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Rodrigo
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Betreff des Beitrags: Bewegen, Tanzen, Spielen... Verfasst: 13.02.2010, 17:02 |
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Registriert: 13.02.2010, 16:00 Beiträge: 2
Vorname: Rodrigo
Nachname: Allegro
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Hallo, Ich begrüße alle Leser und Leserinnen mit einer Premiere: Das ist meinen erster Beitrag in diesem Forum  . Immer wieder fasziniert und erstaunt es mich welche Bewegungen Opernsänger und Opernsängerinnen auf der Bühne ausführen (müssen). Doch wie kann man es erlernen sich so zu bewegen? Welche Tänze sollte man erlernen? Wie werden die Bewegungen Ausdrucksstark auf der Bühne? Wie lernt man die Gesten darzustellen? Wie erlangt man die "Großen gesten"? Es wäre schön wenn hier alles Rund um das Bewegen und Spiel auf der Opernbühne gesammelt wird. Wie man es (selbst) erlernen kann, was man zuhause tun kann. Welche Internetseiten gibt es bereits, etc. Einfach alles was euch einfällt hier reinschreiben. Vielen Dank Rodrigo
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musika
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Betreff des Beitrags: Re: Bewegen, Tanzen, Spielen... Verfasst: 14.02.2010, 00:56 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 3884 Wohnort: Diessen am Ammersee *15.07.1942
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Hallo Rodrigo,
In der Oper spielst du eine Rolle, d.h. du bist die Person die du verkörpern sollst und so spielst du sie auch. Wenn du dich in die Rolle reinversetzt und, vorausgesetzt du kennst den Inhalt der Oper, geht vieles von alleine. Gesten kommen von alleine, denn du bist die Person in dem Moment die du spielst.
Auf den großen Bühnen eines Opernhauses ist fast jeder Schritt festgelegt, man kann nicht einfach über die Bühne gehen so wie man möchte.
Unter einer Spieloper verstand man im 19. Jahrhundert eine heitere Oper in der Nachfolge des Singspiels. Im Unterschied zur Opera buffa enthalten Spieloper und Singspiel keine Rezitative, sondern gesprochene Dialoge. Eine Spieloper war in der Regel eine Oper mit lustspielartiger oder sentimentaler Handlung und leichter, gefälliger Musik, in Abgrenzung von der ernsten Oper.
Die Spieloper leitet sich von der französischen Opéra comique des späteren 18. Jahrhunderts her, einer spezifisch kleinbürgerlichen Ausprägung der Oper. Fließend sind die Grenzen zur weniger musikhaltigen „Posse mit Gesang“, zum musikdramatischen Vaudeville und zur moderneren Operette.
Analog dazu gibt es die Rollenfächer beziehungsweise Stimmfächer des „Spieltenors“ oder „Spielbasses“ für Sänger mit leichterer Stimme und schauspielerischen, meist komödiantischen Fähigkeiten. Spielopern wurden oft von Wanderbühnen gegeben, in deren Repertoire es keine scharfe Abgrenzung zwischen Schauspiel und Oper gab.
Als Paradebeispiele werden oft die Werke von Albert Lortzing genannt, wie Zar und Zimmermann, Der Wildschütz, Der Waffenschmied, oder Otto Nicolais Die lustigen Weiber von Windsor. Auch Carl Maria von Webers Der Freischütz ist eine Spieloper. Durchkomponierte Opern wie Conradin Kreutzers Nachtlager in Granada und Friedrich von Flotows Martha werden gewöhnlich nicht zu diesem Genre gerechnet.
_________________ musika belcanto-solisten
Freunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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