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 Betreff des Beitrags: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 21.07.2006, 11:24 
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Hallo,

bei diesem Jahrhundertsommer gibt es auch immer negative Aspekte, so Ozonlöcher und Smog.
Habt ihr Probleme damit beim Singen? Merkt ihr überhaupt etwas davon?

Liebe Grüsse

_________________
musika
belcanto-solisten







Freunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.


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BeitragVerfasst: 21.07.2006, 11:38 
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Ich habe gestern geübt und es funktionierte ganz gut. Konnte keine negativen Auswirkungen erkennen, außer, dass ich etwas mit der Intonation zu kämpfen hatte. Das führe ich aber eher auf die kraftraubenden Temperaturen zurück...
:n8:

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 21.07.2006, 12:10 
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Intonationsprobleme habe ich bei dem Wetter auch, das liegt bei mir am ungenügenden Tonus, ist einfach anstrengend.... Die erhöhten Ozonwerte spüre ich eigentlich nur in den Augen, nicht an der Stimme.


Gruss
lucicare :n158:


PS: nach dem Bier wird die Sache mit der Körperspannung noch mühsamer, also erst üben, dann :n8:


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BeitragVerfasst: 21.07.2006, 15:06 
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zu smog kann ich nichts sagen, ich wohne ja auf dem Land. Aber erhöhte Ozonwerte verursachen bei mir eine gewisse Kurzatmigkeit, die sich natürlich auch auf das Singen auswirkt. An der Stimme direkt spüre ich auch nichts. Aber obwohl ich die hohen Temperatuen sonst körperlich ganz gut wegstecke, habe ich beim Singen Konditionsprobleme. Aber das läßt sich verkraften.

Liebe Grüße
Uralt

P.S. Ich sollte mit Weihnachtsliteratur üben anfangen, als Nachbarin einer großen Keks- und Lebkuchenfabrik sitz ich hier bei 39 grad und es duftet ganz weihnachtlich nach Lebkuchen, Zimt und Anis ...


Zuletzt geändert von Uralt am 21.07.2006, 19:09, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 21.07.2006, 17:12 
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Es ist momentan auf jeden Fall anstrengender und schweisstreibender als sonst. Werde es morgen bei der Generalprobe zu meiner Mozartmesse auch ein wenig merken (puh, keuch).
Ich merke, dass die Beweglichkeit der Stimme ein wenig leidet. Möglicherweise schwellen die Stimmbänder ähnlich wie die Fussknöchel u.ä. auch ein wenig an und ausserdem laufen Nase und Augen.
Ob es nun Ozon, einfach nur die Hitze oder andere Allergene sind, ist schwer zu sagen. Smog dürfte hier auch entfallen. Es geht auch immer etwas Wind.

Die physische Kondition ist ganz gut, denn ich war in letzter Zeit oft auch mit dem Rad und zu Fuss in der Hitze unterwegs. das ist recht wichtig für das Halten der Intonation und das funktioniert.

Grüße
dola


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BeitragVerfasst: 21.07.2006, 22:58 
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Ich hatte vor zwei Tagen ziemlich Probleme, meine Stimme in die Gänge zu kriegen. Habe es auch auf das Wetter geschoben, aber eigentlich kann das auch das normale "8-Stunden-am-Bildschirm-sitzen" gewesen sein. Wenn ich danach sofort zum Üben gehe, habe ich häufiger mal Probleme. Mein Überaum ist im Keller und somit recht kühl, insofern hatte ich nicht das Problem, überhitzt und überanstrengt zu sein.

Gruß, Orphenica


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BeitragVerfasst: 29.07.2006, 19:20 
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Hallo!

Komme ja gerade aus dem Urlaub wieder und muss leider zugeben:

Ich merke an meiner Stimme, dass es so heiß ist!

