Hallo ihr Lieben,
aufgrund der Diskussion um die Literaturauswahl im Jubiläums-Konzert-Thread sind mir doch ein zwei Gedanken gekommen, die ich euch aber gerne in einem separaten Forum mitteilen möchte.
So, und nun muss ich meine Gedanken mal sortieren
Wie ich ja schon schrieb, singe ich Duette, Terzette, Quartette, Sextette ebenso gern wie Solo-Arien, denn ich finde es wunderbar, mit anderen Menschen zusammen Musik zu machen. Aber natürlich möchte ich mich auch von meiner besten Seite zeigen, sowohl solistisch als auch im Ensemble und muss daher selektieren. Aber das macht wohl jeder so, denn ein wenig "glänzen" wollen wir doch wohl alle.

Natürlich finde ich es gut, wenn Vorschläge für Ensembles gemacht werden und ich freue mich, wenn man mich (direkt oder indirekt) für eine Partie vorschlägt, aber wenn nun mal stimmlich nichts für mich dabei ist, sage ich nein. Auch wenn ich das Stück noch so schön finde und womöglich auch gerne dabei mitwirken würde - ich bin einfach zu dem Punkt gelangt, an dem ich mich stimmlich nicht mehr großartig verbiegen möchte, auch wenn ich nichts gegen fächerübergreifendes Singen habe - in einem gewissen Rahmen.
Da möchte ich auch noch mal auf Castas Worte eingehen. Ich überlege gerade sehr genau, was ich an Literatur für Hamburg vorschlage. Einerseits möchte ich natürlich eine Bravour-Arie hinlegen (oder in einem formidablen Ensemble-Stück glänzen), andererseits muss ich realistisch abschätzen, was bis November machbar ist. Ich würde z. B. sehr gerne einmal die Arie der Leonore aus dem Fidelio singen, habe sie auch schon im GU angesehen. Aber auch wenn ich alle Töne der Arie gut bekomme, so ist es doch fraglich, ob ich die Arie bis November so hinbekomme, dass ich sie guten Gewissens bei einem Jubiläumskonzert singen möchte. Stimmen müssen in manche Partien ja auch erst noch hineinwachsen und ich bin eben doch noch kein ausgewachsener dramatischer Sopran.
So, das war es erst einmal von mir
Liebe Grüße
Octaviane