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 Betreff des Beitrags: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 11:10 
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Hallo ihr Lieben,
Unsere Nachbarin über uns, hat letzte Woche ein Mädchen zur Welt gebracht, und die Freude der stolzen Eltern war überwältigend. Auch wir haben uns sehr gefreut, so als wären wir selber die Großeltern! Gestern nun, kam die Mutter zu uns und wir durften das Baby ansehen und bestaunen. Wirklich sehr niedlich! Die Mutter brauche auch zwei Kindergesangsbücher mit- sehr schön illustriert-, mit Lieder die im Frühjahr beginnen und im Winter enden. Sie sagte:" Sie singen doch so schön, würden sie der Kleinen mal ein Liedchen vorsingen?"
"Woher wissen das"? fragte ich erstaunt.
"Wir haben sie schon oft oben gehört."
" Mein Gott, war ich so laut, dass sie mich oben gehört haben. Das ist ja schrecklich!" :lol
" Nein überhaupt nicht, wir finden ihre Stimme schön."
Geschmeichelt betrachte ich schöne Buch mit dem Titel:" Kommt ein Vogel geflogen.", und erinnerte mich an meine Kinder- und Jugendzeit. Ich schlug das Buch auf, "Winter, ade! Scheiden tut weh, von Heinrich Hoffmann von Fallersleben.
Wunderbar! :n110:
Ich möchte euch deshalb fragen, welche Lieder erinnern euch, an eure Kinder - und Jugendzeit?
Viele Grüße
Joachim


Zuletzt geändert von Joachim am 13.03.2008, 14:06, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 11:17 
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Lieber Joachim,

bei so einer Frage komm ich ins Schwärmen, denn ich habe sehr viel mit meinen Eltern gesungen, bzw. sie sangen mir viel vor. Und in späteren Jahren, als ich Teenager war und auf die großen Bergwanderungen mit mußte, haben sie versucht, mich mit Singen von Liedern bei Laune zu halten. Das hat auch meist geklappt. :n110:

Aber nach Liedern meiner Kindheit gefragt, fallen mir sofort diese ein: "Der Kuckuck und der Esel, dann ein Lied von den Hasen: "Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal ,saßen einst zwei Hasen...usw... und ein franzöisches Kinderlied: "J'ai perdu le do de ma clarinette"...


LG

Silje

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...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 12:11 
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Hallihallo

Wir (d.h. mein jüngerer Bruder und ich) haben auch immer gern auf Wanderungen mit den Großeltern oder im Auto gesungen (was die Nerven unserer Eltern bestimmt so manches Mal strapaziert hat, auch wenn wir natürlich mit engelsgleichen Stimmen sangen :kaffee ) Unsere Favoriten u. a. waren "Ein Vogel wollte Hochzeit feiern" und "Die Mücke ist ein kleines Tier, der Walfisch etwas größer"

Ach ja, da kann man richtig nostalgisch werden :-)

LG

Octaviane

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„Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“
(T. Fontane)

"Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym)

http://www.sopranodrama.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 14:03 
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Hallo
Und mir geht oft das Lied, " Maikäfer flieg" nicht aus dem Kopf. Meine Schwester sang es mir ganz leise, im Luftschutzbunker vor, als wir tagelang bombardiert wurden. Das Lied wurde erstmals im Dreißigjährigen Krieg, als Pommern 1618 stark verwüstet gesungen. Die Melodie entspricht dem Wiegenleid, " Schlaf, Kindlein, schlaf", und ich schlief tatsächlich, trotz des Ohrenbetäubenden Lärms ein!
Das Lied, ist auch in der Liedersammlung, " Des Knaben Wunderhorn", die 1806/08 von Achim von Armin und Clemens Brentano aufgeführt.
Viele Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 14:23 
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Es gibt Lieder, die ich heute alle noch auswendig kann und sie meinen Enkeln vorsingen.

Und die Sonne machte den weiten Ritt
Um die Welt,
Und die Sternlein sprachen: "Wir reisen mit
Um die Welt";
Und die Sonne, sie schalt sie: "Ihr bleibt zu Haus!
Den ich brenn euch die goldnen Äuglein aus
Bei dem feurigen Ritt um die Welt."

Und die Sternlein gingen zum lieben Mond
In der Nacht,
Und sie sprachen: "Du, der auf Wolken trohnt
In der Nacht,
Laß uns wandeln mit dir, denn dein milder Schein,
Er verbrennet uns nimmer die Äugelein."
Und er nahm sie, Gesellen der Nacht.