Ich habe nämlich - brav wie ich bin - Übungsmaterial mitgenommen in den "Urlaub". Selbst zum Wandern war es dort zu heiß, aber nach 2 Wochen Hitze ohne Regen war die Luft so trocken, dass bei mir das "Ziepen" anfing. Ich schwitze zwar kaum - bin eher ein Sommer- denn ein Winterfan - , aber die Trockenheit ist es, die mir zu schaffen macht. Oder ob es die Ozonwerte waren? Ich war im Urlaub nämlich seeeeehr nah dran am Ozonloch ;-)

Jedenfalls: Schwüle empfinde ich als Balsam für die Schleimhäute, Trockenheit belastet mich. - Das gilt aber auch für Heizungstrockenheit im Winter!
(Und natürlich bin ich auch nicht davor gefeit, bei allzugroßer Hitze etwas zu ermatten :schlaumeier: )

Viele Grüße,
Lieschen


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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 07.01.2008, 17:21 
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Zum Glück haben wir ja jetzt Wintertemperaturen, aber es ist sehr interessant, mit welchen Fragen ihr euch hier beschäftigt. Habe eine Ausbildung als Ökologe und die Ozon-Konzentrationen, interessieren mich besonders bei den Kindern, weil die Lungen noch nicht voll ausgebildet sind, und Ozon als Reizgas, sehr tief Lungengängig ist, treten die typischen Beschwerden auf.
Inwieweit Ozon beim Singen tief in die Lungen dringt, Hustenreiz, Atembeschwerden auslöst habe ich noch nicht recherchiert. Es ist aber eine interessante Frage. Bodennahes Ozon wird aber nicht nur bei intensiver Sonneneinstrahlung gebildet, sondern hat auch andere Entstehungquellen ( Kopierer, Drucker).
Ihr solltet vielleicht, im Sommer bei extremer Ozonwerten einmal darauf achten, ob sich eure Stimme verändert und ihr Probleme beim Singen habt.
Viele Grüße
Joachim


Zuletzt geändert von Joachim am 09.01.2008, 10:25, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 10:22 
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Hallo zusammen,
ich hatte bei erhöhten Ozonwerten schon öfters unter einer brüchigen Stimme zu leiden. Als Gegenmaßnahme hilft Äpfel essen.
Doch leider hab ich noch kein Mittel gefunden, um bei der Hl. Messe den durch Weihrauch hervorgerufenen Hustenreiz zu bekämpfen. Wenn man da singen muß, ist das ganz furchtbar. Weiß von Euch Jemand ein Mittel dagegen?
:n99:


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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 11:02 
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hallo,

bei dem weihrauchproblem o.ä. hilft manchmal auch viel wasser trinken (ohne kohlensäure) und auch homöopathische mittel, wenn man genau das passende nimmt oder evtl. den arzt fragen, ob er für den fall einen hustenblocker für angebracht hält.
solange du dem weihrauch nur selten ausgesetzt bist und dann nur mal 1 pille nimmst, dürfte das eigentlich keine negativen folgen haben.
wenn man sich dingen, die man nicht verträgt häufiger aussetzt, kann das dazu führen, daß es schlimmer wird und man dann evtl. auch auf andere substanzen reagiert und aus dem reizhusten sogar asthma o.ä. wird.

