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Joachim
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Verfasst: 16.02.2008, 10:18 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo liebe Freundinnen und Freunde, Wie ich Musika schon etwas ausführlicher mitteilt habe, hatte ich am Dienstag einen psychomotorischen Anfall ( Notarzt, Überwachung u.s.w.). Was ich erst nun festgestellt habe , ist die Tatsache, dass mein Stimmvermögen gelitten hat. Die Arie des Max aus dem Freischütz: " Durch die Wälder durch die Auen." konnte ich eigentlich, recht gut singen. Zurzeit habe ich damit Schwierigkeiten, was die Artikulierung wie auch, die Atemtechnik anbelangt. Habt ihr Erfahrungen mit so etwas. Was kann man tun? Lässt man der Natur ihren Lauf in der Hoffnung, dass sich alles von selbst reguliert? Einfach abraten, sich schonen. Ihr merkt meine Verunsicherung. Ich wäre für eure Antworten sehr dankbar. Ein schönes Wochenende wünscht Joachim 
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musika
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Verfasst: 16.02.2008, 12:35 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo Joachim, du solltest zunächst mal mit deinem Arzt darüber reden, von deiner Schilderung her könnte es an Medikamenten liegen, hast du neue bekommen? Ist deine Motorik denn wieder vollkommen ok? Vielleicht brauchst du Geduld nach diesem Schlag, wenn es dir keine Probleme macht, würde ich weiter versuchen zu singen und auch zu sprechen. Man kann das aus der Ferne schlecht beurteilen.
Liebe Grüsse
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Silje
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Verfasst: 16.02.2008, 13:28 |
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Registriert: 13.11.2005, 19:26 Beiträge: 1633 Wohnort: Starnberg/Bad Homburg *21.12.
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Lieber Joachim,
da ich nicht genau weiß, welche Diagnose der Arzt gestellt hat, fallen mir zu dem was Du schreibst 3 Dinge ein: Du erwähntest Keuchusten. Dazu fällt mir ein: Asthmatischer Vorfall usw. Da würde ich die Lungenkapazität prüfen lassen. Dann warst Du in China, wenn wohl auch nur kurz. Da wäre mein erster Gedanke: Virus !! Da Du motorische Ausfälle beschreibst, schicke ich Dir eine PN. Ferndiagnosen sind immer sehr mit Vorsicht zu genießen, deshalb bitte ich Dich, meinen Äußerungen keine zu große Beachtung zu schenken, aber die Sache als solche Ernst zu nehmen.
LG
Silje
_________________ ...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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Joachim
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Verfasst: 16.02.2008, 15:24 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Musika , hallo Silje, natürlich wollte ich von euch keine ärztliche Diagnose, dennoch helfen mir die Antworten weiter. Ich denke mal, dass ich die Stimme nun einfach wieder trainieren muss. Natürlich spielen gewiss die Medikamente und die Grippe eine Rolle, sodass ich einfach mal abraten muss, und jetzt nicht in Panik verfalle. Danke Joachim
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ALYSSA
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Verfasst: 18.02.2008, 09:46 |
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Ciao, Joachim,
ich bin nur ganz kurz im Forum. Einfach, weil ich es ohne Euch nicht ausgehalten habe. Bin derzeit in Rom und muß in halber Stunde beim Synchronisieren sein. Habe ganz kurz Deine Frage und die Antworten gelesen. Würde Dir gern aus logopädischer, aber auch aus der Sicht einer Fachfrau Bescheid geben. Ich kann leider aber erst heute am frühen Abend. Falls Dir das genügt, schreibe ich Dir gerne nochmal. Will mich nicht wichtig machen, denke aber, daß ich Dir zumindest einige Sachen dazu sagen kann.
Momentan muß ich schon wieder sausen, meine Kollegin wartet mit dem Auto auf mich.
