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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 14.08.2010, 02:12 
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Ich glaube,
ich verstehe die Schlußstrophe auch als letzten Abschied:

Und der Heidschi bumbeidschi is kumma,
Und er hot ma mei Büeblei mitgnumma,
Und er hot mir's mitgnumma
Und hot's nimma bracht,

LG rugero big_baden
traurig

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Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 18.08.2010, 15:45 
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Hallo,

nun lässt mich die ganze Zeit dieses Thema nicht aus seinem Bann......

Für mich ist der Heidschi Bumbeidschi der Tod/das Böse bis hin zum Teufel. hierzu komme ich weil es in einer Textstelle "....Und der Heidschi bumbeidschi is kumma,Und er hot ma mei Büeblei mitgnumma,Und er hot mir's mitgnumma
Und hot's nimma bracht" heißt. Nur wie kann man das auf den Beginn des Liedes "....schlaf lange, es ist dei Mutter ausgangen" oder andere Textstellen beziehen?

Bisher macht es für mich nur Sinn, wenn ich bedenke dass sich das Böse/der Teufel nicht direkt zeigt, sondern viele Formen und Figuren annimmt. Würde das Böse/der Teufel sich direkt zeigen, so hätte er keine Möglichkeit seinen Plan durchzuziehen. Ich denke gerade an den Wolf im Schafspelz....... Was meint ihr? Welche Form/Figur könnte er zu Beginn des Liedes haben?

Liebe Grüsse
Chero


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 21.08.2010, 22:44 
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Hallo, liebe Belcantisti,

Ihr habt schon so viele gute Interpretationen hier gebracht. Mit ist dieses Lied schon seit meiner Kinderzeit suspekt, weil mir irgendwie immer beim Hören (oder auch singen im Schulchor) eine Gänsehaut den Rücken hinuntergelaufen ist.

Ist es vielleicht ein Versuch, den Kindern das Unsagbare (was man sich ihnen nicht zu sagen traut) irgendwie näher zu bringen ? Ich glaube, dass mit dem H.B. keine körperliche Figur gemeint ist, sondern eine körperlich nicht greifbare, eher furchterregende Person zu Grunde liegt. Wie könnte man es einem (Klein-)Kind sonst besser zu sagen versuchen ?

Aber da wir in einer modernen, aufgeklärten Zeit leben, sind uns solche Überlegungen irgendwie unbequem, wir genieren uns vielleicht sogar und daher weichen wir zu gerne auf die harmlosere Domingo - Version aus.

Man könnte tiefenpsychologisch noch weiter in die Tiefe gehen .....

Doch ich möchte hier nicht zu ernst werden.

Liebe Grüße -

Erich - der Operngernhörer


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 31.08.2010, 21:36 
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Man kann in der Interpratation auch noch einen Schritt weitergehen:

Es ist nicht nur der Tod, sondern Schilderung einer bewußten Kindstötung - das Kind einfach (im Winter) in nassen Windeln bei offenem Fenster liegen lassen und auf die allfällige und früher meist tödliche Lungenentzündung warten. (Sie kummt nimma, die Mutter... ) Nachzulesen etwa in Öden von Horvaths "G'schichten aus dem Wienerwald", und mir selbst ist aus Erzählungen aus absolut glaubwürdiger Quelle so ein Fall mit unerwünschtem Kind im echten Leben aus der Nachkriegszeit bekannt, zwar nicht aus Deutschland und auch nicht aus Österreich, aber realiter passiert und früher vermutlich gar nicht mal so selten, weil auch schwer nachweisbar und "natürlicher" Tod...

_________________
Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 12.09.2010, 11:30 
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Hallo,

es ist schon beeindruckend wie uns dieses Lied beschäftigt. Ich finde es hochinteressant und überlege gerade warum wir uns gerade über dieses Lied so viele Gedanken machen. Andere Lieder wären bestimmt auch interessant wie der eine oder andere es sieht aber das ist bisher noch nicht so intensiv passiert.

Ist es weil es einfach im Radio bspw. in der Weihnachtszeit runtergedudelt wird oder weil es kleinen Kindern vorgesungen wird und niemand sich Gedanken darum macht was der Text aussagt?

