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Orphenica
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Verfasst: 07.01.2007, 14:27 |
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Ist zwar keine Klassik, aber ich möchte das Buch trotzdem empfehlen:
Jutta Jacobi: Zarah Leander, Hoffmann & Campe, 2006 (22 €, wenn ich mich recht erinnere).
Ich wurde auf das Buch aufmerksam, nicht, weil ich etwa ein ausgesprochener Zarah Leander Fan wäre, sondern weil ich die Autorin persönlich kenne - wir haben mal zusammen im Chor gesungen, sie selbst als Teneuse, und bei Probenwochenenden gab sie nach getaner Arbeit immer kleine Zarah-Vorstellungen, köstlich! Das Buch ist sehr intelligent geschrieben und ist durchaus auch von kulturhistorischem Interesse, über die reine Biographie der Leander hinaus.
Gruß und schönen Sonntag wünscht
Orphenica

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Rolando
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Verfasst: 07.01.2007, 21:27 |
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Registriert: 11.11.2005, 15:28 Beiträge: 499 Wohnort: Hamburg
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Danke für den Hinweis Orphenica,
ich werde es mir besorgen, zumal ich die große Zarah Leander und ihren Gatten, den Pianisten Arne Hülpers, noch persönlich kennenlernen konnte.
 Rolando
_________________ Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)
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Orphenica
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Verfasst: 09.01.2007, 00:24 |
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Echt, Rolando? Das is ja 'n Ding! In dem Buch steht, dass ihre wohl letzte Tournee 1973 war, am 22. September sang sie in der Hamburger Musikhalle - warst du da vielleicht zugegen? Danach hat sie noch verschiedene Konzerte gegeben, 1976 war sie noch mal in Berlin, aber das war dann wohl nicht mehr der Hit, das war sie schließlich auch schon fast 70.
Viel Spaß beim Lesen, es lohnt sich wirklich!
Gruß, Orphenica

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Rolando
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Verfasst: 09.01.2007, 14:26 |
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Registriert: 11.11.2005, 15:28 Beiträge: 499 Wohnort: Hamburg
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Hi Orphenica,
ich habe das Glück gehabt sie wirklich persönlich kennen zu lernen. Während meiner Ausbildung im Conti - Hansa - Hotel in Kiel bin ich sehr oft mit Ihr zusammengetroffen und habe sie und ihren Mann bedienen dürfen. Tja, als Lehrling hatte ich schon Glück. Ein Andenken an sie habe ich immer noch, mittlerweile schon zu klein geworden, aber ich gebe es nicht her. Bei der letzten Tournee ( ich glaube es war die letzte ) hatte ihr Mann ja einen schweren Unfall und musste sehr lange im Krankenhaus bleiben. Er verstarb in dem Jahr auch und Zarah Leander habe ich danach nur noch einmal gesehen.
Ausser mit ihr bin ich auch mit anderen Künstlern (Klassik oder nicht  ) zusammengetroffen, z.b. Anna Moffo, Anneliese Rothenberger und Rudolf Schock, Siegfried Jerusalem, René Kollo samt Gattin Dorthe, Paul Kuhn, Dieter Thomas Heck, Vico Torriani, Hans Kuhlenkampf und Hänschen Rosenthal u.s.w. sie alle wohnten im Conti - Hansa - Hotel und wir Kellnerlehrlinge durften uns an ihnen "austoben"  .
War schon eine spannende Zeit.
 Rolando
_________________ Und plötzlich weißt du:
Es ist an der Zeit, etwas Neues zu beginnen, und dem Zauber des Anfangs zu vertrauen.(Meister Eckhart)
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Uralt
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Verfasst: 09.01.2007, 16:03 |
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Registriert: 22.04.2006, 12:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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Orphenica hat geschrieben: Ist zwar keine Klassik, aber ich möchte das Buch trotzdem empfehlen: Jutta Jacobi: Zarah Leander, Hoffmann & Campe, 2006 (22 €, wenn ich mich recht erinnere). Ich wurde auf das Buch aufmerksam, nicht, weil ich etwa ein ausgesprochener Zarah Leander Fan wäre, sondern weil ich die Autorin persönlich kenne - wir haben mal zusammen im Chor gesungen, sie selbst als Teneuse, und bei Probenwochenenden gab sie nach getaner Arbeit immer kleine Zarah-Vorstellungen, köstlich! Das Buch ist sehr intelligent geschrieben und ist durchaus auch von kulturhistorischem Interesse, über die reine Biographie der Leander hinaus. Gruß und schönen Sonntag wünscht Orphenica 
Habs gerade bestellt und bin gespannt !!
Liebe grüße und danke für den Hinweis
Uralt
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Orphenica
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Verfasst: 09.01.2007, 22:52 |
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@Rolando: na, du hast ja schon spannende Sachen erlebt! Aber dann wirst du das Buch um so mehr genießen können!
@Uralt: Hast du vielleicht auch eine besondere Beziehung zu Zarah Leander? Sie war ja eine ausgesprochene Tieftönerin und hat überall Aufsehen erregt mit ihrer Stimme. Eine Anekdote aus dem Buch: Als es ihr 1931 in Schweden zu eng wurde, ging sie nach Wien für "Axel an der Himmelstür" mit Max Hansen in der Hauptrolle, Musik von Ralph Benatzky. Zitat: "Benatzky setzte sich an den Flügel und begann zu spielen. Sie [Zarah Leander] hat mitgesungen, und er wäre beinahe vom Stuhl gefallen. Er drehte sich um und sagte: Na, Max, ich hab doch diese Rolle für einen hohen Sopran komponiert, und du empfiehlst mir einen Bass!"
Liebe Grüße,
Orphenica

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Uralt
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Verfasst: 10.01.2007, 08:31 |
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Registriert: 22.04.2006, 12:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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Liebe Orphenica,
ja das stimmt schon mit der besonderen Beziehung zu Zarah, aber leider nicht wie Rolando persönlich, sondern eher wie du schon sagtest als Tieftönerin. Deshalb hab ich das Buch auch bestellt, ich würde gerne mehr aus ihrem Leben erfahren.
Meine erste Lehrerin war eine Soprane und ich habe am Anfang immer versucht, ihren hellen Klang auch in meinen Liedern hinzukriegen. Das hat natürlich nicht geklappt. Aber nun habe ich mich ja schon lange damit abgefunden und in "meinem" Frauen-Ensemble sind wir zu dritt im Bass.
Aber für viele Menschen ist das irgendwie komisch, wenn ich auf die immer wieder gestellte Aufforderung "Was, du singst im Extra-Chor ? Sing doch mal was" nicht in den höchsten Töne tiriliere sonder eher wie Zarah klinge.
Liebe Grüße
Uralt
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