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 Betreff des Beitrags: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 15:01 
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Heute in der SZ, leider nicht in der Internetausgabe, daher:

Allzweckwaffe enntäuscht
"Sogar gegen hartnäckige Entzündungen der Nebenhöhlen helfen Antibiotika nur selten"

Stirnhöhlen-Entzündung: Umdenken

Umdenken in der Therapie als stärkste Waffe

Die Sinusitis ist eines der häufigsten Krankheitsbilder "Ich werde die Erkältung einfach nicht los", wer hat dies nicht schon mal gehört. Doch hinter Beschwerden wie verstopfte Nase, Kopfschmerzen und Fieber kann sich auch eine Sinusitis verbergen. Unter einer chronischen Entzündung der Nasennebenhöhlen leiden etwa 15% der Bevölkerung der westlichen Industrieländer. Die Häufigkeit der Erkrankung nimmt stetig zu. Die Sinusitis ist eines der häufigsten Krankheitsbilder überhaupt.

Wenn der Abfluss verstopft ist

Die Nasennebenhöhlen sind normalerweise gut belüftet. Bei einem Schnupfen wird der Sekretabfluss durch Schwellung der Schleimhäute behindert. Das gebildete Sekret kann nicht mehr abließen, Bakterien können sich vermehren und es kommt zu einer Entzündung.

Als Ursachen kommen neben einer zunächst banalen Erkältung aber auch in Frage:

Allergien
Verkrümmungen der Nasenscheidewand
Nasenpolypen
Zahnwurzelentzündung (Kiefernhöhlenentzündung)
Dauert der "Schnupfen" länger als 10 Tage an, besteht der Verdacht auf eine bakterielle Sinusitis. Eine Abklärung durch einen (Hals-Nasen-Ohren)Arzt ist unerlässlich.


Weitere typische Symptome sind:

Kopfschmerzzunahme beim Bücken
Mittel-Gesichtsschmerzen
Schmerzen im Oberkiefer, die in die Zähne ausstrahlen
Druckschmerz der Nasennebenhöhlen
Klopfschmerz über den Nervenaustrittspunkten
Schwellung im Stirn- und Gesichtsbereich
anhaltendes und hohes Fieber
beeinträchtigter Allgemeinzustand
-Verminderung des Hörvermögens durch mangelhaften Druckausgleich
- Schwindel <br />

Definitionen

Akute bakterielle Sinusitis: Bakterielle Infektion der Nasennebenhöhlen mit einer Dauer von weniger als 30 Tagen.
Subakute bakterielle Sinusitis: bakterielle Infektion mit einer Dauer zwischen 30 bis 90 Tagen.
Rezidivierende akute bakterielle Sinusitis: Episoden von wiederholten akuten bakteriellen Sinusitiden mit einer symptomfreien Zeit von mindestens 10 Tagen.
Chronische Sinusitis: Episoden mit Entzündungen mit einer Dauer von mehr als 90 Tagen. Bei den Patienten bestehen wiederkehrende Restsymptome wie Husten, "Nasenlaufen" oder Schwellung der Nasenschleimhäute.

