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musika
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Verfasst: 16.09.2006, 21:56 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo,
viele Frauen nehmen Hormonpräparate, Pille, Schilddrüsentabletten, Kortison usw.
Wer hat Erfahrung mit diesen Dingen und hat eine Veränderung der Stimme festgestellt?
Da ich ja wohl die Älteste hier bin und die Wechseljahre schon hinter mir habe, kann ich berichten, dass weder das eine noch das andere Auswirkungen auf meine Stimme hatten. Depressionen, die oft in den Wechseljahren auftauchen, die dann zur Einnahme von Medikamenten führen, hatten keinen Einfluss.
Aber jeder Körper reagiert anders und ich möchte gerne Erfahrungswerte von euch.
Liebe Grüsse
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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kaja
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Verfasst: 17.09.2006, 00:04 |
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hallo,
wie alles im leben sind auch diese dinge halt bei jedem völlig anders.
bei meinen älteren schülerinnen ist allerdings keine einzige, bei der sich die wechseljahre auf die stimme ausgewirkt hätten.
allerdings gingen einigen schülern immer wieder versch. allergien auf die stimme. aber das ist ja ein anderes thema.
liebe grüße
kaja
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Belkanta
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Verfasst: 17.09.2006, 06:47 |
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Hallo,
diese Jahre habe ich hinter mir - und was haben sie mir stimmlich gebracht? Meine Stimme ist besser geworden, viel besser als früher.
Diese Zeit war für mich nicht einfach. Aber auch Musikalisches half mir sehr, mit guten und schlechten Stimmungen besser fertig zu werden. Ich kann euch nur raten, die ihr gerne singt, auch denen, die viel jünger sind als ich: Singen hilft über so vieles hinweg, es ist eine ausgezeichnete Medizin.
Viele Grüße
Belkanta
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Dola1
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Verfasst: 17.09.2006, 13:42 |
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Soweit, um festzustellen, was die Menopause anrichtet oder auch nicht, bin ich noch nicht.
Allerdings bin ich um die Regel herum oft ziemlich lädiert und auch sängerisch nicht auf der Höhe. ich kann durch Technik zwar einiges auffangen und sogar manchmal die einsetzende Migräne schlichtweg ignorieren, wenn ich singen muss, aber besser, auch für Konstitution auf Dauer, ist es, da leiser zu treten bzw. Dystress fernzuhalten.
Trotzdem: Im Büro geht es mir dann immer noch schlechter als beim Singen.
Präperate waren bisher nicht nötig oder haben anderweitig beeiträchtigt, sodass ich sie wieder abgesetzt habe.
Es ist bekannt, dass jede Frau anders tangiert ist von diesen Dingen, aber ich bin auch der Meinung, dass ein gewisser eigener Einfluss möglich ist.
grüße,
dola
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cantilene
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Verfasst: 17.09.2006, 18:33 |
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Tja, ich gehöre trotz oder wegen medizinischer Ausbildung zu den SEHR Skeptischen, was Hormoneinnahme jeder Art angeht.
Die Pille habe ich nach zwei Jahren Leidens(von Migräne bis Depressionen alles dabei ) aus meinem Leben verbannt und nun soll ich mit laut ärztlicher Anweisung und jahrelangem Zögern mit Hormonen abplagen, um ziemlich extreme PMS und andere Nettigkeiten in den Griff zu bekommen. Ich habe es ein Vierteljahr versucht und verabschiede mich endgültig von dem Zeug., Es nutzt mir ncihts, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben.
Langzeitsfolgen schrecken mich sowieso ab, da die Wirkungen noch gar nicht zuverlässig erforscht sind und es vielleicht nie sein werden.
Ich würde das nur in extremen Fällen nehmen und bei mir ist klar, dass es mit der Menopause nur besser werden kann.
Dass Hormone auf die Stimme wirken erlebe ich jeden Monat. in der ersten Hälfte , wenn das östrogen sprudelt, läuft es am besten und ab dann wird es viel anstrengender. die Höhen fallen mir schwerer, ich bin weniger motiviert und schneller müde.
Viele Mediziner streiten sowas ab, aber jede Frau kennt ihren Körper am besten und sollte sich niemals von Männern sagen lassen, was gut und schlecht ist.
Das ist ein radikales statement, aber ich sehe es aus Erfahrung so.
Das heisst nciht, dass es für andere genauso gilt!!!!!
Cantilene 
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Lieschen
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Verfasst: 17.09.2006, 22:27 |
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Ohhhh - ohhhhh!!!!!!!!!!!!!
Hormone und Stimme...
... da habe ich eine sooo lange Geschichte hinter mir, dass ich schon selbst genervt bin, obwohl ich noch gar nciht damit durch bin...
Also:
Ich habe lange Zeit Hormone eingenommen, um meinen Zyklus zu regulieren. Leider machte mich das Präparat, mit dem ich stimmlich ganz gut klar kam, nach einigen Monaten der Gewöhnung eher träge und schlapp. - Auch DAS wirkt sich natürlich auf die Stimme aus!
Ich habe dann nach und nach versucht, die Konzentration "herunterzuschrauben" (immer mit den mahnenden Worten meiner GL im Hinterkopf, man solle möglichst gar keine Hormone einnehmen), indem ich niedriger dosierte Präparate einnahm - mit dem erfolg, dass die postmenstrualen Beschwerden stärker wurden und auch die stimmlichen Schwankungen für mci unakzeptabel wurden.
So entschloss ich mcih schließlch, es ganz ohne zu versuchen . - Bei mir ging das nicht so ganz problemlos über die Bühne...
Schließlcih wurde mir ein Medikament verschrieben, das meine körpereigene Hormonproduktion neu organisieren sollte (ich nenne es nicht).
Das einzige was sich tat, war, dass ich rapide abnahm, Hautprobleme bekam und mir dauernd übel wurde.
Ich setzte es wieder ab und bekam dann zu allem Überfluss statt gar keiner Blutung eine, die nicht mehr enden wollte.
Mittlerweile bin ich zu der Überlegung gelangt, dass es für mich (denn ich habe ja nicht ewig Zeit, immer wieder monatelang die Wirkung eines Medikaments oder die Gewöhnungsphase abzuwarten) unter den gegebenen Umständen wohl besser wäre, wieder das erste starke Präparat zu nehmen und zuzusehen, wie ich die "Antriebslosigkeit" in den Griff bekomme; denn ohne geht hier alles drunter und drüber.
Ich würde nicht mehr pauschalisieren wollen; - es gibt Frauen, die so etwas brauchen, und solche, die keinen Bedarf haben. Allerdings würde ich schon davon abraten, mit "dem Zeug" überhaupt anzufangen, wenn es keine medizinische Notwendigkeit gibt.
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