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musika
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Verfasst: 03.11.2010, 17:22 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4548 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Wenn ich eine Rolle bekommen habe, egal ob Operette, Lustspiel, Schauspiel, habe ich mich damit auseinandergesetzt, den Charakter der Rolle, der Person studiert, um mich damit zu identifizieren, wie sonst sollte ich sie darstellen? Eine Rolle zieht sich durch das ganze Stück, es ist nicht nur eine Arie, die ich versuche inhaltlich so rüber zu bringen, dass sie glaubhaft ist, es ist die Person die ich darstellen muss, die ich in diesem Augenblick verkörpern muss. Dabei ist es wichtig zu wissen was die Person denkt, welchen Charakter sie hat uww. Wie ist es z.B. mit der Königin der Nacht...so wie wir es im workshop erlebt haben...der Charakter dieser Dame, ob böse oder traurig, muss erkennbar sein, so wie es Dorea gemacht hat, nur Töne zu singen ist fehl am Platze. Aber eigentlich hat dies alles nichts mit emotionaler Reife zu tun..... 
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Basss
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Verfasst: 03.11.2010, 17:37 |
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Registriert: 26.01.2008, 20:44 Beiträge: 337 Wohnort: Lkr. Waldshut
Vorname: Chriegel
Nachname: v. M
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T M Pestoso hat geschrieben: Ob Verdi seine Frau schon mal ermorden wollte..? Wer weiß; vielleicht hat er die Möglichkeit mal ernsthaft in Erwägung gezogen gehabt...... 
_________________ Wenn alle so wären wie ich es sein sollte - dann wäre die Welt viel besser... Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit! - Es grüsst der liebe Basss!
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Silje
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Verfasst: 03.11.2010, 19:39 |
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Registriert: 13.11.2005, 19:26 Beiträge: 1633 Wohnort: Starnberg/Bad Homburg *21.12.
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....@Musika: Es ist nachvollziehbar, warum wir jetzt etwas vom eigentlichen Thema abgekommen sind.
Ausschlaggebend war eigentlich der Satz von Dir: " Die innere Reife bringt das zum Ausdruck, was der Inhalt der Arie aussagt. Wenn sich der Sänger mit der Rolle identifizieren kann, ist alles ok..."
So sind wir bei der "Identifikationsgeschichte" gelandet, was ich aber als sehr interessante Diskussion sehe..
LG Silje
_________________ ...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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Mama2009
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Verfasst: 03.11.2010, 22:03 |
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Registriert: 04.10.2010, 17:33 Beiträge: 229
Vorname: C
Nachname: K
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Basss hat geschrieben: T M Pestoso hat geschrieben: Ob Verdi seine Frau schon mal ermorden wollte..? Wer weiß; vielleicht hat er die Möglichkeit mal ernsthaft in Erwägung gezogen gehabt......  Gibt es einen Mann, der das noch niee getan hat?
_________________ Gruß Mama2009
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Basss
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Verfasst: 03.11.2010, 23:27 |
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Registriert: 26.01.2008, 20:44 Beiträge: 337 Wohnort: Lkr. Waldshut
Vorname: Chriegel
Nachname: v. M
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Mama2009 hat geschrieben: Gibt es einen Mann, der das noch niee getan hat? - es soll ja auch Männer geben die NICHT verheiratet sind..... Verheiratete Frauen wurden, natürlich, NIE ernsthaft in Erwägung ziehen ihren "Alten" um die Ecke zu bringen...... 
_________________ Wenn alle so wären wie ich es sein sollte - dann wäre die Welt viel besser... Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit! - Es grüsst der liebe Basss!
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Lilythia
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Verfasst: 04.11.2010, 00:41 |
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Registriert: 30.10.2010, 11:40 Beiträge: 66
Vorname: Stephanie
Nachname: L.