Kortison statt Antibiotika

Eine wichtige Säule der Therapie war bisher die Gabe von Antibiotika. Es lag nahe, eine durch Bakterien verursachte Entzündung mit bakterientötenden Arzneimitteln zu behandeln. Neue Erkenntnisse belegen jedoch, dass lange Zeit die "falschen Täter" gejagt worden sind: für die Entzündung sind häufig nicht Bakterien, sondern Viren die Hauptverantwortlichen. Die neuen europäischen Leitlinien schieben Antibiotika in die hinterste Ecke. Therapieziel bleibt dennoch auch weiterhin, die Entzündung einzudämmen und den Sekretstau zu beseitigen. Nur die Waffen haben sich geändert. "Wir müssen endlich erkennen, dass es die Entzündung ist, die dem Patienten Beschwerden bereitet und weniger die Infektion". Dies betonte Prof. Dr. Claus Bachert auf einer Pressekonferenz. Die Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift "ärztliche Praxis" berichtet, dass die Therapie mit einem Kortison-Nasenspray den bisherigen Therapien deutlich überlegen ist. Der Wirkstoff Mometason ist wirksamer und verträglicher als eine Antibiotikatherapie mit Amoxicillin. Lediglich bei hohem Fieber und starken einseitigen Kiefer- oder Stirnhöhlenschmerzen und Zeichen einer Augen- und Hirnbeteiligung ist der Einsatz von Antibiotika gerechtfertigt. Selbst bei längeren Beschwerden einer "normalen" Sinusitis sind Antibiotika nicht notwendig. Die Zurückhaltung mit Antibiotika ist das sicherste Mittel, einer Resistenzentwicklung von Bakterien vorzubeugen. Wenn doch ein Antibiotikum verordnet wird, dann muss dies ausreichend lange und hoch dosiert verabreicht werden. Keinesfalls sollte der Patient auf eigene Faust das Mittel absetzen. Die Gabe von Mometason-Nasenspray kann die Anwendung von Antibiotika unterstützen. Selbst bei einer 10fachen Überdosierung wandert der Wirkstoff nicht von der Nasenschleimhaut ins Blut. Die Befürchtung, den Körper mit Kortison zu belasten und die typischen Nebenwirkungen zu bekommen, ist demnach unbegründet. "Zusammenfassend lässt sich bei der chronischen Sinusitis derzeit keine Effektivität einer antibiotischen Behandlung im Sinne einer Heilung des Erkrankungsbildes ableiten", so die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie.


Abschwellende Nasentropfen lindern ohne zu verkürzen

Nasentropfen mit Wirkstoffen wie Naphazolin, Xylometazolin und anderen Substanzen erleichtern deutlich die Nasenatmung des Patienten. Bei der Behandlung einer Sinusitis kommt es darauf an, die Nasenschleimhaut, insbesondere den Verbindungsgang vom Nasen- zum Rachenraum (die so genannte Eustachische Röhre) abschwellen zu lassen. Das Sekret soll abfließen und der Überdruck beseitigt werden. Insgesamt besteht jedoch kein Nachweis ihrer Wirksamkeit im Sinne einer Krankheitsverkürzung oder einer Reduzierung der Nasennebenhöhlensymptome bei akuter oder chronischer Sinusitis. Diese Ansicht vertritt die Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie, Sektion HNO, in ihren aktuellen Leitlinien.


Schleimlöser: Pflanze schlägt Chemie

Schleimlösende Mittel, so genannte Expektorantien, wie Ambroxol, Bromhexin und Acetylcystein haben eine festen Stellenwert bei der Therapie der Sinusitis. Doch auch für diese chemisch definierten Substanzen fehlt ein Nachweis, dass die Krankheitsdauer und -heftigkeit bei einer Stirnhöhlenentzündung verkürzt wird. Dies geht ebenfalls aus den aktuellen Leitlinien hervor. Erstaunlich und bemerkenswert ist die Tatsache, dass diese neutralen und kritischen Empfehlungen einem pflanzlichen Mischpräparat mit 5 Bestandteilen eine Wirksamkeit zuerkennen. Nicht alle pflanzlichen Mittel sind jedoch den chemischen überlegen. "Bei der chronischen Sinusitis ist die Studienlage nicht ausreichend. Für zahlreiche Phytotherapeutika wird aus offenen Studien oder anekdotisch ebenfalls von positiven Wirkungen bei der Sinusitis berichtet, ohne dass jedoch ein Nachweis nach wissenschaftlichen Maßstäben erbracht wurde. Erkenntnisse zu dem/den eigentlichen Wirkstoff/en oder zur Dosis-Wirkungsbeziehung liegen nicht vor", so die o.g. Fachgesellschaft in den Leitlinien zur Therapie der Sinusitis. Ein weiteres Präparat mit dem Eucalyptuswirkstoff Cineol wurde zwar gut beurteilt und ihm schleimlösende Eigenschaften attestiert, aber eine krankheitsverkürzende Wirkung konnte bisher nicht nachgewiesen werden.


