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LaCastafiore
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Verfasst: 21.10.2007, 15:42 |
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Registriert: 12.05.2006, 11:07 Beiträge: 1281 Wohnort: kein Blick auf den Eiffelturm mehr, aber dafür mittendrin *20.1.1962
Vorname: I.
Nachname: K.
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In einem anderen Thema kamen wir auf ein echtes Frauenthema -
Schwangerschaft und Singen.
Es wurde z.B. die Frage gestellt, ob manche Atemübungen womöglich im fortgeschrittenen Stadium der Schwangerschaft Wehen auslösen könnten.
Ich selbst kann dazu nicht viel sagen, da ich erst lange nach meinen 3 Schwangerschaften mit der Gesangsausbildung begonnen habe.
Allerdings habe ich gelesen, dass teilweise nach der Schwangerschaft die Stimme lyrischer geworden sei (wohl Folge der hormonalen Umstellung). Und es gibt ja bekanntermassen Videos z.B. von Nathalie Dessay, die offensichtlich sehr schwanger die Olympia singt und spielt.
Aber vielleicht gibt es hier ja Sängerinnen, die ihre Erfahrungen teilen können/möchten.
Es grüsst Casta
_________________ La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz
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musika
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Verfasst: 21.10.2007, 16:18 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo,
Schwangerschaft ist etwas ganz Schönes, so habe ich es empfunden. Doch der Hormonhaushalt stellt sich um und manche Schwangere haben beim Singen damit zu kämpfen. Ich habe bis kurz vor der Entbindung noch auf der Bühne gestanden, meine Stimme wurde durch die Hormone runder, weicher, das hört man sehr oft. In der ganzen Schwangerschaft gab es in Bezug auf das Singen keine Probleme, nichts, was man beachten sollte.
Ab dem 6. Monat merkete ich öfters, dass beim Singen das Kind mehr strampelte und die Bewegungen intensiver wurden, doch das ist wunderbar beim Singen zu spüren, wie das Leben in einem wächst.
Die Atemübungen lernt man auch in der Schwangerschaftsgymnastik, es führt nicht zu vorzeitigen Wehen, denn sonst könnte keine Sängerin mehr singen die schwanger ist.
LG
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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DM-Lady
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Verfasst: 21.10.2007, 17:53 |
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<- outet sich mal  Ich hatte diese Fragen gestellt, weil es meine erste Schwangerschaft ist und ich mich noch nie mit diesem Thema beschäftigt habe vorher. Da bin ich nun schon ein wenig ins Grübeln gekommen.  Aber deine Aussage beruhigt mich schon mal ein wenig, Musika. Aber gern nehme ich noch Tipps und Erfahrungen von anderen Sängerinnen entgegen. Aber gemerkt habe ich schon, dass ich aufpassen muss wenn mein Lehrer mal wieder meint, ich solle mich mal kräftig strecken und gähnen zur Entspannung. Als ich das gestern abend machte (aber vor Müdigkeit, nicht im Zusammenhang mit dem Singen), hat es kräftig gezwickt im Unterleib und fühlte sich fast wie ein Wadenkrampf an. Sollte ich meinen Lehrer deshalb vorsichtigshalber informieren?
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musika
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Verfasst: 21.10.2007, 18:14 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo DM Lady,
ich würde schon dem Lehrer von deiner Schwangerschaft unterrichten, er wird es ja auch irgendwann einmal äußerlich sehen. Aber du brauchst keine Sorge zu haben dass etwas passiert, doch prinzipiell sollte man in den ersten Monaten etwas vorsichtiger sein, da wird dich aber dein Arzt beraten, was du darfst und was nicht. Klar hörst du jetzt viel mehr in dich hinein und es fällt dir vielleicht vieles auf was ganz normal ist, doch denke immer daran "Schwangerschaft ist keine Krankheit, sondern was ganz Natürliches".
Liebe Grüsse
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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DM-Lady
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Verfasst: 21.10.2007, 18:22 |
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Keine Sorge! Ich gehöre nicht zur "schwanger = krank"-Fraktion.  Es war nur einfach wirklich schmerzhaft und ich möchte das nicht noch mal haben. Es war aber auch sofort vorbei nachdem ich aufgehört hatte, mich zu strecken und hatte auch keinerlei Folgeerscheinungen.
