Hallo lizzie,
wenn es gut gemacht ist, finde ich das toll. Manchmal ist es allerdings auch irgendwie peinlich, wenn keine Stilsicherheit da ist.
Im Fall von Sting (den ich uebrigens als Musiker sehr bewundere) finde ich, vertraegt sich das noch sehr gut, da Dowland fuer mich nicht grosse Oper ist und nicht zwangslaeufig eine grosse, klassisch ausgebildete Stimme braucht. Dowland hatte fuer mich immer eher so den "Minnegsang"-Anklang, daher finde ich das auch mit einer "Popstimme" nicht unpassend - immerhin war das zu Dowlands Zeiten auch eher Populargut.
Manchmal finde ich aber erschreckend, was bei Crossover herauskommt. Insbesondere gehen mir in letzter Zeit sehr diese ganzen "Tenorboybands" auf den Keks. Was ich auch schlimm finde, sind Saenger, die MEINEN, sie seien Tenoere und mit klassischen Touch Popsongs singen (und stimmlich dabei alles andere als ueberzeugen).
Davon gibt es momentan hier in GB ganz viel, und es ist wahrlich schauderlich

;-)