Ciao e una buona giornata
ALYSSA
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Joachim
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Verfasst: 18.02.2008, 10:30 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Es ist einfach rührend, wenn man sogar aus Italien gute Ratschläge erhält, liebe Alyssa. Danke sehr. Ich denke mal, wenn die Heiserkeit besser wird und ich ein paar Übungen mache wird sich eine Stimme gewiss wieder einstellen. Ich habe auch gehört, dass man in solchen Fällen" Solfeggien" üben soll. Vielen Dank nochmal. Herzliche Grüße Joachim
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ALYSSA
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Verfasst: 18.02.2008, 21:20 |
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Ciao e buona sera, Joachim, jetzt kann ich antworten, denn nach langem Tag hier in Roma, bin ich jetzt erst wieder bei der Kollegin zu Hause angekommen. Ich habe mir heute tagsüber des öfteren Gedanken gemacht, was das Klügste in Deinem Fall wäre. Du erwähntest die Überlegung, Solfeggien zu singen, aber da habe ich ein wenig Bedenken. Insgesamt glaube ich, daß u.a. durch Deine China-Reise, aber vielleicht auch andere äußerliche Bedingungen, Dein Immunsystem aus dem Lot gekommen ist. Kann aber auch sein, daß eine Stimmbandreizung vorliegt. Mit den von Dir genannten Symptomen würde ich derzeit nicht sehr viel singen, schon gar nicht lange Solfeggien. Weder besonders leise zu sprechen noch große Übungen zu machen, ist ratsam. Rauchen, langes Telefonieren darfst Du sowieso momentan vergessen. Beim Singen Druck auf die Stimme auszuüben ebenfalls. Statt Solfeggien würde ich - nur in der Mittellage! - mezzavoce!! evtl. Fünf- oder Siebenklänge singen. Nicht zu lange, vielleicht jeweils 10 Minuten, auf- und absteigend. Das Ganze mehrere Male am Tag. Normalerweise findet sich nach einigen Tagen, bis zu 10 Tagen, die normale Stimme zurück. Ich muß ebenfalls, wie meine lieben Vorschreiber (ist das richtiges Deutsch????) sagen, daß es sehr schwierig ist, aus der Entfernung eine Diagnose zu stellen. Wenn Du hier wärest, würde ich das sehr schnell feststellen können, aber soweit ist die Technik noch nicht ;-). Auf jeden Fall kannst Du damit nichts falsch machen und gibst außerdem Deiner Stimme eine Chance, sich mal richtig zu erholen. Wenn sie dann wieder fit ist - Geduld, bitte! - kann man sozusagen das Versäumte wieder aufholen. Da gibt es wunderbare Dinge aus der geheimen Truhe der Logopädie. Aber die werde ich Dir jetzt sicher nicht verraten. Alles zu seiner Zeit. Abschließend wollte ich noch sagen, daß das Ganze hoffentlich nicht lehrmeisterlich zu Dir rüberkommt. Das wollte ich wirklich nicht. Im Gegenteil wünsche ich Dir baldige Besserung und Genesung. Una bella serata per te e cari saluti a tutti ALYSSA 
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Joachim
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Verfasst: 22.02.2008, 17:30 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo, habe schon gedacht ich komme hier nicht mehr rein, und melde mich nach Krankenhausaufenthalt, mit chirurgischen Eingriff ( nicht an den Stimmbändern) zurück. Und denke auch, dass nun die Stimme wieder besser wird. Viele Grüße aus Idar-Oberstein von Joachim
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chero
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Verfasst: 23.02.2008, 00:03 |
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Hallo Joachim, ich wünsche dir jetzt mal  und genügend Geduld, um den Genesungsweg zu beschreiten. Kopf hoch es wird schon wieder alles gut werden. Viele Grüsse Chero
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Joachim
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Verfasst: 23.02.2008, 12:17 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Liebe Alyssa, habe so eben deinen hochwissenschaftlichen Beitrag gelesen und möchte dir für deine Mühe danken. Sicher hast du in vielen was du schreibst recht. Die Stimme zunächst schonen scheint mir das aller Wichtigste. Mit den Solfeggien hast du gewiss auch recht. Sie wurden oft bei den Kastraten eingesetzt, wenn die Gefahr bestand, dass die Stimme eine Oktave tiefer fiel. Da es sich bei den Kastraten oft noch und Kinder handelte, deren Kehlkopf noch nicht ausgewachsen war, kann man wohl diese Methode nicht unbedingt auf Erwachsene übertragen. Ich danke dir für deinen Rat. Auch die lieben Chero danke ich recht herzlich und wünsche euch beiden, wie allen anderen Forummitgliedern ein schönes Wochenende. Viele Grüße Joachim 
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rugero
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Verfasst: 24.02.2008, 00:29 |
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Registriert: 24.03.2006, 22:40 Beiträge: 1062
Vorname: ~
Nachname: ~
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Hallo Joachim, ich hatte vor 11 Jahren eine schwere Blinddarmoperation, also eine Vollnarkose erhalten. Dies hatte zur Folge, dass meine Lungenkapazität danach eingeschränkt war. Mit einer Art Atemhilfe (kein Inhalationsgerät, sondern ein Gerät indem man durch Luftausstoß einen Kolben in die Höhe treiben mußte.) wurde meine Lunge wieder auf die Normalleistung hochgefahren. Ich glaube solche Geräte erhält man auch im Sanitätsfachgeschäft.