Viele Grüsse
Chero


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 12.09.2010, 18:31 
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Ich habe das Lied in der Volksschule gelernt und es hat mir nie gefallen obwohl ich nicht verstand was gemeint ist.glaubte eher ein Kind wird gestohlen- wir wurden als Kleinkinder oft vor Zigeuner gewarnt. Meinen eigenen Kindern habe ich es nie vorgesungen und überhaupt niemehr seit der Volksschulzeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 10.07.2011, 20:28 
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Siehe auch:


http://www.wer-weiss-was.de/theme73/article42696.html

http://www.wecarelife.at/themen-special ... mbeidschi/

http://www.parents.at/forum/archive/ind ... 11208.html



Liebe musika,

ich möchte da einen längeren Beitrag hereinstellen, der aber größtenteils eigene Reflexion ist, ohne daß ich das literarisch abgesichert hätte. Und oben drei Verweise auf andere Foren, wo das Lied auch - und ganz verschieden... - besprochen bzw. diskutiert wurde.

Vorweg: Es ist eindeutig ein altes Volkslied - dessen Text wurde (wie üblich) mündlich tradiert, wohl immer wieder regional und nach "Autoren" verändert, so wie ja auch in Volksliedsammlungen sehr oft durchaus verschiedene Varianten eines Liedtextes aufscheinen können.

Bis die Schlagerindustrie das Lied entdeckt und vereinnahmt und gleich den Text in vielen Varianten absolut verniedlicht hat, ist der manchen unheimlich oder dämonisch erscheinende Ur-Text weitgehend erhalten geblieben - wenn auch nicht immer gleich. Wir z.B. haben zuhause immer "es is ja dei Muatta furtgånga; sie is ja furtgånga und kummt nimma hoam, und låßt mei kleins Büaberl alloani dahaom" gesungen...

Daß das Lied aus einfachem Milieu stammt, ist an der Art des Reimens leicht zu erkennen: da gibt es Wiederholungen, Tautologien (schneeweißer Schimmel) u.a.m. Und es gibt wohl auch sinnstörende Änderungen.

Was die Interpretation betrifft: Dieses Lied ist m.E. weder sonderlich auf die Türken bezogen noch auf neue Ereignisse (in manchen Foren wird ja von 1999 gefaselt...), sondern beschäftigt sich wohl mit etwas, was früher alltäglich war: Den Tod der Mutter im Kindsbett und den Tod des Kleinkinds - Zeugnis einer Zeit, in der die Kinder- und insbesondere Säuglingssterblichkeit sehr hoch war (wenn man etwa die Ahnentafeln regierender Häuser ansieht, dann kann man erkennen, daß selbst in den [aller]höchsten Kreisen oft die ärztliche Kunst nicht ausgereicht hat, Kindern das Leben zu erhalten).

Das erklärt die erste Strophe: Die Mutter ist offenbar gestorben (und nicht davongelaufen). Und den Rest: Auch das Kind ist mehr oder weniger sicher dem Tod geweiht... So wird das Fortgehen der Mutter erwähnt, der Himmel dem Kleinen quasi schmackhaft gemacht, der am Ende dann auch stirbt. Ich finde ja, daß man auch die 4. Strophe als 2. nehmen kann und danach erst die beiden anderen singt: In dem Fall sind Mutter und Kind tot, und man tröstet sich selbst damit, daß der Himmel schön beschrieben wird. Und "Heidschi Bumbeidschi" würde ich (wie manche andere auch) am ehesten von heidi, heia usw. für schlafen ableiten, so daß es wie eiapopeia einfach für das Lied weitergereimt wurde, durchaus auf den Schlaf bezogen ist, der ja auch zum Tod (Stichwort: Schlafes Bruder...) ein gewisses Nahverhältnis hat.