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Ähm Sorry, falls ich was sage was schon gesagt worden ist auf die eine oder andere Art... Emotionale Reife bzw. gutes spielen/Singen heißt doch nicht dass man die Dinge in irgendeiner Weise erlebt haben muss, die man singt... Mit emotionaler Reife bzw. Erfahrung mögen vielleicht manche Lieder leichter umgesetzt werden, allerdings kann genau das Gegenteil auch passieren: Wenn man anstatt zu fühlen, sich rein zu versetzen wie ein kreatives Kind eine Rolle spielt, sich einfach "erwachsen" daran macht diese Rolle "so gut wie möglich" zu spielen und umzusetzen.... Ich will damit nicht sagen, dass emotionale Reife keine Rolle spielt - natürlich feilt das wie alles im Leben das eigene Talent und Können aus, aber um beim Singen glaubhaft rüber zu kommen spielt für mich mehr das schauspielerische Talent und Empathie mit - sich in andere Wesen, Gefühle und Stimmungen einfühlen zu können und das bedingt nicht unbedingt die eigene Erfahrung in gewissen Bereichen - es hilft sicher, aber es braucht es nicht unbedingt... Außerdem gibt es Bereiche im Leben, wie ihr wohl schon erwähnt habt, die es bei Musicals/Opern gibt die man selten oder gar unmöglich erlebt haben kann in unserer Zeit/Welt... Lg Lily
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Mama2009
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Verfasst: 04.11.2010, 00:50 |
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Registriert: 04.10.2010, 17:33 Beiträge: 229
Vorname: C
Nachname: K
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Basss hat geschrieben: Mama2009 hat geschrieben: Gibt es einen Mann, der das noch niee getan hat? - es soll ja auch Männer geben die NICHT verheiratet sind..... Verheiratete Frauen wurden, natürlich, NIE ernsthaft in Erwägung ziehen ihren "Alten" um die Ecke zu bringen......  schon gar nicht am heutigen Männertag 
_________________ Gruß Mama2009
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alfredo
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Verfasst: 22.04.2011, 00:58 |
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Registriert: 22.02.2007, 10:45 Beiträge: 254 Wohnort: grüne mark
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Unverhofft lande ich in dieser Diskussion und will zu einigen Beiträgen, die im übrigen das Thema gut ausleuchten, meine Meinung äußern: Denke nicht, dass das Alter mit der gegenständlich diskutierten Reife eng verbunden ist, auch jüngere Künstler mit durchaus emotional reifer Leistung erlebe ich. Dass aber freilich ein gewisser Abstand zum Werk und seinen Inhalten notwendig ist, denke ich auch zu wissen. Zwei mir, wegen ihrer stark emotionalen Darstellung, lieben Sängern erlitten meines Erachtens deswegen Stimmprobleme. Welche emotionale Reife strahlte Giuseppe di Stefano aus, wie intensiv singt Villazon. Dagegen hatte ich immer bei dem von mir hoch verehrten L. Pavarotti das Gefühl einer gewissen Zurückhaltung, die Emotionalität war der Technik untergeordnet. Oder liege ich falsch und ihr meintet mit emotionaler Reife ganz etwas anderes? Wünsche euch allen ein, dem Anlass entsprechend, frohes Osterfest! Liebe Grüße aus der Mark südlich des Alpenhauptkamms von alfredo
_________________ ...du holde Kunst, ich danke dir.
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 27.04.2011, 09:15 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 371
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Ich fange da mal wieder ganz am Anfang an: "Abgesehen davon ob man Arien von den Noten her singen kann, braucht man auch die persönliche Reife dazu. Wie kann ich von Liebeskummer singen, wenn ich ihn noch nie erlebt habe..."
Dazu fällt mir die Zeit ein, als wir in der Schule im Musikunterricht Mozarts "Zauberflöte" durchgenommen haben. Gesungen haben wir das zwar alle gerne, denn die Musik als solche haben wir alle gemocht, aber die Texte? Das hatte mit unserem Leben einfach (noch) überhaupt nichts zu tun, das war völlig abstrakt. So kam es dann auch, dass mancher, der anfänglich voller Begeisterung im Schulchor mitgesungen hat, dort irgendwann wieder aufgehört hat, weil er mit dem, was der da singen sollte, einfach nichts anfangen konnte.
Weiteres Zitat: "Sicher ist es für den Gesangsanfänger einfacher/ besser, erst einmal Literatur zu üben, mit der er sich auch identifizieren kann. Einfach, um nicht überfordert zu werden. Kommt aber nicht irgendwann der Zeitpunkt, an dem man sich unweigerlich auch mit Rollen/Inhalten auseinandersetzen muss, die einem vielleicht nicht so nah sind (sein können)?"
Im Gesangsunterricht ist es etwas anders, da sagt der Lehrer ja um was es bei diesem Stück überhaupt geht, und gibt Hinweise wie man diese und jene Aussage oder dieses und jenes Gefühl stimmlich und darstellerisch ausdrücken kann.
Und weiter: "Je sicherer ich mir der eigenen Persönlichkeit bin, desto einfacher kann ich auch in fremde Charaktere eintauchen."
Es ist so ein Wechselspiel in der Entwicklung. Ein gewisser Paul Lohmann, allen Schmökerern von Fachliteratur bzgl. Gesang wohlbekannt, publizierte die Aussage "Stimmbildung ist immer auch Menschenbildung". Sprich, je genauer man seine Stimme kennen lernt, desto mehr Facetten seiner Persönlichkeit entdeckt man an sich, da zeigen sich Anteile die man zuvor gar nicht zu haben glaubte. Mit diesen "neuen" Persönlichkeits-Anteilen lassen sich dann Stücke überzeugend und mit größerer innerer Anteilnahme singen von denen man zuvor einfach nur die Töne herunter gesungen hat.
