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musika
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Verfasst: 14.02.2011, 13:34 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo,
mich würde mal interessieren, welche "Fachbücher" ihr im Bücherschrank habt und welche man unbedingt als Gesangsschüler, SängerIn haben sollte, z.B. "der wissende Sänger" , Gesangslexikon von Franziska Martienssen-Lohmann.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Octaviane
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Verfasst: 14.02.2011, 15:26 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Auf die Schnelle aus dem Kopf:
The Art of Auditioning (Anthony Legge) Beruf Opernsänger (Knobel/Steinert) Handbuch der Oper (Kloiber) Große Stimmen (Jens Malte Fischer)
Gerade bestellt: Training Soprano Voices (R. Miller)
LG
Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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musika
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Verfasst: 15.02.2011, 14:08 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Ein kleines Büchlein, doch sehr gut für Sänger. Medizinischer Leitfaden für Sänger, von Fritz Klingholz. Dieses Buch ist aus langhähriger wissenschaftlicher und praktischer Beschäftigung mit der gesunden und kranken Stimme hervorgegangen. Es umfasst alle medizinischen Aspekte der Stimme, die den Sänger betreffen. Dabei werden auch die Stimmakustik behandelt sowie die Untersuchungsmethoden der Stimme besprochen und gewertet. Der Text ist um Allgemeinverständlichkeit bemüht und hat Züge eines Lehrbuches. Hauptsächlich aber soll das Buch als Ratgeber und Nachschlagewerk dienen.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 16.02.2011, 09:51 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 368
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Das eingangs genannte Buch "Der wissende Sänger" ist meines Erachtens arg philosophisch geschrieben, damit kann ein Gesangschüler nichts anfangen.
Sehr interessant finde ich das "Handbuch der Gesangspädagogik" von Hildegund Lohmann-Becker. Das habe ich vor einiger Zeit in der Bücherei entdeckt und es regelrecht verschlungen.
Auch gut: "Singen lernen? Aber logisch!" von Renate Faltin, sowie "Die gesunde Stimme" von Julia Schiwowa.
Viele Grüße, AK-Kontraalt
Zuletzt geändert von AK-Kontraalt am 16.02.2011, 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Octaviane
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Verfasst: 16.02.2011, 11:22 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Mich interessiert, wie hilfreich ihr als Gesangs schüler solche Bücher über Gesangstechnik und -pädagogik im Allgemeinen findet. Als Gesangslehrer/in sollte man mE auch über die Hintergründe des Gesangs informiert sein, aber birgt zu viel Wissen für den Schüler nicht auch die Gefahr, zu verkopf ans Singen heran zu gehen bzw. mit zu viel Theorie überfrachtet zu werden? Oder haltet ihr es da wie ich - ich bilde mich gern weiter und lese daher Bücher über Gesang aus einem gewissen wissenschaftlichen Interesse, um mir Hintergrundwissen anzueignen (und vielleicht auch die eine oder andere Übung auszuprobieren, wobei mein Gesangslehrer natürlich immer die 1. Instanz bleibt), beim Singen aber versuche ich, die Theorie so gut es geht, außen vor zu lassen. An die Gesangslehrer unter uns - Empfiehlt ihr euren Schülern konkret, Fachliteratur zu lesen oder haltet ihr es eher mit dem Motto "Ignorance is bliss" Interessierte Grüße von Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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musika
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Verfasst: 16.02.2011, 11:51 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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@AK Kontraalt
Der wissende Sänger ist ein Lexikon und wer hat nicht irgend ein Lexikon im Schrank stehen, ich finde es sehr gut und als Nachschlagewerk auch für Schüler geeignet:
Klappentext zu: Der wissende Sänger Franziska Martienssen-Lohmann, zu ihren Lebzeiten eine der hervorragenden Gesangspädagoginnen und in ihrem Fach eine europäische Autorität, behandelt das schwierige Gebiet der Stimmbildung so interessant, weitgreifend und witzig, mit solcher Präzision und Faßlichkeit der Sprache, daß das Buch - als Standardwerk unentbehrlich für Sänger und Sängerinnen, für Pädagogen, Opernvorstände, Chorleiter, Komponisten und Kritiker - auch von jedem am Gesang Interessierten mit Gewinn gelesen werden kann. In 312 alphabetisch geordneten Essays beantwortet das Nachschlagewerk mit wissenschaftlicher Gründlichkeit die Fragen, die im Laufe eines Gesangstudiums, im Berufsleben von Sänger und Sängerin, in Opern-Engagement und Konzerttätigkeit auftauchen.