Nun willkommen, Sternlein und lieber Mond,
In der Nacht!
Ihr versteht, was still in dem Herzen wohnt
In der Nacht.
Kommt und zündet die himmlischen Lichter an,
Daß ich lustig mit schwärmen und spielen kann
In den freundlichen Spielen der Nacht.

****
1.
Wer hat die schönsten Schäfchen? Die hat der goldne Mond,
der hinter unsern Bäumen am Himmel droben wohnt.

2.
Er kommt am späten Abend, wenn alles schlafen will,
hervor aus seinem Hause am Himmel leis' und still.

3.
Dann weidet er die Schäfchen auf seiner blauen Flur;
denn all die weißen Sterne sind seine Schäfchen nur.

4.
Sie tun sich nichts zuleide, hat eins das andre gern,
und Schwestern sind und Brüder da droben Stern an Stern.

5.
Und soll ich dir eins bringen, so darfst du niemals schrei'n,
musst freundlich wie die Schäfchen und wie ihr Schäfer sein.

***
1.
Die Blümelein, sie schlafen schon längst im Mondenschein,
sie nicken mit den Köpfchen auf ihren Stängelein.
Es rüttelt sich der Blütenbaum, er säuselt wie im Traum.
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!

2.
Die Vögelein, sie sangen so süß im Sonnenschein,
sie sind zur Ruh gegangen in ihre Nestchen klein.
Das Heimchen in dem Ährengrund, es tut allein sich kund:
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!

3.
Sandmännchen kommt geschlichen und guckt durchs Fensterlein,
ob irgend noch ein Liebchen nicht mag zu Bette sein.
Und wo er nur ein Kindchen fand, streut er ins Aug' ihm Sand.
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein!

4.
Sandmännchen aus dem Zimmer, es schläft mein Herzchen fein,
es ist gar fest verschlossen schon sein Guckäugelein.
Es leuchtet morgen mir; willkomm' das Äugelein so fromm!
Schlafe, schlafe, schlaf du, mein Kindelein

***

1.
Weißt du, wieviel Sternlein stehen
an dem blauen Himmelszelt?
Weißt du, wieviel Wolken gehen
weithin über alle Welt?
Gott, der Herr, hat sie gezählet,
dass ihm auch nicht eines fehlet
|: an der ganzen großen Zahl. :|

2.
Weißt du, wieviel Mücklein spielen
in der heißen Sonnenglut?
Wieviel Fischlein auch sich kühlen
in der hellen Wasserflut?
Gott, der Herr, rief sie mit Namen,
dass sie all' ins Leben kamen,
|: dass sie nun so fröhlich sind. :|

3.
Weißt du, wieviel Kinder frühe
steh'n aus ihrem Bettlein auf,
dass sie ohne Sorg' und Mühe
fröhlich sind im Tageslauf?
Gott im Himmel hat an allen
seine Lust, sein Wohlgefallen,
|: kennt auch dich und hat dich lieb. :|


Liebe Grüsse

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musika
belcanto-solisten







Freunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 19:32 
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Hallo Musika,
ein schönes Lied, mir irgendwie bekannt. Wenn man den Text mal wieder vor Augen hat, erinnert man sich. Im Übrigen weiß ich nicht, ob das 10 Tagen altes Babychen, meinen Gesang überhaupt wahrnehmen würde? Darüberhinaus habe ich festgestellt, dass leises Singen, sehr schwierig ist. ( Jedenfalls für mich).
Viele Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 20:15 
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Hallo Joachim,

aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Babys Singen auch mit 10 Tagen schon wahrnehmen und sich beruhigen lassen. Summe doch einfach die Melodien. Das ist leichter als leise Singen und gleichzeitig eine gute Stimm/Singübung.

Lg

Silje

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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 13.03.2008, 21:52 
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Hallo Joachim,

das Summen ist wirklich ein gesunder Teil der Gesangseinsingeübungen. Es wärmt sanft die Stimme auf und bringt den Stimmklang "auf den Punkt".

LG.

