem konkreten Stück bedeutet, dass es ein 4/4 oder 6/8 Takt ist. Wenn ich dieses grundmuster intus habe, fällt es mir leichter, die Notenwerteverteilung in den Takten nachzuvollziehen und somit den richtigen Rhytmus reinzukriegen. bei mir funktioniert das besser als nur zählen. Das Problem allerdings, den Rhytmus auch dann zu halten, wenn ich Töne nur schwer oder zu spät in die Stimme kriege habe ich leider auch.
Es geht aber ohne ein reines Partitur - Studium am Klavier trotzdem nicht, denn mir geht es so, dass ich Notenhöhen und -werte etc. vor dem geistigen Auge brauche - auch bei auswendig. Allein über Aufnahme zu lernen, wird zu unpräzise.
Der Text läuft i.d.R. von selbst mit. Nach vielem musikalischem und sängerischem Üben kann ich den dann irgendwann. ich bin allerdings in der beziehung oft ein großer Feigling, fürchte mich vor Blackouts und schaue doch lieber ins Blatt, wenn es irgendwie geht
Zu guter Letzt habe ich dann noch meine Korrepetitorin, die ich meistens auch noch bemühe.
@uralt: "Capella" würde mich interessieren. Kann man irgendwo downloaden und wieviel kostet es? Bitte - Danke
LG,
dola