Ich selber habe meine Schüler nie mit Theorie überhäuft, aber auf jede Frage diesbezüglich geantwortet und das reichte immer aus. Jeder Student muss sein theoretisches Fachwissen selber studieren, bei Privatschülern ist es wieder anders, wenn sie keine Karriere machen möchten. Ihnen geht es ausschließlich um das Erlernen der Technik selber, damit sie singen können. Viel wichtiger finde ich praktische Dinge, Aussprache, Ausdruck, Interpretation.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 16.02.2011, 12:10 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 368
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"...aber birgt zu viel Wissen für den Schüler nicht auch die Gefahr, zu verkopf ans Singen heran zu gehen bzw. mit zu viel Theorie überfrachtet zu werden?" In der Tat, liebe Octaviane, wer an solche Bücher gerät BEVOR er mit dem Gesangsunterricht angefangen hat, der tut sich im Unterricht wahnsinnig schwer!!!!! Bei mir war es so, dass in der Schule immer wieder die Meinung vertreten wurde, eine so tiefe Stimme sei bei einer Frau absolut nicht normal, ich solle mal meine Stimmbänder begutachten lassen, was denn da los sei, und ob ich mir meine tiefe Stimme vielleicht nicht auch nur einbilden würde, schließlich sei ich eine Frau, bla bla bla...  So habe ich wissbegieriger Mensch die Musikbücherei durchgeforstet nach Literatur zum Thema Stimme (Internet gab es damals noch nicht) und bin auf diese Weise auf das eine oder andere gestoßen. Das Interesse an allem was mit Stimme zu tun hat wurde auf diese Weise geweckt, aber es dauerte aus verschiedenen Gründen noch 20 Jahre bis ich doch mal mit dem Gesangsunterricht anfing. Und der wurde, wie schon erwähnt, mit den schon viele Jahre zuvor erworbenen theoretischen Kenntnissen nicht eben erleichtert. Andererseits habe ich jedoch auch festgestellt, dass ich so manches auf dem Papier geschriebene nach einiger Zeit Unterricht sozusagen mit anderen Augen gelesen und auf jeden Fall auch anders verstanden habe. Ehrlich gesagt: Welcher Gesangschüler brächte es denn wirklich fertig, KEINE solchen Bücher zu lesen? Gut, die Ausführungen bezüglich der Gesangs technik helfen nicht wirklich weiter, zumal sie eben nicht zu jeder Stimme passen. Ich habe wirklich noch keine technische Erklärung gefunden die ich hätte nachvollziehen können. Aber zum Thema Gesangs pädagogik kann man etwas schreiben, und was ich da erfahren habe war für mich auch in Sachen Selbstakzeptanz sehr wichtig. Viele Grüße, AK-Kontraalt
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musika
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Verfasst: 16.02.2011, 12:41 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
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Welcher Gesangsschüler interessiert sich für Sängerformanten im Frequenzbereich um 3 kHz, Schalldruckamplitude ua., die in Büchern erklärt sind. Oft wird etwas falsch verstanden oder auch ausprobiert, was nicht förderlich für die Stimme ist.
Fachbücher können sehr verwirrend sein, doch man kann als Schüler Fragen aus diesen Büchern immer mit seinem Leher besprechen, um nicht irgend etwas falsch zu verstehen. Selber ausprobieren halte ich als Lehrer für sehr gefährlich.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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lena
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Verfasst: 27.02.2011, 12:15 |
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Registriert: 10.12.2009, 16:16 Beiträge: 60 Wohnort: hinterm mond, manchmal über den dingen.
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Nachname: t
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ich bin wohl eine der schülerinnen die durch zuviel lesen schon etwas verbaut sind im kopf... habe nicht gezählt wieviele gesangstheorethische bücher ich bissher gelesen habe. das lag wohl mit daran das ich mit den beschreibungen meiner lehrerin nicht viel anfangen konnte, und sie war nicht sehr flexibel in den anweisungen. (nun hab ich gewechselt und bin bestens aufgehoben, endlich was handfestes zum drann arbeiten! *erleichtert ist*).
mitlerweile trenne ich bei meinen büchern die spreu vom weizen, und suiche weiter nach wirklich brauchbaren büchern. auch um anderen, z.b. im chor tipps geben zu können die ihnen eine sache vielleicht erleichtern kann. demnächst fahr ich ins benachbarte detmold und leih mir da in der hochschulbibliothek noch ein paar sachen aus die mir empfohlen wurden und die ich noch nicht auftreiben konnte, z.b. die reihe von heinrich von bergen.