Wasser, Wasser, Wasser

Der beste Schleimlöser ist Wasser, sehr viel Wasser. Der Patient sollte pro Tag 3 Liter Wasser, Hustentee oder andere Getränke zu sich nehmen


Tipps bei Stirnhöhlenerkrankungen

Viel Trinken. Trinken Sie 3-4 Liter Flüssigkeit pro Tag. Der Schleim in den Atemwegen wird verflüssigt und kann leichter abgehustet werden. Außerdem kann der Körper Viren besser abwehren und aus dem Körper ausschleusen.
Inhalieren hilft. Um die Atemwege zu befeuchten und zu befreien, können Sie mit einem Kamillenblütenaufguss inhalieren. Damit die Wirkstoffe tief in die Atemwege gelangen, sollten Sie vorher abschwellende Nasentropfen benutzen. Wichtig: Mentholhaltige Inhalte oder Einreibungen sind nicht für Säuglinge geeignet.
Keine Dauertherapie. Abschwellende Nasentropfen helfen sehr rasch, trocknen bei längerer Anwendung aber auch die Schleimhäute aus. Verwenden Sie am besten Sprays oder Tropfen ohne Konservierungsmittel, die sind milder. Natürlich hat jedes Familienmitglied aus hygienischen Gründen sein eigenes Fläschchen. Um die Viren nicht zu verschleppen, sollte es nicht für die nächste Erkrankung aufbewahrt werden.
Salz auf die Schleimhäute. Oft folgt dem Fließschnupfen ein so genannter Stockschnupfen. Es wird kein Sekret mehr produziert, die Schleimhäute trocknen aus und es kann zur Borkenbildung kommen. Jetzt sollte die gereizte Nasenschleimhaut mit Kochsalzlösung und/oder vitaminhaltigen Nasensalben gepflegt werden.
Ruhe und Wärme tun gut. Gönnen Sie sich Ruhe. Warme Hals- und Brustwickel, Rotlicht oder ein Erkältungsbad bringen Linderung. Das Bad sollte nicht länger als 20 Minuten und nicht zu heiß sein. Anschließend ins Bett. Bei Fieber und Kreislaufproblemen sollten Sie nicht zu heiß baden.
(Matthias Bastigkeit, Fachdozent für Pharmakologie, Redaktion medizin.de)

http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a ... sitis.html

Stay healthy

Robin


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 14.03.2008, 15:07 
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Habe den eigentlichen Artikel doch noch gefunden:

14.03.08, 09:08

Nebenhöhlenentzündung
Antibiotika bleiben wirkungslos
Mediziner raten davon ab, Schnupfenpatienten mit einer Entzündung der Nasennebenhöhlen Antibiotika zu verschreiben. Sie wirken kaum und fördern Resistenzen.



Schnupfen entwickelt sich manchmal zu einer Entzündung der Nebenhöhlen
In Europa bekommen zwischen 72 und 92 Prozent aller Patienten Antibiotika verschrieben, wenn der Arzt eine Nasennebenhöhlenentzündung diagnostiziert. Das sollten die Mediziner in Zukunft besser lassen, raten Wissenschaftler der Universität Basel – selbst wenn die Symptome bereits länger als sieben bis zehn Tage anhalten.

Jim Young und seine Kollegen vom Institut für Klinische Epidemiologie kamen nach ihrer Analyse von neun einschlägigen Studien mit 2547 Erwachsenen zu diesem Schluss. Die Probanden klagten alle über Symptome einer Nebenhöhlenentzündung. Das ist vor allem ein schmerzhaftes Druckgefühl im Wangenbereich unterhalb der Augen. Sie bekamen entweder Antibiotika oder ein Scheinmedikament.
ZUM THEMA
Selbsttest:
Erkältung oder Grippe?
Erkältungen:
Lästig, aber harmlos
Antibiotika-Resistenz:
Stumpfe Wunderwaffe?
Aufklärung:
Vier Irrtümer rund um Antibiotika
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass von 15 Antibiotika-Patienten nur einer wirklich von dem Medikament profitierte. Bei den anderen ließen die Beschwerden ebenso schnell oder langsam nach wie in der Placebogruppe. Auch Patienten, die schon länger als eine Woche Symptome der Entzündung hatten, erholten sich mit Antibiotika nicht schneller als ohne. Meist greifen Ärzte spätestens dann zu den Bakterienkillern, wenn die Beschwerden nach sieben bis zehn Tagen nicht nachlassen.

