Ich schliesse mich den bisherigen statements weitgehend an: es gibt einfach keinen künstlerischen Beruf, in dem man je "fertig" sein kann. Wer das von sich behauptet, ist eher zu bemitleiden.

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Aber: irgendwann muss man sich seiner Technik wenigstens so sicher sein, dass man nicht mehr am Händchen des Lehrers laufen muss, sondern genug Selbstbewusstsein gewonnen hat, aufzutreten. Wann das der Fall ist, das ist wohl bei jedemverschieden und hängt auch vom Talent und den jeweiligen Ansprüchen ab. Mit Privatstudium oder Uni hat das meiner Meinung nach nichts zu tun. In beiden Fällen kann man Glück oder Pech mit dem Lehrer haben.
Ein Vorteil, den ein Schul-Studium hat, ist sicher, dass man mehr Energien freihat, um quasi Vollzeit zu lernen. Allerdings beschäftigt man sich da ja keineswegs nur mit Gesang und viele haben dennoch eine Menge Pflichten daneben, jenseits der Musik.
Auch meine Lehrerin lässt sich nach einer 30jährigen Karriere weiter regelmässig alle vier wochen von einer Professorin kontrollieren. Ich denke, das gehört einfach zu iener seriösen Berufs-Auffassung dazu.
Es schleichen sich immer mal Fehler ein, dieman selbst nicht merkt und bevor das Publikum darauf aufmerksam wird.....
Aber wie gesagt: ich sehe auch die Gefahr, vom Lehrer abhägig zu werden, wenn man niemals den Schritt ins "alleine laufen" wagt.Lehrer, die wie Robin, ihre schüler weiter schicken, nötigen mir grossen Respekt ab!
Lieben Gruss
Cantilene