Wenn ich stimmlich unpässlich bin, gibt es für mich mehrere Möglichkeiten: Erstens, ich höre mit dem Singen auf und beschäftige mich mit anderen Dingen - schwimmen gehen. Zweitens, ich singe Stücke aus dem Repertoire, die etwas leichteren Charakter haben und die Stimme nicht übermäßig strapazieren und auch Stücke, die eine positive Ausstrahlung haben, z.B. die Arie(!) des Papageno "Der Vogefänger bin ich ja". Drittens, es gibt Stimmübungen in der Mittellage, die bestimmte Funktionalitäten erfüllen, hier wissen aber die Herren und Frauen Gesangslehrer besser bescheid - ich vergesse diese Dinge zu oft. Viertens, bildlich gesprochen: positionier die Stimme nach vorne, weg von den Stimmbändern, Konzentration auf die Artikulation um so die Flexibilität wiederzuerlangen.
LG rugero
, der einmal Lust hatte solche Worte zu Papier zu bringen...
Und natürlich ganz wichtig, für Dich Joachim, gute Besserung.
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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Joachim
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Verfasst: 24.02.2008, 12:12 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Liebe rugero, hab vielen Dank. Gottlob muss ich ja mit meiner Stimme kein Geld verdienen, dann hätte ich mich ein Leben lang von Sozialhilfe ernähren müssen. Aber eins ist doch sehr seltsam, ich musste-und das nicht zum erstenmal, bei diesem Thema abbrechen, weil mir schlecht wurde. Deswegen möchte ich euch danken, aber von meiner Seite das Thema beenden. Ich weiß nicht was das ist? Joachim
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ALYSSA
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Verfasst: 24.02.2008, 13:01 |
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Ciao, Joachim,
ich wollte Dir gewiß keinen "hochwissenschaftlichen" Rat geben, denke auch, daß dies keiner war. Das könnte ich nur live, und selbst dann wäre es eher ein kollegialer Rat. But whatever, ich denke auch, daß Du das Ganze erstmal ruhen lassen solltest. Indem man sich übermäßig auf diese momentane Einschränkung konzentriert, macht man sie nicht unbedingt geringer, sondern mehr - die lieben Nerven. Du wirst sehen, in kurzer Zeit wird alles wieder im Lot sein, als wäre nie etwas gewesen. Ich wünsche Dir in jedem Fall erstmal einen wunderschönen Sonntag und hoffe, daß Du diesen richtig genießen kannst.
Alles Gute für Dich
ALYSSA
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Jürgen Börger
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Verfasst: 24.02.2008, 20:37 |
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Registriert: 20.05.2006, 11:06 Beiträge: 88 Wohnort: Georgsmarienhütte
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Hallo,
soeben wollte ich noch fragen was ein psychomotorischer Anfall ist doch mittlerweile bin ich der Ansicht das es sich um ein Schlaganfall handelt oder? Sollte ich mit meiner Vermutung eines Schlaganfalles richtig liegen ist es nur wichtig das trainiert wird.
Ich zumindest kann Dir nur empfehlen am Ball zu bleiben denn ich weiß wo von ich Rede! Ich selbst habe zurzeit eine Zwangspause zu überbrücken und stelle in den vergangenen Tagen und mittlerweile auch Wochen fest das ich dringends was tun muß! Eigentlich gebräuchte ich jemanden der mich antreibt. Dazu kommt ich habe es soeben auch einem Kumpel geschrieben das ich ziemlich urlaubsreif bin.