_________________ "Whenever I feel blue, I start breathing again"
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 30.04.2011, 23:11 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 368
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Momentan aus der Bücherei ausgeliehen:
"Wie bleibe ich bei Stimme? - Praktisches Stimmtraining für Lehrerinnen und Lehrer" von Frohmut Knie, sowie
"Der moderne Gesangsworkshop" von Bettina Kupetz.
Das erstgenannte ist kein Buch speziell die Singstimme betreffend, beschreibt aber vieles zur Stimme allgemein und wie der ganze Körper dabei einbezogen werden kann.
Das letztgenannte ist von allen Sing-Anleitungen die ich bisher in den Fingern hatte die mit Abstand weitaus beste. Habe es noch nicht vollständig durchgelesen, macht aber einen inhaltlich sehr guten Eindruck, ist verständlich geschrieben, und mir scheint auch dass da nichts falsches drin steht oder etwas was man völlig falsch nachmachen und sich somit Fehler antrainieren könnte.
Viele Grüße, AK-Kontraalt
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Mama2009
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Verfasst: 30.04.2011, 23:20 |
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Registriert: 04.10.2010, 17:33 Beiträge: 229
Vorname: C
Nachname: K
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Hallo!
Ist es denn wirklich hilfreich als Schüler solche Bücher zu lesen? Ich find das total spannend, aber ich glaube, ich würde damit meinen GL irgendwie das Wasser abgraben...
_________________ Gruß Mama2009
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 01.05.2011, 21:36 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 368
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Keine Sorge, der GL bekommt gewiss genug zu tun, dem wird kein "Wasser abgegraben". Rein theoretisch dürftest Du ja dann auch in keinem Forum wie diesem hier schreiben, also sehen wir das Ganze nicht so eng sondern finden es einfach total spannend. Der GU versetzt uns ja auch erst in die Lage, zu unterscheiden was aus solchen Büchern für uns hilfreich ist und was nicht. Manche Info bekommt man auch wirklich nur auf diesem Weg.
Viele Grüße, AK-Kontraalt
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Joachim
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Verfasst: 02.05.2011, 13:53 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Ich lese in diesem Bereich keine ausgesprochen Fachbücher über Gesang, eher über Mozart, Schubert und anderen Komponisten und Dirigenten, so wie Fachbücher über die Musik allgemein, um mir ein Grundwissen anzueignen.
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Raupe
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Verfasst: 15.07.2011, 21:08 |
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Registriert: 15.04.2011, 17:22 Beiträge: 47
Vorname: S.
Nachname: R.
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Das Buch "Singen lernen? - Aber logisch!" hat bzw. hilft mir sehr oft weiter. Da ich nicht jede Stunde aufnehme, vergesse ich doch mal grundlegende Dinge, die mir meine GL sagt. Durch das Buch, das ich oft immer wieder mal durchblättere und stückweise vertiefe, werden mir manche Dinge bewusst, die sonst untergingen oder nicht "ganz tief drinnen" angekommen sind. Es hat mir schon zu so manchen AHA-Erlebnis verholfen ... Nach meiner Einschätzung für fortgeschrittene Anfänger wirklich lesenswert, wenn man sich neben dem Gesangsunterricht Wissen rund um den Gesang aneignen möchte. Zum Nachschlagen von weiteren Dingen rund um das Thema Musik finde ich auch den dtv-Atlas Musik sehr gut. Durch Erläuterungen auf der rechten Seite und dazugehörigen Abbildungen auf der linken Seite bekommt man schnell einen guten Überblick zu den Themen rund um Instrumente, Epochen. Zum Thema Musiklehre greife ich auch gerne mal auf den Klassiker von Hermann Grabner "Allgemeine Musiklehre" zurück; der geht aber manchmal für "Laien" doch etwas kompliziert in die Tiefe und braucht Ausdauer zum Lesen. 
_________________ "Musik ist die Kurzschrift des Gefühls."
(Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi)
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Octaviane
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Verfasst: 25.07.2011, 13:41 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Ich hab mir jetzt den "Wissenden Sänger" mal ausgeliehen. Die Sprache ist sicher für unsere heutige Zeit manchmal etwas ungewohnt, manches wird auch überholt sein, aber vieles hat mE bis heute Gültigkeit. Ich finde es als Nachschlagewerk sehr interessant und hatte auch schon ein paar Aha-Erlebnisse oder wurde gar in meinen eigenen Überlegungen bestätigt.
Einem totalen Anfänger würde ich es aber auch nicht unbedingt in die Hand drücken.
