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Senta
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Verfasst: 22.02.2011, 21:11 |
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Registriert: 22.02.2011, 20:54 Beiträge: 4
Vorname: A
Nachname: A
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Hallo zusammen ;-)
Durch Internetrecherchen bin ich auf Euer Forum gestoßen und finde es einfach nur ... toll ;-) Drum habe ich mich auch gleich angemeldet.
Ich hatte als Jugendliche und Erwachsene ca. 12 Jahre Gesangsunterricht - immer auf Amateurebene, es hat einfach Spaß gemacht. Beruflich bedingt hatte ich dann keine Zeit mehr, mein Hobby weiter zu verfolgen, und es schlief langsam, aber sicher ein.
Und jetzt hat mich der Rappel gepackt und ich möchte und werde wieder anfangen, jawoll ;-)
In die Welt der Oper trau ich mich noch nicht zurück, ich denke, da muß Verschüttetes erst wieder ausgegraben werden ... meine Ambitionen gehen derzeit sehr in Richtung Kunstlied.
Folgendes Programm hätte ich mir mal so ... sagen wir ... vorgestellt ... und jetzt würd ich mich über Eure Meinungen freuen, ob sich diese Dinge zum Wiedereinstieg eignen oder eher nicht ;-)
Brahms - Lieder op. 85 Schumann - Frauenliebe und Leben Wagner - Wesendonk-Lieder Bizet - Chanson d'avril Wolf - Eichendorff-Lieder: Die Nacht, Heimweh, Der Scholar, Der Musikant, Erwartung Debussy - Trois Poèmes de Stéphane Mallarmé R. Strauss - Lieder op. 48 Verdi - Composizioni da Camera
Ich find hier die Literaturauswahl fast noch schwerer als den richtigen Einstiegspunkt bei einem Wiedereinsteigerkurs Englisch zu finden ;-) Wäre für Meinungen, ob das literaturmäßig passen könnte, dankbar ;-) Nehme natürlich auch gerne andere Vorschläge entgegen. Mozarts Zauberer, Alte, Luise hab ich mir wieder erarbeitet, die drei Lieder gingen problemlos
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musika
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Verfasst: 22.02.2011, 23:25 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4548 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo Senta, herzlich Willkommen, schön, dass du den Weg ins forum gefunden hast. Wenn du so lange Unterricht hattest, bist du ja technisch so weit, auch wenn du ausgesetzt hast, dass dir die von dir aufgezählte Literatur sicher keine Probleme macht. Wenn man deine Stimme nicht kennt, kann man das sehr schlecht abschätzen, doch du wirst sehen, du bist schnell wieder da, wo du aufgehört hast, es bedarf Übung, Lust ist ja da. Warum traust du dich nicht Oper zu singen? Es hört sich ja so an als ob du früher auch Oper gesungen hast, fang doch mit leichten Arien an. Bist du Sopran? 
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Octaviane
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Verfasst: 23.02.2011, 11:00 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Liebe Senta, erst einmal willkommen im Forum Ich möchte mich Musikas Frage anschließen - warum nicht auch leichte Opernarien. Ich kenne nun nicht alle Stücke aus Deiner Liste, aber Strausslieder oder auch die Wesendoncklieder stellen mE auch Anforderungen, die an die einer Opernarie durchaus heranreichen, wenn sie sie nicht gar übertreffen. Will sagen, es gibt bestimmt die eine oder andere Arie, die sogar noch "leichter" (ist natürlich alles subjektiv) ist als die von Dir vorgeschlagenen Lieder. Liebe Grüße Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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Senta
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Verfasst: 23.02.2011, 17:59 |
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Registriert: 22.02.2011, 20:54 Beiträge: 4
Vorname: A
Nachname: A
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Danke für die Begrüßungen ;-)
Ich kann mich momentan so ganz und gar nicht einschätzen .... Wieviel bleibt dauerhaft erlernt trotz langjähriger Pause? ... Wieviel kann man innerhalb kurzer Zeit wieder ausgraben? ... Und wieviel muß man sich wirklich von vorne erarbeiten? Kann meine Technik überhaupt auch nur noch annähernd auf dem Stand sein, auf dem sie mal war?