jojo
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Joachim
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Verfasst: 25.02.2008, 11:08 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Lieber Jürgen, es ist schon bemerkenswert, wie viele liebe Menschen mir mit Ratschlägen zur Verfügung stehen. Und vielleicht ist es auch ganz gut, dass man sich hier im Forum, seine Sorgen äußern darf. In der Zwischenzeit hat sich folgendes ergeben. Seit etwa sechs Jahren, fallen ich gelegentlich aus den Latschen ( mache es kurz). Um erstenmal vor etwa sechs Jahren beim Wandern, Großeinsatz mit Hubschrauber und das volle Programm. Man wies mich in die Neurologie ein, stellte aber nichts fest, Birne war völlig in Takt. Bei den weiteren Ausfällen, wurden immer wieder die Neurologen bemüht- ohne Erfolg! Bis vergangenen Dienstag, als vom Himmel die Erleuchtung kam. Ich war bei meinem Hausarzt, mir wurde schlecht, der Puls sackte auf 30 ab! Er murmelte sofort hinliegen EKG," da haben wir es " Sinusbradykardie", sie brauchen einen Herzschrittmacher! Ich wurde sofort in die Kardiologie eingeliefert, wo mir am nächsten Tag ein Herzschrittmacher implantiert wurde. Mir geht es nun schon besser, muss man doch bedenken, dass bei einem so niedrigen Blutdruck das Gehirn und die anderen Organe zu wenig mit Sauerstoff versorgt wurden. Warum stellt man so etwas erst nach so langer Zeit fest, weil ich im richtigen Moment beim Arzt war. Zwanzig Minuten später hätte man wieder nichts festgestellt, auch nicht mit einem Langzeit-EKG. Da die Symptome, bei Sinusbradykardie, ähnlich wie ein epileptischer Anfall verlaufen( Orientierungslosigkeit, Verkrampfung, Ohnmacht), ist man die ganze Zeit nicht daraufgekommen. Wenn überprüft wurde, war das Herz und das Gehirn unauffällig. Ich hoffe nur das es dass nun wirklich war!!! Und oben habe ich schon erwähnt, dass man bei mir wohl nicht von Stimmvermögen- im Sinne von Stimm- Kapital,- sprechen kann. Wem als Sängerischer Handwerker, sein wichtigstes Werkzeug ausfällt, der ist wahrlich schlimm dran! 
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Rolando
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Verfasst: 25.02.2008, 19:06 |
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Registriert: 11.11.2005, 15:28 Beiträge: 499 Wohnort: Hamburg
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Lieber Joachim, wie gut das man nun weiß, was Dir bisher gefehlt hat. Ich freue mich für Dich. Nun kann es ja nur noch bergauf gehen.  Rolando
_________________ Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)
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Jürgen Börger
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Verfasst: 25.02.2008, 22:22 |
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Registriert: 20.05.2006, 11:06 Beiträge: 88 Wohnort: Georgsmarienhütte
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Hallo Joachim,
es freut mich das Du nun weißt was bei Dir diagnostiziert wurde. Eine richtige Behandlung ist nun möglich. Epilepsie wäre ein 2ter Gedanke von mir gewesen denn die hat auch mehr als 1000 Gesichter. Bleib Du auf jeden Fall beim Singen denn es tut nur gut!
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Joachim
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Verfasst: 26.02.2008, 11:17 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Lieber Rolando, lieber Jürgen, ich freue mich über eure Anteilnahme. So etwas wird heute immer seltener. Danke. Am Sonntag kommt im ZDF der Zweiteiler vom Untergang der Wilhelm Gustloff, da war ich auch dabei. Das hat unmittelbar nichts mit Gesang zu tun, wohl aber mit jahrelangen Traumatischen Erlebnissen. Deshalb habe ich darüber auch ein Buch geschrieben," Zwischen Danzig und Niederelbe" ( näheres siehe http://www.agenda1940.de) Schöne Grüße aus Idar-Oberstein Joachim
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tulpe
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Verfasst: 26.02.2008, 20:30 |
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| Schaut öfter vorbei |
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Registriert: 23.08.2007, 18:27 Beiträge: 100
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hallo, lieber joachim!
soeben las ich alle beiträge von dir. ist ja auch nicht wirklich lustig, was du so erlebt hast.
aber ich freue mich sehr, daß man der sache auf den grund kam und dir geholfen wurde. gönne dir ruhe - nur das ist wichtig -. die lust zum singen kommt von ganz allein.
ich wünsche dir von herzen gute besserung tulpe
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Silje
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Verfasst: 26.02.2008, 20:52 |
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Registriert: 13.11.2005, 19:26 Beiträge: 1633 Wohnort: Starnberg/Bad Homburg *21.12.
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Lieber Joachim,
das berührt mich sehr, dass Du von der Gustloff schreibst, deren Schicksal Du ja zum Glück entgangen bist. Meine Eltern erlebten den zweiten Weltkrieg in Berlin, bzw. Potsdam , und haben mir sehr viel von damals erzählt und davon, welche Dramen und Schicksale sich abspielten...
LG
silje
_________________ ...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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