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EmmyNoether
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Verfasst: 31.01.2007, 10:50 |
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chero hat geschrieben: ....Hosenanzug ...dem Konzert entsprechend angezogen, jedoch wohl hatte ich mich nicht gefühlt. Gleiche Situation in "Konzertkleid" wäre was anderes gewesen. Da fällt mir gerade ein, kann es dran liegen, daß diese Kleidung auch im normalen Leben getragen wird und keine Konzertkleidung ist?
Hallo,
ich kann mir das gut vorstellen, daß es damit zusammenhängt.
Ich finde, daß man sich den Wechsel von Rollen oder Situationen durch die passende Kleidung vereinfachen kann, das fängt ja schon damit an, daß viele Menschen die Kleidung wechseln, wenn sie von der Arbeit heimkommen - nicht nur solche, die mit Schlips und gestärkten Kragen arbeiten.
Als Solistin auf der Bühne zu stehen, weicht jedenfalls stark ab von dem, was man im normalen Alltag tut, und für viele ist es eine eher ungewöhnliche und im Alltag vielleicht gar nicht so erwünschte Situation, dermaßen im Mittelpunkt zu stehen, alle Augen auf sie gerichtet. Möglicherweise bist Du im Konzertkleid "chero, die Sängerin" und nicht "chero, die Alltagschero".
Ich hasse es ja, Bankgeschäfte zu regeln und die entsprechenden Verhandlungen zu führen. Zu diesen Terminen marschiere ich mit meiner Aktentasche, welche ich sonst nie verwende. Sie hilft mir enorm...
Gruß v. Emmy
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musika
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Verfasst: 31.01.2007, 10:56 |
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Registriert: 10.11.2005, 00:00 Beiträge: 4458 Wohnort: Diessen am Ammersee *15.07.1942
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Ich kann mir z.B. einen Orlofsky im Konzert nicht im Abendkleid vorstellen... und wenn man in einem Konzert noch weibliche Rollen zu singen hat, sollte man sich eben umziehen, so viel Zeit muss sein.
Ob ich täglich Hosen trage, spielt für mich überhaupt keine Rolle. Eine Hosenrolle wird nicht in Jeans oder normalen Hosen gesungen, da sollte man schon Richtung Bühne gehen.
LG
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Uralt
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Verfasst: 31.01.2007, 12:03 |
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Registriert: 22.04.2006, 11:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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Im Alltagsleben bin ich auch eher der Hosen-Typ, vor allem im Winter. Ich trage aber auch Röcke.
Auf der Bühne versuche in IMMER etwas besonderes zu tragen, damit ich mein Gefühl besser für den Auftritt erden kann. Klar, wäre das für eine Hosenrolle eine Hose, natürlich eine dem Konzertrahmen angemessen.
Ich denke, es wäre für die ZuhörerInnen, für die es nicht geläufig ist, dass Frauen ( auch mit tiefer Stimme ) Männerrollen singen, eine Hilfe.
Vielleicht haltet ihr das ja für spleenig, aber ich brauche den äußeren Rahmen, um mich optimal auf den Auftritt einzustellen. So habe ich z.B. für Auftritte in einer bestimmten Kirche ( die NIE geheizt ist ) ein besonderes Tuch/Poncho oder für "einfache" Gottesdienste einen Schal/Umschlagtuch.
Vor einiger Zeit habe ich mit einer befreundeten Altistin ein Konzert mit barocken Alt-Arien zusammengestellt und gesungen. Wir haben lange überlegt und uns dann für den Auftritt für Hosenanzüge entschieden, als kleiner versteckter Hinweis, dass diese Arien früher von Männern ( jaja ich weiß Kastraten ) gesungen wurden.
Das Thema bringt mich -  - auf den Gedanken : in 4 Wochen habe ich Konzert und weiß noch nicht was ich anziehe.