Liebe Grüße
Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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Octaviane
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Verfasst: 06.09.2011, 13:59 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Ich greife das Thema noch einmal auf. Und zwar möchte ich meinen praktisch erworbenen Kenntnissen nun doch noch ein paar theoretische Hintergrundkenntnisse hinzufügen. Mittlerweile meine ich, dass ich ganz gut trennen kann zwischen theoretischem Hintergrundwissen um die Funktionsweise der Stimme und dem, was ich für das praktische Singens benötige. Nun suche ich nach Büchern, die mir die Theorie in klaren und verständlichen Worten nahebringen. Die Bücher, die ich bisher gelesen habe (oder gerade lese) sind oft so kompliziert und gestelzt formuliert, dass ich - selbst mit Abitur und Sprachstudium (inklusive einem Ausflug in die Germanistik) - da schlichtweg drüber einschlafe ...  Aber vielleicht hätte ich stattdessen lieber Medizin studieren sollen (Wobei ich noch nachvollziehen kann, dass einem als "Normalsterblichen" die medizinischen Zusammenhänge erst einmal kompliziert vorkommen. Aber kein Mensch sagt doch Dinge wie "Du bist heute gut eingesungen, dünkt mich". Entnommen aus einem Beispiel für eine Unterrichtssequenz. Und nein, das Buch war nicht von 1783...) Dabei sollten sie natürlich immer noch fachlich fundiert sein. Kennt jemand Bücher über Gesangstechnik/ Gesangsdidaktik, die diese Kriterien wenigstens einigermaßen erfüllen? Liebe Grüße Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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Silje
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Verfasst: 06.09.2011, 18:40 |
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Registriert: 13.11.2005, 19:26 Beiträge: 1633 Wohnort: Starnberg/Bad Homburg *21.12.
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Hallo Octaviane,
es gibt wunderbare Medizinbücher(Fachbuch der Dermatologie z.Bsp) mit mindestens 500 Seiten, wo Du über mindestens 300 Seiten ganz "appetitliche" Bildchen in Hochglanz angucken kannst. Da kann man sich richtig rein vertiefen.., also gar nicht trocken und vor allen Dingen leicht verständlich...;-) Aber Spaß beiseite.. ich hab so einen Gesangspädagogikschinken, Namen vergessen, aber ich werde suchen und es dann hier verkünden..
LG Silje
_________________ ...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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LaCastafiore
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Verfasst: 06.09.2011, 19:19 |
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Registriert: 12.05.2006, 11:07 Beiträge: 1281 Wohnort: kein Blick auf den Eiffelturm mehr, aber dafür mittendrin *20.1.1962
Vorname: I.
Nachname: K.
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Schau mal auf der Seite des BDG - für das GPZ wird eine Literaturliste angegeben.
Viel Spass beim Schmökern :)
Liebe Grüße von Casta
_________________ La chance d'avoir du talent ne suffit pas ; il faut encore le talent d'avoir de la chance.
Hector Berlioz
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Silje
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Verfasst: 07.09.2011, 16:17 |
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Registriert: 13.11.2005, 19:26 Beiträge: 1633 Wohnort: Starnberg/Bad Homburg *21.12.
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Liebe Octaviane,
hier nun meine 2 Fachbücher: (Immer wieder gut und alt bekannt) : SINGEN von Frederick Husler/Yvonne Rodd-Maling, "die physische Natur des Stimmorgans und Anleitung zum Aufschließen der Singstimme".
und dann noch ein Buch, das ich sehr interessant finde:
KOMPLETTE GESANGSTECHNIK von Cathrine Sadolin (mit Download für Hörbeispiele und Gesangsübungen für Frauen und Männer) Hrsg: 2010
Kurzbeschreibung: "Komplette Gesangstechnik" ist eine innovative und wegweisende Methode für alle, die an der Arbeit mit der Stimme interessiert sind-Profis sowie Amateure. Das Buch basiert auf dem neuesten Stand der Forschung für Gesangstechnik. Es wird international von Sängern, Gesangspäd, Schauspielern, Sprachtherapeuten und Ärzten empfohlen.
Liebe Grüße,
Silje
_________________ ...Letztlich ist Gesang ein in Klang gegossenes Gebet -
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Octaviane
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Verfasst: 07.09.2011, 16:52 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Many thanks! "Singen" steht sogar bei uns im Schrank, allerdings nicht die allerneuste Ausgabe, wäre mal interessant zu sehen, was sich da in den letzten 15 Jahren oder so getan hat. (Exkurs:Wie doch die Zeit vergeht, aber nachdem ich heute erfahren habe, dass ein namhafter Konzert seine Mitarbeiter ab 30 als "ältere Mitarbeiter" bezeichnet, wundert mich nichts mehr ... das ist doch bekloppt  ) Zurück zum Thema: Das Buch von Frau Sadolin klingt ebenfalls sehr interessant, da werde ich mal stöbern. Nochmals danke Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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