Seltsam mag wirken, daß das als Wiegenlied gesungen wurde/wird: Aber solches war früher nicht unüblich (man denke etwa an Maikäfer flieg...), so wie das Memento-mori-Motiv ist vielen Volksliedern zu finden ist (Wahre Freundschaft soll nicht wanken, Hoch auf dem gelben Wagen, Da unten bei der Mühle usw., bis hin zum Hobellied in Raimunds "Verschwender"). Heute mag man das i.a. nicht mehr, weil man den Tod gern ausklammert; auch der deutsche Bundespräsident Scheel, der "Hoch auf dem gelben..." wieder populär machte, hat die letzte Strophe ausgelassen... Aber heute findet man ja auch die Märchen grausam und ändert überhaupt politisch korrekt vieles. (Ob's was nützt, ist eine andere Frage, wenn man an die Gewaltcomputerspiele und die herabwürdigenden youtube-Videos denkt...)

Zuletzt noch eine Bemerkung zur 3. Strophe: Wenn das Lied aus Österreich kommt/kommen sollte, dann lautet der 2. Vers sicher nicht: Da fåhrt di a schneeweißer Schimmel. In Österreich sagt man umgangsprachlich immmer "führt" - ich würde daher als sinnvollere Varianten ansehen: Da fåhrst mit an schneew..., da ziagt di a scheew... oder da holt di a schneew... Es ist nicht anzunehmen, daß das Kind _und_ der Engel auf dem Pferd reiten, weshalb wohl eine Kutsche vermutet werden darf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 10.07.2011, 20:36 
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Hallo Donner,

herzlich Willkommen hier im Forum, ich freue mich sehr über deinen ersten Beitrag und deine Sichtweise zu diesem Lied. Es ist immer wieder ein Diskussionspunkt und du hast es sehr schön beschrieben.

Als Weihnachts- oder Wiegenlied habe ich es nie empfunden, im Gegenteil. Nie hätte ich es meinen Kindern gesungen...

Deine Erklärung mit Wochenbett, Kindstod kann ich gut nachvollziehen und glaube, dass dieses Lied so entstanden sein könnte.

Wie dem auch sei, es bereitet mir Gänsehaut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 12.07.2011, 22:17 
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Bittschen, imma wiad net fian gsogt, denn wenn ma foat is des wos aundares, noch da Schreibe jo a.
Sunst ka Einwaund.
Griaß enk
alfredo

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...du holde Kunst, ich danke dir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 13.07.2011, 20:53 
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Zu früheren Zeiten wo viele von diesen Lieder und auch Märchen entstanden sind sah dass ein bisschen anders aus. Damals war der Tod ein täglicher "Begleiter" und man ist ganz anders damit umgegangen. Die harten Realitäten des (damalige) tägliche (über)lebenskampfes wurde in einfache Lieder und Märchen verpackt.
So z.B. auch H. C. Andersen - "Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern".

Von wegen "Gute, Alte Zeiten"....... big_gruebel

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Wenn alle so wären wie ich es sein sollte - dann wäre die Welt viel besser...
Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit!
- Es grüsst der liebe Basss!


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 14.07.2011, 15:37 
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Liebe musika, lieber alfredo, lieber Basss,

ich hätte ja nicht gedacht, daß so schnell so viele Reaktionen kommen - toll!

Wir sind ja weitgehend einer Meinung; zu alfredo wäre nur zu sagen, daß führen und fahren "bundesdeutsch" viel genauer auseinandergehalten werden als in Österreich, wobei das dialektal natürlich auch verschieden sein kann, weil der Westen und der Osten Österreichs keinesfalls alles gleich sagen. Aber eigentlich kann nur der Kutscher jemanden wohin fahren oder führen, der Schimmel wohl eher selten...

Nun, wie auch immer: Im oldieforum.org (das nicht immer zugänglich ist, aber die cache-Verlinkung ist: http://webcache.googleusercontent.com/s ... .google.at ) schreibt jemand von einer fünften Strophe, nimmt auch auf sie Bezug, gibt sie aber nicht textlich bekannt...

Ich will Euch ja nicht zu sehr langweilen:-), aber die vielen Varianten, die im Netz zu finden sind, enthalten oft unerklärliche Stellen (wie etwa in der ersten Strophe Vers 4: Kinderl alloa net dahom - wieso soll die Mutter das Kind, wenn sie weg ist, allein _nicht_ daheim lassen? Da kann eigentlich nur alloani - Standarddeutsch etwa entsprechend: alleine, gemeint sein).

