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Traumsängerin
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Verfasst: 16.02.2010, 13:24 |
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Registriert: 04.06.2009, 11:07 Beiträge: 5
Vorname: Anja
Nachname: K
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Hallo ihr Lieben! Ich hoffe, dass ich hier vielleicht Antworten auf meine Fragen bekomme. Ich habe im Moment keinen klassischen Gesangsunterricht, da ich aus persönlichen Gründen eine Pause einlegen musste. Jetzt möchte ich aber wieder weitermachen, weil ich in 2 Jahren klassischen Gesang studieren möchte, muss mich aber erst nach einem guten Lehrer/in umschauen. Meinem letzten Lehrer ist aufgefallen, dass beim Singen und auch beim Sprechen meine Zunge hinten sich nach oben wölbt und so den Rachen verschließt. So entsteht kein guter Resonanzraum und eine Verengung, die man beim Sprechen weniger, beim Singen mehr hört. Ich bekomme dieses Problem einfach nicht in den Griff, immer wieder flutscht meine Zunge durch jahrelanges falsches Angewöhnen nach hinten, mein Lehrer konnte mir nicht wirklich helfen. Ich habe richtig das Gefühl, dass die Töne rauswollen, aber nicht können. Ich glaube ich wäre viel lauter und würde vor allem die Höhe besser hinbekommen. Gibt es vielleicht einfache Übungen, mit denen man seine Zunge zu Hause trainieren/ bzw. sich das abgewöhnen kann? Kann es sein, dass es eine Schutzfunktion ist? Dass ich evtl. mich nicht traue richtig loszulassen? Aber ich habe das Gefühl, das passiert ganz automatisch, sobald ich einen Ton ansetze. Ich hatte als totaler Anfänger eine Lehrerin, die leider nicht sehr gut war, was ich dummerweise erst heute weiß (als Anfänger hat man ja keine Ahnung). Ich habe das Gefühl, dass ich mir angewöhnt habe, mit der Zunge den Ton vermeintlich "rund" zu formen. So klingt er für mein Innenohr zwar ganz gut, aber ist eben durch den verschlossenen Rachen nicht rund und offen. Habt ihr vielleicht ähnliche Erfahrungen? Ich muss dieses Problem endlich in den Griff bekommen, denn der Rest meiner "Technik" ist nicht so schlecht, denke ich, er wird eben durch dieses Problem immer behindert und kann sich nicht entfalten;)! Ich bin schon bald zu alt und möchte jetzt endlich mal zu Potte kommen! Ich würde mich über Antworten und Tipps sehr freuen! Liebe Grüße, Traumsängerin:)
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Octaviane
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Verfasst: 19.02.2010, 15:04 |
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Registriert: 26.01.2006, 23:14 Beiträge: 1361 Wohnort: Bonn *31.01.
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Liebe Traumsängerin,
mir persönlich tut es nicht gut, zuviel über die Lage der Zunge, o. ä. nachzudenken, dadurch verkrampfe ich nur. Das kann bei Dir aber ganz anders sein, daher sind hier allgemeingültigen Ratschläge schwierig. Für mich habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass, wenn ich mich in erster Linie auf die richtige Atemanbindung (im Volksmund auch Stütze genannt) achte und mir vorstelle, wie der Ton klingen soll, der Körper (also auch die Zunge), das meiste schon von allein richtig macht. Zumindest die meiste Zeit.
LG
Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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alfredo
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Verfasst: 27.02.2010, 19:06 |
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Registriert: 22.02.2007, 09:45 Beiträge: 228 Wohnort: grüne mark
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Hallo Traumsängerin, versuche zu üben die Zungenspitze bei den unteren Vorderzähnen anstoßen zu lassen. Hat mir geholfen. Vielleicht auch für dich ein Weg, vom Traum, eine Sängerin zu werden, zur Traumsängerin. LG alfredo 
_________________ ...du holde Kunst, ich danke dir.
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rugero
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Verfasst: 28.02.2010, 01:00 |
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Registriert: 24.03.2006, 21:40 Beiträge: 1061
Vorname: ~
Nachname: ~
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alfredo hat geschrieben: Hallo Traumsängerin, versuche zu üben die Zungenspitze bei den unteren Vorderzähnen anstoßen zu lassen. Hat mir geholfen. Vielleicht auch für dich ein Weg, vom Traum, eine Sängerin zu werden, zur Traumsängerin. LG alfredo  Das wäre aus meiner Erfahrung auch mein Vorschlag. 
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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cornettina
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Verfasst: 28.02.2010, 22:07 |
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Registriert: 13.11.2005, 00:34 Beiträge: 611 Wohnort: 24975 Hürup *02.04.1953
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Hi rugero,
genau richtiger Ratschlag... ;-)
LG.
_________________ cornettina
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 28.02.2010, 23:10 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 16:25 Beiträge: 350
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...oder auch nicht. Mein erster GL hat das auch so probiert - mit dem Ergebnis dass sich meine Zunge zwar nicht zurück zog, aber sich nach oben wölbte. War im (Klang-)Ergebnis dann genau das selbe, und Zunge und Rachen fühlten sich dabei total verspannt an. Was Octaviane geschrieben hat scheint besser zu funktionieren.
LG AK-Kontraalt
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rugero
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Verfasst: 02.03.2010, 01:08 |
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Registriert: 24.03.2006, 21:40 Beiträge: 1061
Vorname: ~
Nachname: ~
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Der offene Rachen ist grundsätzlich Voraussetzung. Bitte kein verkrampftes Zungen-Verlagern an die "Zahnfront" ! ...die Zungenspitze bei den unteren Vorderzähnen leicht - ohne Druck - locker im Mundraum liegen lassen - natürlich, locker. Wichtig ist, die Orientierung nach vorne, um den Rachenraum nicht irrtümlich zu verschließen. LG rugero 
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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lena
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Verfasst: 10.03.2010, 21:17 |
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Registriert: 10.12.2009, 15:16 Beiträge: 60 Wohnort: hinterm mond, manchmal über den dingen.
Vorname: l
Nachname: t
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mit der zahn berührungssache hatte ich auch eher probleme, ich versuche nun aber mit erfolg den unterkiefer inklusive hintere zunge einfach locker zu lassen und auch vor allem mit dem vorderen teil der zunge zu artikulieren. mit dem geübe am r fing es an ;) - das hatte mir recht große probleme bereitet. aber nun, was für eine bereicherung deutlicher artikulieren zu können!
_________________ "Whenever I feel blue, I start breathing again"
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