Liebe Grüße
Uralt
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cantilena
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Verfasst: 31.01.2007, 14:58 |
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Registriert: 14.11.2005, 19:16 Beiträge: 190
Vorname: xx
Nachname: xx
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musika hat geschrieben: Ich kann mir z.B. einen Orlofsky im Konzert nicht im Abendkleid vorstellen... und wenn man in einem Konzert noch weibliche Rollen zu singen hat, sollte man sich eben umziehen, so viel Zeit muss sein.
LG
Ich kann mir Hosenrollen auch nicht im Abendkleid vorstellen, genausowenig umgekehrt. Leider hab ich aber im kommenden Konzert nur ein Stück dazwischen, kann mich also nicht umziehen - so werd ich als Zwitter gehen!
Liebe Grüße
Cantilena
_________________ Verlange Vollkommenheit, und du verdirbst vielleicht das, was möglich ist
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Uralt
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Verfasst: 31.01.2007, 16:25 |
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Registriert: 22.04.2006, 11:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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cantilena hat geschrieben: Ich kann mir Hosenrollen auch nicht im Abendkleid vorstellen, genausowenig umgekehrt. Leider hab ich aber im kommenden Konzert nur ein Stück dazwischen, kann mich also nicht umziehen - so werd ich als Zwitter gehen! Liebe Grüße Cantilena
Früher gabs doch mal diese "wunderbaren  " Hosenröcke.
Oder schnell so ein Wickelröckchen drüberziehen
Liebe Grüße
Uralt
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Dola1
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Verfasst: 31.01.2007, 22:58 |
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Hallo,
die Hosenröcke habe ich zu ihrer Zeit auch enorm geschätzt. Der "damenhafte" Sitz mit den zusammengeniffenen Beinen liegt mir nicht, da kriegt man alle Krämpfe dieser Welt!!
Hosen tragen hat für mich auch mit Bewegungsfreihiet zu tun und die brauche ich, gerade auf der Bühne potentiell. Allerdings gibt es natürlich Rollen, die m. E. Kleid oder Rock haben müssen, wie z. B. die Bettelstudent - Palmatica. Die alte Adelsdame geht nicht in Hosen!
In Aub war das zwar ein stäniges Rein und Raus (Orpheus: Hosen - Set, Dritte Dame: Kleid - obwohl ich davon nach wie vor nicht überzeugt bin, Drachentöten im Abendkleid geht schlecht, Drache tötet so eher Dame - Nancy: Hose, emanzipierte Frau - Palmatica: Kleid).
Das ist ein ziemliches Gewusel, aber besser, finde ich, als das Falsche anhaben.
LG
dola
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Uralt
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Verfasst: 01.02.2007, 09:30 |
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Registriert: 22.04.2006, 11:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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dola hat geschrieben: Hallo, Das ist ein ziemliches Gewusel, aber besser, finde ich, als das Falsche anhaben. LG dola
bei Gewusel fällt mir ein :
Man kann sich an Umziehen schon gewöhnen, im Theater müssen wir im Chor ja auch oft die Rollen wechseln, bei "King Arthur" hatten wir 6 verschiedene Rollen mit 6 verschiedenen Kostümen. ( Und nicht nur Kleider/Hose sondern Ritterrüstung/ Barockkleider/ Schaferinnenkleider/ Overals usw. incl, Hauben, Perücken/Hüte und Requisiten, die auf die Bühne mitmußten) Und das mit 50 ChoristInnen und 20 SolistInnen. Das war ein Gewusel !
Liebe Grüße
Uralt
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musika
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Verfasst: 01.02.2007, 09:41 |
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Registriert: 10.11.2005, 00:00 Beiträge: 4458 Wohnort: Diessen am Ammersee *15.07.1942
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Ja, Uralt hat recht, wie oft habe ich mich schnell hinter der Bühne umgezogen, das ist eine Sache der Gewöhnung. Es gibt auch immer Leute, die dabei behilflich sind.
LG
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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chero
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Verfasst: 01.02.2007, 12:12 |
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Hallo,
kann mir gut vorstellen, daß wenn man überlegt man hat "nur" 4 Minuten Zeit zum umziehen schon etwas Panik aufkommt. Würde mir wohl auch so gehen wenn noch ewiger Weg zur Umkleide evt. noch Treppen o.ä.