Und weil man Volkslieder, die mündlich tradiert sind, wohl auch modifizieren darf, stelle ich die Variante herein, wie wir sie zuhause auf mein Betreiben (in der Adventzeit...) singen. Wie gesagt, ich ziehe die vierte Strophe vor, lasse also Mutter und Kind hinscheiden, nehme dann die beiden übrigen Strophen quasi als Tröstung der Zurückgebliebenen an - und habe eine fünfte Strophe (s.dazu oben) aus eigenem angefügt, die m.E. die Erlösungsthematik fortsetzt und das Ganze wohl etwas versöhnlicher macht... Das Ganze ist natürlich ein bißchen Eigenbaudialekt...

Jedenfalls danke für Eure Geduld und Aufmerksamkeit:-).

Åba Heidschi Bumbeidschi schlåf långa,
es is jå dei Muatterl furtgånga,
sie is jå furtgånga und kummt nimma hoam,
und låßt mei kloans Büaberl alloani dahoam,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum.


Und der Heidschi Bumbeidschi is kumma,
und håt mir mei Büaberl weggnumma,
er håt mir's weggnumma und håt's nimma bråcht,
drum wünsch i mein Büaberl a recht guate Nåcht,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum.

Åba Heidschi Bumbeidschi schlåf süaßa,
die Engalein låssen di grüaßa,
sie låssen di grüaßa und låssen dir sågn,
daß sie di jetzt sollen in den Himmel nauftrågn,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum.

Åba Heidschi Bumbeidschi, im Himmel,
då ziagt di a schneeweißer Schimmel,
drauf sitzt a kloans Engerl mit oana Latern,
drin brennt von dem Himmel der ållerschönste Stern,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum.

Åba Heidschi Bumbeidschi, der Schimmel,
der bringt di zu dem Plåtz im Himmel,
wo du deine Muatter dånn wieder kånnst sehn,
und durt tut sie nie wieder furt von dir gehen,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum,
åba Heidschi Bumbeidschi bum, bum.


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 14.07.2011, 23:56 
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Lieber donner

Zitat:
Und weil man Volkslieder, die mündlich tradiert sind, wohl auch modifizieren darf, stelle ich die Variante herein, wie wir sie zuhause auf mein Betreiben (in der Adventzeit...) singen. Wie gesagt, ich ziehe die vierte Strophe vor, lasse also Mutter und Kind hinscheiden, nehme dann die beiden übrigen Strophen quasi als Tröstung der Zurückgebliebenen an - und habe eine fünfte Strophe (s.dazu oben) aus eigenem angefügt, die m.E. die Erlösungsthematik fortsetzt und das Ganze wohl etwas versöhnlicher macht... Das Ganze ist natürlich ein bißchen Eigenbaudialekt...


Warum habt ihr zuhause dieses Lied gerade zur Adventzeit gesungen? big_denken

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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 15.07.2011, 19:06 
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Ich weiß nicht warum es bei donner so ist, aber in Ö ist das auch ein typisches Lied was man in der Advents/Weihnachtszeit traditionell singt, auch wenn ich mittlerweile weiß das es kein Weihnachtslied ist - aber als Kind dachte ich es immer, weil es ja immer da überall gesungen und gespielt wurde.... - aber ich mochte das Lied nie und hab mich damit nie wirklich auseinander gesetzt...


Lg Lily


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 Betreff des Beitrags: Re: Aba heidschi bumbeidschi
BeitragVerfasst: 15.07.2011, 19:42 
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Zitat:
ich weiß nicht warum es bei donner so ist, aber in Ö ist das auch ein typisches Lied was man in der Advents/Weihnachtszeit traditionell singt, auch wenn ich mittlerweile weiß das es kein Weihnachtslied ist


naja: Wiegenlied ist bei dem was Weihnachten gefeiert wird, nicht so weit weg von Weihnacht...

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Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.


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