Da es durch die Symptome keine Möglichkeit gibt, zu erkennen, ob es sich um eine Bakterien- oder eine Virusinfektion handelt, sagen die Autoren: „Gerade unter dem Aspekt zunehmender Antibiotikaresistenz gibt es keine Rechtfertigung für eine großzügige Antibiotikabehandlung einer Nebenhöhlenentzündung. Das gilt auch, wenn ein Patient bereits sieben bis zehn Tage Beschwerden hat.“


Jim Young betont, dass die Aussage seiner Studie sich nicht auf Kinder oder Personen mit geschwächtem Immunsystem beziehen. Für die meisten Schnupfenpatienten mit einer Entzündung der Nasennebenhöhlen genügt es jedoch, die Symptome mit Erkältungsmedikamenten zu lindern und die Krankheit von selbst abklingen zu lassen.

Robin


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 15.03.2008, 00:30 
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Hallo Robin,

da ich leider ein Sinusitis-Fan seit vielen vielen Jahren, ja sogar Jahrzehnten bin und früher mindestens 2-3 mal im Jahr eine heftige hatte, so kann ich durch die leider bedingte Erfahrung sehr viele Dinge mit ruhigem Gewissen unterschreiben.

Da ich meine Schwachpunkte kenne und mich dementsprechend verhalte, kommt es auch schon mal vor, daß ich ein Jahr ohne Sinusitis überstehe. Sollte es mich doch treffen, dann komm ich ohne Antibiotika aber nicht um die Runden. Mein Körper wehrt sich wohl auf natürliche Weise, nämlich Fieber welches aber dann sehr oft über 40°C steigt und dann muß die Keule her. Klar wäre ich froh, wenn ich kein Antibiotika benötigen würde, jedoch habe ich eine Sinusitis (bei mir rechts immer nur leicht befallen und links zu bis Stecknadelkopfgröße) noch nie ohne bewältigen können. Mit so soften Medikamenten wie Sinupret brauch ich da gar nicht mehr zu kommen..............


Liebe Grüsse
Chero


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 15.03.2008, 01:16 
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Hallo,
ich habe eigentlich keine Probleme mit Sinusitis - bin ja froh, wenn ich es aussprechen kann :lol .
Ich hatte aber jahrzehntelang mit Mandelentzündungen zu tun und war etwa 3 mal im Jahr mit Angina im Bett.
Nachdem man mich vor Jahren einmal mit 40 (in Worten vierzig) Antibiotikapillen verarztet hatte und ich immer noch recht immun war, habe ich mich zur radikalen Version entschieden, einen HNO aus den gelben Seiten gesucht, weg vom Großstadtdschungel in der Provinz und dann in kürzester Zeit ab in die Klinik - Mandeln raus und das im Alter von 45.
Ich stellte die Frage der Nachblutung und des Risikos, er sagte nur cool, dann jedes Jahr Angina, Herzmuskelprobleme etc.
Ausschlaggebend war auch die Äußerung des HNO-Arztes "ich habe gerade letzte Woche einem 60 jährigen die Mandeln entfernt, das Alter ist unerheblich! - Was muß dass muß!"
Im Krankenhaus sagte man mir dann, "Mandeln, die sich nach der Pubertät nicht auf ein Normmaß zurückgebildet haben und Probleme bereiten müssen raus."
Hätten man mir auch mit 20 sagen können !
Abgesehen von Talent oder anderen Optionen, war diese Krankheitsgeschichte begleitend für die Entscheidung, was mache ich beruflich gesangmäßig ?
Angina hätte mich nicht immer zu den Vorstellungen gehen lassen! :bash

Zum Thema Erkältungen und Krankheiten allgemein, glaube ich schon, dass VIEL TRINKEN von WASSER ( leichten Tees) enorm wichtig ist, um den gesamten Stoffwechsel wieder in den Gang zu bekommen, um den Körper durchzuspülen und ihn von Fremdstoffen zu befreien.