Aber mal ehrlich, wenn ich mir überlege was 4 Minuten für eine lange Zeit ist, wenn man sich hinter der Bühne mit Hilfe umziehen kann, dann stell ich mir das nicht so stressig vor.
Überlegt doch mal oder probiert mal aus wie lange ihr im Alltag benötigt für euch anzuziehen, nur pure Anziehzeit, denn geschminkt und gestylt ist man ja nach einem Auftritt.
Habe es wohl noch nicht ausprobiert und mehr Ruhe zum entspannen würde ich mir auch wünschen nach einem Auftritt bzw. als Vorbereitungszeit für den neuen Auftritt aber dann hängt es nicht am umziehen sondern eher an der Zeit die man benötigt um die gesungene Arie abzuhaken und sich auf die neue vorzubereiten. Kann es evt eher daran liegen?
Liebe Grüsse
Chero
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Dola1
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Verfasst: 01.02.2007, 12:29 |
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Die Umzieherei braucht natürlich eine durchdachte Logistik (Wuseln nach Plan) und ich fand es jetzt nicht wirklich schlimm. So geht wenigstens die Zeit rum und die Gefahr, sich beim Warten reinzusteigern, verringert sich sogar.
Mittlerweile sehe ich solche Dinge auch gelassener.
grüße,
dola
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Uralt
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Verfasst: 01.02.2007, 13:57 |
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Registriert: 22.04.2006, 11:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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dola hat geschrieben: eine durchdachte Logistik (Wuseln nach Plan) grüße, dola
Liebe dola,
unsere King-Arthur-Logistik war absolut durchgeplant : 10 AnkleiderInnen haben uns im Akkord die Kleider vom Leib gerissen, in die Ecke geworfen, die neuen Kleider lagen schon auf dem Stuhl, angezogen, schnell bei den "Masken-Mädels" vorbei und Haare machen-Hüte anziehen, Kettenhauben überstreifen, schnell zur Requisite Speer, Blumen und sonstwas abholen. Und das alles fand in unsrem kleinen Theater mehr oder weniger provisorisch auf der Hinterbühne und im Lager zwischen Requisiten, Bühnenteilen für andere Stücke, Handwerkszeug, usw. statt, zu den Umkleideräumen wärs zu weit gewesen. Die AnkleiderInnen waren immer froh, wenn wir lange auf der Bühne waren, damit sie mehr Zeit zum aufräumen und neu sortieren hatten.
Aber wie du schon sagtest : Wuseln nach Plan
Liebe Grüße
Uralt
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cantilena
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Verfasst: 01.02.2007, 16:24 |
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Registriert: 14.11.2005, 19:16 Beiträge: 190
Vorname: xx
Nachname: xx
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chero hat geschrieben: aber dann hängt es nicht am umziehen sondern eher an der Zeit die man benötigt um die gesungene Arie abzuhaken und sich auf die neue vorzubereiten. Kann es evt eher daran liegen? Chero
Genau das ist es! Der Adrenalinspiegel steigt noch mehr an...rein zeittechnisch wärs vielleicht schon machbar...
Liebe Grüße
Cantilena
_________________ Verlange Vollkommenheit, und du verdirbst vielleicht das, was möglich ist
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Dola1
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Verfasst: 01.02.2007, 18:25 |
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Also, wie schon angedeutet, wenn die Klamottenlogistik stimmt, kann das sogar Stress abbauen. Wichtig finde ich aber, wie das bei uns im Ensemble mit den vielen Wechseln der Stücke ist (Verdi - Mozart etc), die innerliche Umstelung auf die neue Rolle nicht zu verlieren dabei.
Optimal wäre, mit den anderen Klamotten gleich dran zu denken, dass die neue Rolle angezogen wird. An Aufräumen kann man allerdings erstmal nicht denken.
Gruß,
dola
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