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Fliu
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Verfasst: 21.10.2007, 20:16 |
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Es ist ja auch gar nicht gesagt, dass das irgendwas mit der Schwangerschaft zu tun hatte. Wir neigen nur immer dazu, einen Zusammenhang zu sehen, wo keiner besteht, besonders, wenn wir etwas ungewöhnlich finden. Wenn du grade nicht schwanger wärst, hättest du diesen "Krampf" vielleicht auch gehabt und ihn darauf zurückgeführt, dass du dich am Tag zuvor beispielsweise sportlich überfordert hast o.ä. Ich kenne auch mehrere Frauen, die bis kurz vor der Geburt gesungen haben (oder es gerade tun). Einige hatten lediglich gegen Ende der Schwangerschaft etwas mit Kurzatmigkeit zu kämpfen, weil das Zwerchfell halt nirgends mehr hin kann, sozusagen. Andere kommen dagegen mit dem Singen nicht mehr richtig klar, wenn sie schwanger sind - das ist halt individuell verschieden und man muss das wohl akzeptieren. Jedenfalls habe ich auch schon gehört, was Musika sagte: Dass bei einigen Frauen die Stimme durch die Hormonumstellung runder, weicher oder dunkler wird und manchmal auch so bleibt. Bei Atemübungen würde ich mir auch keine Sorgen machen. Wehen werden durch Hormone ausgelöst, und darauf haben Atemübungen keinen Einfluss :) Und zuguterletzt noch: Herzlichen Glückwunsch!  Bei mir wirds ja noch ein paar Jährchen dauern. Meine Mutter hat zwar letztens gesagt, sie würde jetzt schon gerne Großmutter werden, und mein Freund und ich freuen uns auch schon drauf, aber ein bisschen lassen wir uns noch Zeit. Bin ja erst 22 und wir studieren beide noch.
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Robin
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Verfasst: 21.10.2007, 20:53 |
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Registriert: 13.12.2005, 22:59 Beiträge: 241 Wohnort: Boston - Muenchen
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Zu aller erst einmal zu dieser wunderbaren Nachricht: Herzlichen Glueckwunsch Aus eigener Erfahrung kann ich auch nur bestaetigen, dass weder Atemuebungen noch Singen in der Schwangerschaft problematisch sind. Aber wie immer ist das nicht zu verallgemeinern. Sowohl der Arzt als auch selbstverstaendlich der Gesangslehrer sollten es umgehend wissen, dass Du schwanger bist, bzw. singst. Mein Arzt sagte uebrigens, dass durch das Singen und die Atemuebungen einerseitz mein sehr niedriger Blutdruck etwas steigen wuerde und die quasi hoehere Sauerstoffzufuhr sehr positiv waere - fuer mich. Moritz war auf Ende Dezember ausgerechnet und er lies mich in die Schweiz fahren um dort mehrere Konzerte in den ersten beiden Dezemberwochen singen, da er davon ausging, 1. Kind haelt sich nicht an den Termin und 2. gibt es in der Schweiz gute Krankenhaeuser. Die Adresse eines Kollegen gab er mir mit. Moritz kam uebrigens erst im Januar und alles ging gut. Bei Philipp war es dasselbe. In der Schwangerschaftsgymnastik macht man uebrigens eh dasselbe wie bei den Atemuebungen fuers Singen............ Pass auf Euch zwei gut auf, es gibt schaedlicheres als Singen. Gruss Robin
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DM-Lady
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Verfasst: 22.10.2007, 16:36 |
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Danke auch euch nochmal. Ja, ich werde natürlich auch mit der Ärztin darüber reden, aber ich bin erst nächste Woche Dienstag wieder dort und habe aber diese Woche noch die nächste Unterrichtsstunde. Da wollte ich nur sichergehen. Ich überlege gerade was ich meinem Lehrer sagen soll. Vielleicht: "Ich bin schwanger - ärgern Sie mich nicht so viel!" @Fliu: Es kann natürlich sein, dass das Stechen auch ohne Schwangerschaft passiert wäre, wobei ich sowas bisher nicht beobachtet habe. Höchstens, dass sich meine Atemwege verkrampfen (Asthma) und dann ein paar Minuten lang mit dem Luftholen zu kämpfen habe. Na ja, Vorsicht ist aber besser als Nachsicht. 
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