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 Betreff des Beitrags: Re: Stimme "bricht" weg - Was tun?
BeitragVerfasst: 23.04.2010, 18:23 
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Liebe Chrissi,

wenn Du krank bist und nicht singen kannst, dann besteht KEINE Anwesenheitspflicht! Basta!!! Der Chorleiter sollte doch auch ein Interesse daran haben dass Du Dir für lange Zeit eine singfähige Stimme erhältst und sie Dir nicht schon in jungen Jahren ruinierst.

Was heißt eigentlich "zu wenige" im Sopran? Tenöre sind auch zu zweit (oder gar allein) noch probenfähig, warum sollen Soprane es nicht sein?

Chrissi, ich rate Dir dringend: Sing bitte NICHT im Chor wenn Du stimmlich angeschlagen bist, sonst hast Du immer wieder solche Probleme und es wird immer schwieriger das mal gründlich auszukurieren. Wenn Dein Chorleiter das nicht kapieren will, dann ist er schlichtweg ein Depp! Und wenn er seinen Sängern nicht zugestehen will dass sie pfleglich mit ihrer Stimme umgehen, dann wäre ggf. auch ein Weggang von diesem Chor fällig. Ich hoffe aber für Dich dass es nicht so weit kommen muss.

Viele Grüße,
AK-Kontraalt


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimme "bricht" weg - Was tun?
BeitragVerfasst: 25.04.2010, 08:21 
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AK-Kontraalt hat geschrieben:
(...)Der Chorleiter sollte doch auch ein Interesse daran haben dass Du Dir für lange Zeit eine singfähige Stimme erhältst und sie Dir nicht schon in jungen Jahren ruinierst.
Was heißt eigentlich "zu wenige" im Sopran? Tenöre sind auch zu zweit (oder gar allein) noch probenfähig, warum sollen Soprane es nicht sein?
(...)wenn er seinen Sängern nicht zugestehen will dass sie pfleglich mit ihrer Stimme umgehen, dann wäre ggf. auch ein Weggang von diesem Chor fällig. Ich hoffe aber für Dich dass es nicht so weit kommen muss.

Zur Zeit hat der Chorleiter nur ein einziges Interesse - das nächste (Jubiläums)Konzert. Da wird dann schlampig eingesungen und gebrüllt was die Stimme hergibt. Im Alt sind sicher 20 und im Sopran sind es nur sechs Sänger :( Der Tenor ist auch recht gut besetzt, es dürften acht Tenöre sein und im Bass sind es auch seehr viele Sänger. Da hat der Sopran kaum eine Chance durchzukommen. :( Ich muss dort aus verschiedensten Gründen mitsingen und wenn die Stimme OK wäre, dann würde ich mich ärgern, aber mehr auch nicht. Am meisten ärgere ich mich aber über die Auswahl der Stücke - sie sind einfach für die meisten zu schwer und zu hoch. Anders lässt sich auch der überbesetzte Alt nicht erklären. Letzte Probe habe ich mich ganz hinten zum Alt gestellt und gesagt, dass mir der Sopran mit angeschlagener Stimme zu hoch ist und dann während der ganzen Probe vielleicht zwei Takte mitgesungen. Dem Chorleiter habe ich dann vorgeschlagen wenn es so eine große Katastophe ist wenn ich mal nicht singen kann, dann soll er doch einfach für das Konzert ein paar Sopräne einzukaufen. ;) Mal sehen was er macht wenn er merkt dass ich es ernst meine.
Ich werde jedenfalls so schnell nicht mehr im Chor mitsingen, da hast Du AK-Kontraalt schon Recht, meine Stimme brauche ich noch ein paar Jährchen.

Liebe Grüße
Chrissi


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimme "bricht" weg - Was tun?
BeitragVerfasst: 25.04.2010, 20:38 
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musika hat geschrieben:
Ich habe ein Cortison spray, da ich Bronchial Asthma habe, nehme es aber nicht regelmäßig. Schon nach einmaligem Sprühstoß merke ich, das meine Sprechstimme schon in Mitleidenschaft gezogen ist.

Könnte solch ein Cortison-Spray auf Dauer Heiserkeit verursachen??
Immer wenn ich einen Infekt habe, dann muss ich auch ein Cortison-Spray nehmen damit ich kein Asthma bekomme. Vielleicht ist ja die Erkältung in Verbindung mit dem Spray das Problem???
Keine Sorge, ich will keine Ferndiagnose, sondern lediglich wissen ob es möglich ist.

Liebe Grüße
Chrissi


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimme "bricht" weg - Was tun?
BeitragVerfasst: 25.04.2010, 21:49 
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Das ist aber eigentlich untypisch, bei einer Erkältung bekommt man normalerweise kein Cortisonspray, auch nicht zur Vorbeugung. Klar ist es nicht gut für die Stimme wie ich schon sagte, meine Stimme leidet unter diesem Spray.

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 Betreff des Beitrags: Re: Stimme "bricht" weg - Was tun?
BeitragVerfasst: 25.04.2010, 22:44 
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musika hat geschrieben:
Das ist aber eigentlich untypisch, bei einer Erkältung bekommt man normalerweise kein Cortisonspray, auch nicht zur Vorbeugung. Klar ist es nicht gut für die Stimme wie ich schon sagte, meine Stimme leidet unter diesem Spray.

Das ist laut meinem Hausarzt die Standardtherapie bei Asthma. Ich habe wohl noch Glück, da ich fast nur Infektasthma habe und deshalb das Spray nicht immer nehmen muss.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stimme "bricht" weg - Was tun?
BeitragVerfasst: 29.04.2010, 07:47 
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Bin selber "voll auf Droge", sprich auf Cortison - gemischtförmiges Asthma mit Feuerwerk.
Was Du auf jeden Fall beachten solltest, ist Dir nach Einnahme des Aerosols den Mund gründlich auszuspülen und etwas zu trinken - ggf. gurgeln.
Ein Teil des Sprays bleibt immer im Mund- und Rachenraum zurück und kann dort Soor (ein Mundpilz) verursachen.

Da ich immer GU habe wenn eigentlich meine nächste "Dröhnung" fällig ist, merkt man sofort wenn ichs vergessen habe zu nehmen.
Sowohl Sprech- als auch Gesangsstimme bessern sich sofort nach der Einnahme.
Allerdings nehme ich ein Mischpräparat welches auch gleichzeitig die Lunge erweitert.

Eigentlich sollte Deine Stimme nach der Inhalation nicht schlechter werden.

Greetz
MisSkorbut


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