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cornettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 10:09 
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hat sich schon eingelebt
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Gruess Dich, Joachim

Mach Dir keine Gedanken und trau dem Kleinen mehr zu -


Das ungeborene Baby kann schon hören und Musik wahrnehmen:

Folgendes ist zu finden unter:
http://www.stimme.at/ics/cn_service/sti ... 429&ti=110


Zuhören > Arno Fischbacher
Erinnerungen an das Paradies
Embryos hören schon im Mutterleib. Und das hat große Auswirkungen auf spätere Stimm-Vorlieben.
WIE ALLES BEGINNT
Das Ungeborene ist gerade sieben Tage alt, da ist bereits das Ohr als kleiner Punkt erkennbar. Etwa ab der 10. Schwangerschaftswoche ist die Cochlea (Hörschnecke), in der sich das Cortische Organ, also das eigentliche Hörorgan, befindet, morphologisch ausgebildet. Als allererstes Sinnesorgan ist der Hörsinn des ungeborenen Kindes bereits 20 Wochen nach der Befruchtung voll ausgebildet, das Innenohr hat schon seine endgültige Größe erreicht! Die Frage, ob ein ungeborenes Kind hören kann, ist somit spätestens ab der Mitte der Schwangerschaft definitiv zu bejahen.

......Babys erinnern sich nicht nur an sprachliche, sondern auch an musikalische pränatale Eindrücke. In einer Studie schauten sich Mütter während der Schwangerschaft regelmäßig im Fernsehen eine Seifenoper mit einer sehr spezifischen Erkennungsmelodie an. Als den Neugeborenen wenige Tage nach der Geburt die Erkennungsmelodie vorgespielt wurde, erkannten sie diese eindeutig wieder, entspannten sich dabei und hörten auf zu weinen.
Frühgeborene, denen im Brutkasten Musikstücke und – vor allem von der Mutter gesungene – Lieder vorgespielt werden, die sie bereits während der Schwangerschaft gehört hatten, nehmen viel schneller zu und können die Frühchenstation weitaus eher verlassen, als Babys ohne diese musikalische Unterstützung.........


......Bereits im Mutterleib entwickeln Babys einen eigenen Musikgeschmack. Auf Rockmusik oder harte Rhythmen reagieren Babys im allgemeinen mit Unruhe und Boxen. Harmonische Klänge, insbesondere Kompositionen von Mozart und Vivaldi, lieben sie, ihr Herzschlag wird ruhiger, die Bewegungen weniger hektisch.

VORSINGEN KOMMT AN!


Bildquelle: flickr.com (7)
Nicht von ungefähr ist es in vielen Kulturen Tradition, seinem ungeborenen Kind etwas vorzusingen. Um noch einmal Yehudi Menuhin zu zitieren: „Werdende Mütter sollten für ihre Kinder singen. In primitiven Gesellschaften ist der Gesang für Ungeborene verbreitet. Nur in unserer fortgeschrittenen und künstlichen Zivilisation haben Schwangere aufgehört, für ihr Baby zu singen. Und das ist schlecht." Genau wie das neugeborene ist das ungeborene Kind auf Beziehung angewiesen und darauf ausgerichtet. Indem sie mit ihm spricht, ihm vorliest, vorsingt und erzählt, kann eine Mutter von Anfang an in Kontakt mit ihrem ungeborenen Baby treten und so eine innige Beziehung aufbauen.

Quellen:
Burghardt, Agnes u.a.: "Musik vor und nach der Geburt"
Decker-Voigt, zit. nach Burghardt
Nöcker-Ribeaupierre, M.: Hören - Brücke ins Leben

Gruss Robin


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 10:23 
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Hallo Silje, Corni und Robin,
vielen Dank für eure Hinweise, dann werde ich Anna- Emalie mal etwas vorsummen. " Summ, summ, summ, Bienchen, summ he- rum! Ei, wir tun dir nichts zu Leibe, flieg nur aus in Wald und Heide! Summ,summ,summ,Bienchen,summ he-rum!
Text: Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Wenn ich das aufgreife, was ihr geschrieben habt, so scheint mir gerade beim diesem Lied, der Erfolg in den einfachen Summlauten zu liegen. Mit diesem Lied haben schon Generationen voruns die Kinder beruhigt und in den Schlaf gesungen.
Viele Grüße
Joachim


Zuletzt geändert von Joachim am 16.03.2008, 10:30, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 12:57 
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Hallo, Robin,

vielen Dank für den Link "Stimme.at"! - Ist ja höchst interessant!

Mit "logopädischen" Grüßen,

vox clara :hund


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 18:20 
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Hallo ,
wer kennt folgendes Kinderlied:" Mus, mus, mus, Bienchen halte Kurs! Ei, wir tun dir nichts zu Leide, fliegt doch auf die grüne Weide! Mus, mus, mus, sende dir den Gruß.
Text Joachim Schroetter
Gruß
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 18:43 
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Hallo Joachim,

ich kenne diesen Text nicht, aber er passt auf die Melodie von "Summ, summ, summ, Bienchen summ herum!"

