rugero hat geschrieben:
Anmerken möchte ich aber...
Ich habe letztes Jahr in Engers aufgenommen und auch experimentiert, mit externen Mikros, mit mp3-Format oder wav_Format usw.
Ich war nicht ganz glücklich, warum?
Hier möchte ich gerne noch - unabhängig vom Gerät - einen Kommentar loswerden.
Ich denke, man muss unterscheiden,
warum man aufnimmt.
Als Sänger hört man sich beim Singen anders als die "Aussenwelt". Wir kamen auf das Thema, weil es für mich seit vielen Jahren selbstverständlich ist, besonders den Unterricht, aber auch Konzerte mitzuschneiden - allerdings nicht, um sie der Nachwelt zu erhalten, sondern um für mich selbst meine eigene Wahrnehmung und ein mehr oder weniger objektives Resultat zu vergleichen. Wichtig ist also nicht nur, überhaupt mitzuschneiden, sondern es hinterher auch anzuhören - und zu analysieren. Das ist manchmal ein bißchen schmerzlich (wenn innere und äussere Wahrnehmung nicht passen) - aber auf Dauer sehr lehrreich.
Ich finde es eher spassig, wenn jemand seinen Unterricht, in dem korrigiert und gearbeitet wird und wo man durch Analyse der Aufnahme vieles verstehen könnte,
nicht aufnimmt - hingegen das Konzert, wo ja gerade nicht korrigiert werden kann, und man nur sehen kann, wieviel übriggeblieben ist von der Arbeit.
Aber letztlich muss das natürlich jeder für sich entscheiden.
Geht es aber darum, von einem Konzert einen Livemitschnitt zu erstellen, so bin ich mit Dir, lieber Rugero, komplett einig, da ist das Ideal ein Profi, der die Sache aussteuert und mischt - für meine Zwecke allerdings reicht mir der "nackige" Mitschnitte des in der Ecke diskret deponierten Aufnahmegerätes.
Liebe Grüsse sendet LaCastafiore