Hallo,
ich habe diese Frage auch im anderen Forum gestellt, kopiere mal rein, was ich dort geschrieben habe:
Hallo,
hab zur Deckung mal eine Frage: ich glaube, die Definitionen variieren dahingehend, dass manche unter Deckung eher den Kuppelklang verstehen, andere doch mehr die Tiefstellung des Kehlkopfes, natürlich wird das bis zu einem gewissen Grad dasselbe sein, daher ein Bsp, um zu verdeutlichen, was ich meine: Elisabeth Schwarzkopfs Gesang ist für mich sehr kuppelig-gedeckt, doch wenn ich jetzt auf die Kehlstellung höre (GANZ EHRLICH: WIE GUT ICH DAS KANN, WEISS ICH NICHT, ABER GANZ FALSCH LIEGE ICH GLAUB ICH NICHT), dann ist die Kehle sicherlich nicht so tief wie beispielsweise bei Del Monaco. KANN DA BITTE JEMAND STELLUNG NEHMEN :grin: Schwarzkopf färbt die Vokale "dafür" sehr stark ein und kommt so wohl in das, was sie selbst und viele Praktiker Kopfstimme nennen (ob jetzt Randstimme ja oder nein... ich glaube, man versteht, was ich meine). In Del Monaco-Schulen wird viel mit dem Vokal U gearbeitet, aber oft ist es ein ausschließlich dumpfes U (Töne oben "abgeschnitten"), nicht so ein kuppelig-weiches wie bei der Schwarzkopf (der amerikanische Stimmlehrer David Jones bezeichnet das als "baby u"... ganz klein, aber hinten offen...) ... also das KUPPELIGE, was viele im dtsspr. Raum mit Deckung gleichsetzen (zumindest für mein Gefühl), haben die it. Tenöre à la Del Monaco und Corelli nicht so... aber gedeckt (im Sinne von tiefer Kehlkopf) ist ihr Gesang total... stimmt das so? Kann mir jemand folgen?
Tenöre wie Luigi Alva, Kraus und Florez singen wohl mit weniger Deckung im Sinne von kuppelig-rund (Kraus sprach sich ja auch dezidiert gg die Umlaute ü u ö aus - habe eine CD mit einer Meisterklasse von ihm)... wenn man nun so hell singt (er propagierte die Vokale "i", "e", "a"), müsste der Kehlkopf auch höher sein... wie ist das bei diesen Tenören? Die können einfach mit höherem Kehlkopf auch singen? Sie singen trotzdem n i c h t wirklich f l a c h, also "offen-geschrien", sonst wären sie nicht auf den wichtigsten Bühnen der Welt zu Hause (gewesen)

Renata Scotto lernte auch bei Kraus' Lehrerin, und bei ihr muß ich schon sagen, ich mag sie sehr gern, habe aber manchmal wirklich nicht nur das Gefühl, dass die "Kuppel" ein bisschen fehlt, sondern das das für eine Frauenstimme tatsächlich teilweise an der Grenze zum "Schreien" ist...
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Jetzt ist mir noch etwas eingefallen: Ich habe das Gefühl, dass in den deutschen Schulen à la Schwarzkopf der weiche Gaumen viel mehr gehoben wird als in it. Schulen... --> mehr "Kuppel"... bestätigt Ihr das, oder nicht? Wie gesagt: Ich hab leider, wenn, dann mehr das Gehör als die praktische Umsetzung

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Bitte um Stellungnahmen (schon möglichst konkret :grin: )
lg operissima