LG.

_________________
cornettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 15.03.2008, 09:26 
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Hallo Corni,
ich habe mir auch mal einen kleinen Scherz erlaubt, "Mus, mus, mus, hört es sich an, wenn das Bienchen rückwärts fliegt!
Ein schönes Wochenende und viele Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 16.03.2008, 00:03 
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Hallo,

nun bin ich schon seit der Threaderöffnung am überlegen welche Kinderlieder bei mir zuhause mit mir so gesungen wurden. Eingefallen sind mir aus der Kindergartenzeit speziell "Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh......" und auch "Suse liebe Suse..." ja und dann die typischen Kinderlieder bestimmt. Was mir auch in Erinnerung geblieben ist, daß sind div. Marienlieder, denn mich hat neben meiner Mutter vor allem meine Oma groß gezogen und mit ihr und natürlich Opa habe ich so manche Wallfahrt unternommen und da kann ich mich soooo gut dran erinnern, daß wir den ganzen weiten Weg mit allen anderen im Bus gesungen und gebetet haben. Na und ich natürlich mittendrin und habe kräftig mitgesungen.

Später in der Schulzeit dann immer die Volkslieder, die wir zum Schulfest oder Verabschiedung o.ä. mit der Klasse singen mußten. Ach wie aktuell sind mir die Spaziergänge gemeinsam mit meiner Mutter und unserem Hund über das Feld noch in Erinnerung und ich mußte immer ganzen Strophen vorsingen, damit der Text auch ja geklappt hatte..... Ja oder die Lieder aus der Kinderchorzeit, dies waren aber überwiegen Kirchenliteratur für Gottesdienste, also keine typischen Kinderlieder.


Viele Grüsse
Chero


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 16.03.2008, 10:26 
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Habe als Kind bei den "Singkindern" des Saarländischen Rundfunks mitgesungen. Alle 6 Wochen gab es eine neue Rundfunkaufnahme/Kindersendung. - Zu allen 4 Jahreszeiten und vielen Anlässen habe ich Kinderlieder kennengelernt und gesungen. Auch "Zeigt her eure Füße". -
"Was bringt uns denn der Bauer? - Er bringt uns unser täglich Brot, und wär er nicht, wär'n wir schon tot! - Lob, Lob dem Bauernstand!" - Eine "Hommage" an die Bauern, die von den Städtern oftmals mit vorurteilsvollen Augen angeschaut werden.

Mit sangesfreudigen Jodelgrüßen, Hollari,

vox clara :luftballon


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 16.03.2008, 10:36 
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Hallo
"Zeigt her eure Füße", hat sieben Strophen. Ich hätte es nicht gewusst, wenn ich nicht das Kinderliederbuch vor mir liegen hätte.
Schöne Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 16.03.2008, 11:40 
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Joachim hat geschrieben:
Hallo
"Zeigt her eure Füße", hat sieben Strophen. Ich hätte es nicht gewusst, wenn ich nicht das Kinderliederbuch vor mir liegen hätte.
Schöne Grüße
Joachim


Hallo Joachim,

die genaue Anzahl der Strophen hätte ich nun nicht mehr gewußt, aber das es viele waren. Wir hatten als Kinder immer noch die passenden Bewegungen dazu gemacht, also bspw. "sie waschen, sie waschen, sie waschen den ganzen Tag" da haben wir die Bewegung gemacht als ob wir die Wäsche auf dem Waschbrett waschen würden usw.

Wenn ich so überlege, dann habe ich alleine schon durch dieses Lied meine Oma fit gehalten, denn klar sie musste immer mitmachen.


Viele Grüsse
Chero


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 16.03.2008, 12:33 
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Hallo Chero,
ich finde es einfach wunderbar, wenn in unserer hektischen, materiell orientierten Welt, noch Kinderlieder gesungen werden. Für mich ein wichtiger Schatz! :n110:
Viele Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Kinderlieder
BeitragVerfasst: 14.04.2008, 18:52 
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hallo, joachim!

ich finde es ein nettes ereignis, welches du erlebt hast.
es ist ja heutzutage gar nicht so selbstverständlich, dieses nette
"miteinander", toll.

auch, wunderbar, daß man dich gebeten hat, dem baby ein liedchen
zu singen, oder eben zu summen.

im übrigen kann ich mich u.a. an ein kinderlied gut erinnern, und zwar
"weißt du, wieviel sternlein stehen".
dieses lied liebte meine mutti sehr und ich natürlich auch.

alles liebe
tulpe


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Autor: Uralt
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