Bei der Literatur hab ich mich einfach mal durch imslp.org in Kombination mit youtube gewühlt, was mir denn so gefallen könnte ... und bin dann eben auf die ausgewählte Literatur gekommen, ohne wirklich einschätzen zu können, wieviel die Stücke an Technik abverlangen. Drum eben auch meine Frage, ob diese Stücke geeignet sein könnten für einen schönen, erfolgreichen, aber auch nicht überfordernden Wiedereinstieg.
Wo würdet Ihr denn wieder einsteigen? Auf dem Niveau, auf dem ich aufgehört hab? Oder doch deutlich drunter? Also die letzten Arien, die ich damals - ja, lang ist's her - gemacht hab, waren die Ballade der Senta oder auch die Tosca oder die Contessa di Almaviva. Ich hab mir Playbacks zur Contessa geholt, ich bring es nicht mehr zusammen *heul* ... Wie lange dauert es, bis man wieder so halbwegs drin ist?
Ich möcht mich nicht überfordern, bin jemand, der lieber einfacherere Dinge gut macht als schwierige schlecht ... aber auch nicht grad wieder mit dem Lied im Unterricht anfangen (obwohl da teilweise ja auch echt schöne Lieder drinnen sind).
Aber ich freu mich echt drauf, mich wieder meinem Hobby zu widmen ;-)
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musika
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Verfasst: 23.02.2011, 18:10 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4548 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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hallo Senta,
es ist sehr schwer dir etwas zu raten, niemand kann deinen augenblicklichen Stand der Technik abschätzen, niemand weiß auch, wie weit du mit deiner Technik vor Jahren warst, niemand kennt deine Stimme.
Willst du ohne Gesanglehrer dich wieder hochbringen? Sicher, was man einmal gelernt hat, sollte man nicht vergessen, doch es fehlt die jahrelange Übung, die Pflege der Stimme, das hat dich garantiert zurückgeworfen.
Ich an deiner Stelle würde erst mal versuchen die Technik wieder auf Vordermann zu bringen, doch ohne Korrektur eines Lehrers ist das schwer, du selber wirst die Fehler kaum hören. Dann würde ich versuchen die Technik in einfache Lieder oder auch in kleinen Arien einzubauen und so Schritt für Schritt weitermachen.
Eine andere Möglichkeit wäre, mache irgendwo mal eine Gesangsstunde und lass dich einschätzen, wie weit du mit deiner Technik noch bis.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Senta
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Verfasst: 24.02.2011, 00:56 |
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Registriert: 22.02.2011, 20:54 Beiträge: 4
Vorname: A
Nachname: A
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Hm, das mit der einzelnen Gesangsstunde ist eine gute Idee ;-)
Meine Überlegung war eigentlich, erst mal selbst wieder etwas arbeiten, und dann ab dem neuen Schuljahr wieder Unterricht zu nehmen. Hier während des Schuljahres irgendwo unterzukommen, ist ziemlich schwierig ...
Aber vielleicht schaff ich's ja, irgendwo ein Vorsingen zu bekommen und dann im Herbst wieder richtig anzufangen ;-)
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musika
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Verfasst: 26.02.2011, 13:31 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4548 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo Senta, genau so würde ich es machen. Manchmal können beim Selbststudium grobe Fehler einschleichen, die dann schwer wieder rauszukriegen sind. Jeder Sänger sollte hin und wieder zur Kontrolle zu seinem Lehrer gehen, eigene Fehler hört man selber oft nicht. 
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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LaCastafiore
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Verfasst: 26.02.2011, 15:50 |
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Registriert: 12.05.2006, 11:07 Beiträge: 1281 Wohnort: kein Blick auf den Eiffelturm mehr, aber dafür mittendrin *20.1.1962
Vorname: I.
Nachname: K.
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Das sehe ich genauso - da man sich selbst anders hört als die anderen, ist eine Kontrolle durch ein "äusseres Ohr" immer wieder, auch auf einem fortgeschrittenen Nivea, sinnvoll.
Für mich ist Singen vor allen Dingen auch eine körperliche Aktivität, die auf dem Atem beruht - und wenn man einen Sport einst auf hohem Niveau betrieben hat, wird man ja auch nicht gleich wieder und ohne Trainer an Wettkämpfen teilnehmen. Der Körper erinnert sich zwar, hat aber Kraft und Geläufigkeit verloren. Das ist m.E. beim Singen vergleichbar.
Viel Spass beim Wiedereinstieg wünscht Casta
_________________ La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz
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