Für mich ist schwere Kost alles, was ich nciht gerne höre, weil es mich erschlägt und gleichzeitig innerlcih leer zurücklässt. Das hat nichts mit dem Inhalt oder der Epoche zu tun.
eine Wagneroper komplett ist ZU schwere Kost, eine Oper des 20igsten Jahrhunderts kann das auch sein, ebenso lange Cembalostücke odder Countertenöre mit ganzen Konzertprogrammen.(5 Minuten sind mir mehr als genug!!!!) Aber ebenso manche ewig langen angeblich komischen Arien, die mich zu Tode langweilen.
Schwer definiere ich subjektiv als "schwer für mich zugänglich" und schwer zu verdauen.
Im gängigen Sinne bezeichnet es wohl Stücke, die keinen Ohrwurmcharakter haben und die eine Weile brauchen, bis sie sich erschliessen und daher in Konzerten von "normalem" Publikum eher mit Stirnrunzeln aufgenommen werden. Zu viele davon sollte man unterlassen oder sehr gut in "Ohrwürmer" einbinden, dann geht es auch.
Traurige Sachen wie Stabat mater, Traviata "Addio dell passato'" usw sind für mich KEINE schwere Kost, denn sie gehen leicht ins Ohr und rühren sofort das Herz an.
Canti
Im Laufe des Lebens und je nach Stimmung ändert sich das aber