LG rugero
:sauf:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 15.03.2008, 10:32 
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Hallo robin,
ich möchte dir danken, dass du dir so viel Mühe machst, und uns erklärst, wie man am besten mit einer akuten Nasennebenhöhlenerkrankung um gehen soll. Ich denke mal, dass diese Erkrankung für Interpreten, von besonderer Bedeutung ist.
Viele Grüße und ein schönes Wochenende
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 15.03.2008, 23:57 
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Hallo rugero (nicht ruggiero! schade),

ich habe meine Mandeln ENDLICH mit ca. 32 Jahren heraus operieren lassen müssen. Das letzte Konzert (im Schloss Glücksburg) war für mich so schrecklich, da die Stimme mir ständig entglitt, ohne dass ich meine Technik geändert habe.

ABER... DANACH... 3 Wochen später habe ich auf einer Hochzeit gesungen. Ich dachte nur "WHOW", wo ist denn nun gerade die volle Resonanz hergekommen? Daran erkannte ich, dass die Krankheit gaaaanz langsam meiner Stimme die mir bekannte Resonanz genommen hatte.

Seitdem geht es mir nur noch gut!

LG.

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cornettina


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 24.03.2008, 19:21 
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Hallo,
dieses Thema wurde hier schon vortrefflich behandelt, dennoch möchte ich euch folgender Artikel aus der Apotheken -Umschau vom 15. März nicht vorenthalten."Sinusitis heilt meistens ohne Antibiotika. Bei einer akuten Entzündung der Nasennebenhöhlen verordnen die Ärzte oft Antibiotika oder kortisonhaltige Nasensprays. Mediziner der Universität Southampton wiesen in einer Studie mit 240 Patienten nach, dass beide Therapien nicht viel bewirken. Weder verbesserten sich die Symptome , noch verkürzten sich die Erkrankungen nennenswert. Nur Patienten mit sehr hartnäckigen Infektionen benötigen möglicherweise Antibiotika."
Hoffentlich seit ihr jetzt schlauer als zuvor?
Viele Grüße
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 31.03.2008, 01:26 
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Hallo,
trinkt Euch ein Weißbier :sauf: , das hat Vitamine, Reinheit und lenkt von Krankheiten ab.

LG rugero

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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 31.03.2008, 09:35 
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Die alten " Hausmittel", sind immer noch die besten!
Gruß
Joachim


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 Betreff des Beitrags: Re: Sinusitis - Antibiotika
BeitragVerfasst: 09.04.2008, 03:09 
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Vielleicht darf ich mal meine persönliche Erfahrung mit chronischer Sinusitis wiedergeben, die allerdings schon lange zurückliegt.
Diese Krankheit schlich sich bei mir als Jungem jeden Winter regelmäßig ein, und verursachte mir auch arge Schmerzen, wie irres Stechen in den Stirnhöhlen und dergleichen mehr.
Meine Familie begann damals alles nur Erdenkliche dagegen zu unternehmen, Antibiotika waren völlig erfolglos, Hausmittel auch und es stellte sich dann folgendes heraus: da ich im Winter regelmäßig ca. eine halbe Stunde zum Eislaufplatz zu gehen hatte und zurück, und beim Eislaufen arg schwitzte, stellte sich eine Besserung erst ein, als ich dies bleiben ließ. Eine endgültige Heilung stellte sich dann definitiv Jahre später ein, als ich beim HNO Arzt, auf seinen Rat hin, die Nasenhöhlen erweitern ließ, der Fachbegriff lautete damals: Resection (Herausnahme) der Nasenscheidewand, wobei gleichzeitig die Nasenhöhlen erweitert wurden, in Lokalbetäubung, was arg aussah und damals auch noch sehr schmerzhaft war.
Dem möchte hinzufügen, dass ich damals Allergiker war, gegen „Heuschnupfen“, wie man es damals noch nannte, was dann ganz eigenartigerweise von alleine verging, ohne jegliches Zutun.
Ich wünsche niemandem eine Stirnhöhlenentzündung, da sie sehr schmerzhaft ist, wobei dies allerdings nunmehr zum Glück einige Jahrzehnte zurückliegt, ohne jeglichen Rückfall.

Ich würde also raten, den konkreten Grund abzuklären, so möglich, und vor allem zu vermeiden, sich zu lange mit triefender Nase in kalten Räumen (oder im Freien, bei klirrender Kälte) bei gleichzeitigem Schwitzen aufzuhalten und möglichst einen HNO Arzt zu Rate zu ziehen.

Liebe Grüße :n114:

Michael


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