liebe grüße
kaja


Zuletzt geändert von kaja am 08.01.2008, 13:40, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 11:27 
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Ich glaube, es wird nicht einfach sein, ein allgemein verbindliches und heilendes Mittel zu finden. Jeder wird da seine eigenen Erfahrungen gemacht haben, und ein Hausmittelchen gefunden haben was hilft.
Allgemein kann man wohl sagen, dass alles geeignet ist, was Schleimhautreizungen, Husten, Kopfschmerzen lindert und zu einer spürbaren Besserung führt.
Auf jeden Fall sollten Anstrengungen tunlichst unterbleiben.
Viele Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 12:34 
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hat sich schon eingelebt
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Liebe Alle!
Heute gibt es auf der Titelseite unserer "Kleinen Zeitung" eine Reportage über eine Untersuchung betreffend Auswirkungen von Feinstaub- und Stickoxid auf den menschlichen Körper. Hier kurz zusammengefasst: Feinstaub und Stickoxid lassen, selbst bei weit unter den gesetzlichen Vorschriften liegenden Werten die Todesraten, auch von Unter- 65- Jährigebn, s i g n i f i k a n t ansteigen.
Feinstaub führt eher zu früherer Sterblichkeit durch Herz- und Kreislauferkrankungen.
Stickoxid führt eher zu früherer Sterblichkeit durch Atemwegserkrankungen.
Für Schwefeldioxid und Ozon konnte ein Einfluss auf die Sterblichkeit n i c h t nachgewiesen werden.
Weiters ist festgehalten, dass der Hausbrand (Heizung) nicht maßgeblich ist, sommers und winters finden sich fast identische Werte, sondern fast ausschließlich der Verkehr.
Es weist diese Untersuchung jedenfalls darauf hin, dass die Atemwege und dazu gehört ja auch unser Stimmapparat, schwer von der Umweltverschmutzung geschädigt wird.
Lösungen gäbe es. Wir haben nicht mehr lange Zeit über eine radikale Veränderung nachzudenken.
Seid herzlich gegrüßt aus der heute von Sonnenschein durchfluteten winterlichen Steiermark.
alfredo

_________________
...du holde Kunst, ich danke dir.


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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 12:41 
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Wohnort: Starnberg/Bad Homburg *21.12.
Hallo Drachentöter,

das "Weihrauchproblem" kenne ich nur zu gut und habe auch diese Weihnachten wieder dagegen gekämpft. Bei meinem Sohn war der Hustenreiz so schlimm, daß er raus gehen mußte. Ich versuche dann ,immer möglichst "flach" zu atmen. Das funktioniert ganz gut , und ich lutsche ununterbrochen Bonbons , wenn ich nicht gerade singen muß.


LG

silje

_________________
...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -


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 Betreff des Beitrags: Re: Smog, Ozonwerte
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 15:23 
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Beiträge: 1111
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Hallo Alfredo
In der Steiermark wäre ich jetzt auch lieber. Habe immer gern Ski gelaufen. Tolle Gegend!
Gruß
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Weihraucherlebnis
BeitragVerfasst: 08.01.2008, 20:09 
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Silje hat geschrieben:
das "Weihrauchproblem" kenne ich nur zu gut und habe auch diese Weihnachten wieder dagegen gekämpft.


Hallo Silje,

bis vor einigen Jahren hat mir Weihrauch nicht viel ausgemacht. Durch meine damalige Messdienerbetreuung hatte ich ja recht oft damit zu tun, hatte aber keine Probleme.

Dann kam der Tag, als ich das erste Mal mit meinem damiligen Chor am Patronatsfest der Basilika Saarbrücken singen sollte. Niemand war von dem Auftritt begeistert und ich habe den Grund einfach nicht hinterfragt. Wie immer sangen wir bei Gottesdiensten von der Empore, nichts ungewöhnliches aber dann kam alles anders wie sonst. Ich sah wohl, daß im Altarraum der Altar, Tabernakel etc. gesegnet wurden, klar mit Weihrauch. Das Schiffchen mußte sowas von voll gewesen sein, daß ich es heute noch nicht fassen kann. Es rauchte und qualmte nur so, aber von wegen gut ist. Nööööööööööö dann wurden alle Heiligenstatuen, Taufbecken, Weihwasserbehälter und und und gesegnet. Ahhhh der Rauch stieg, wie soll es auch anders sein nach oben zu uns!!!!!!! Das Ergebnis war, daß ich zuerst nur diesen ekligen Geschmack in den Mund bekam aber es sollte schlimmer werden, wir sollten singen und dann war es vorbei. Einigen wurde schlecht und verließen die Empore. Ich bekam dann nach dem Gesang einen Hustenanfall und mußte die Kirche auch verlassen. Seit diesem Zeitpunkt mag ich Weihrauch nicht mehr und meide ihn wo ich nur kann. Leider geht das nicht immer, aber wenn dann atme ich auch flach und hoffe die Prozedur geht bald vorüber.


Liebe Grüsse
Chero


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