Viele Grüße, AK-Kontraalt
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erich
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Verfasst: 27.04.2011, 21:54 |
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| junges Mitglied |
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Registriert: 10.03.2010, 11:38 Beiträge: 27
Vorname: Erich
Nachname: Ruthner
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Wenn ich mir eine Rolle, eine Partie oder ein Lied erarbeite, versuche ich in die angestrebte Rolle zu schlüpfen, mich mit ihr vertraut zu machen und ganz diese Person zu sein. Aber nach kurzer Zeit des Studiums muss ich gleichzeitig "über mir stehen", mich kontrollieren und korrigieren, um nicht ins Klischee abzurutschen, nicht zu emotional zu werden und andere Fehler zu verhindern. Ohne eine gewisse Emotionale Reife (ich sage auch Erfahrung) ist dies nur schwer zu schaffen.
Liebe Grüße - Erich, der Operngernhörer
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manne
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Verfasst: 28.04.2011, 12:57 |
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Registriert: 29.09.2007, 23:59 Beiträge: 312 Wohnort: Hardheim / Odw.
Vorname: Manfred
Nachname: Ottenburg-Weise
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Hallo
ich denke der Begriff Emmotionale Reife kann nicht soooo einfach definiert werden.
Die vielen Beiträge hier machen dies sehr deutlich.
Mein Beispiel: These: ein Arzt der noch nie selber Krebs gehabt hat, kann der einfach und überhaupt ein guter Arzt sein, der Krebspatienten betreut???!!!! Antwort Jaaaa - wenn er neben seinem ganzen Fachwissen auch die erforderliche Empathie (Einfühlungvermögen) seinem Patienten gegenüber zeigen kann.
Es ist meiner Meinung nach immer eine Sache der persönlichen Reife bzw. der persönlichen Kompetenzen, ob man eine zu singende Botschaft herzergreifend rüberbringen kann. Ohne diese würde alle Technik nichts bringen.
_________________ Liebe Grüße...und:
nur weiter, denn nur weiter ! - Mein treuer Wanderstab.
Manne
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Lilythia
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Verfasst: 28.04.2011, 15:24 |
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Registriert: 30.10.2010, 11:40 Beiträge: 66
Vorname: Stephanie
Nachname: L.
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Wenn mans anders ausdrückt, nicht unbedingt Emotionale Reife (= Reife im Sinne von Erfahrung) sondern was wohl eher gebraucht wird ist "emotionale Intelligenz"?! Die hat ja nicht unbedingt was mit Alter und Erfahrung zu tun...
Lg Lily
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alfredo
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Verfasst: 29.04.2011, 21:26 |
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Registriert: 22.02.2007, 10:45 Beiträge: 254 Wohnort: grüne mark
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Ob alt oder jung, mit mehr Lebenserfahrung oder weniger, echte oder gespielte Emotionalität, zusammengefasst kann ich für mich erkennen (was ich aber schon seit langer Zeit weiß), dass dann von großer emotionaler Reife auszugehen ist, wenn man die Zuhörer fesselt, berührt. Das geschieht wenn man glaubhaft ist. Liebe Grüße alfredo
_________________ ...du holde Kunst, ich danke dir.
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ospite
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Verfasst: 01.05.2011, 12:05 |
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Registriert: 28.02.2011, 18:25 Beiträge: 203
Vorname: Dietmar
Nachname: Vollmert
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Kann ein Fünfundzwanzigjähriger glaubhaft sein, der " My way " interpretiert : "And now I face the final curtain" ? Ich meine, nein, es sei denn, er hat eine vergleichbare Lebenssituation bereits durchlitten, wie einer meiner Schüler, der einen schweren Verkehrsunfall überlebt hat und heute wieder ganz der " Alte " ist. Ihn lasse ich diesen anrührenden Song singen wie auch die " Winterreise " und Mahlers " Kindertotenlieder ", denn er weiß als junger Vater, worum es in diesem Zyklus geht. Ich will nicht grundsätzlich ausschließen, dass junge Interpreten die entsprechende emotionale Reife besitzen, meine jedoch, dass nicht Jede(r) alles singen sollte, mögen auch die gesangstechnischen Voraussetzungen gegeben sein.
Ciao. Ospite
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alfredo
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Verfasst: 01.05.2011, 18:53 |
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Registriert: 22.02.2007, 10:45 Beiträge: 254 Wohnort: grüne mark
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Hallo ospite, Bin deiner Meinung, wenngleich mit glaubhaft und berührend übermitteln alles nicht Berührende und Unglaubhafte für mich bereits als ausgeschlossen gilt, unabhängig vom Alter des Interpreten. L.G. alfredo
_________________ ...du holde Kunst, ich danke dir.
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