Solange Nessie nur eingeschneit ist, bin ich beruhigt(und froh, dass es in Europa noich Schnee gibt...) Ich hatte schon Angst, das Ungeheur sei durch unsre Macht wirklich gestorben! So wie wir dastanden mit erhobenen Flintenweiber-Armen, ist immerhin der Tamino schon scheintot umgefallen......

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@ mezzo: WIR SIND die Waffen, wir brauchen keine!!!!!........
Zum Thema: ich finde auch, dass iene ganze Menge geht, solange die Stimmen mitmachen und ein roter Faden deutlich sichtbar für das Publikum da ist.
Eine "Minestrone" ohne Sinn und Verstand finde ich dagegen gar nciht gut. Da denke ich als Zuhörer, entweder singen die nun all das, was sie eben gerade mal kônnen oder sie haben sich überhaupt keine Gedanken um die Programmgestaltung gemacht und langweile mich schmimmstenfalls.
Wenn man das Ganze in professionller Richtung entwickelt, kann man sich evtl auch einen Regisseur zu Rate ziehen.
Das erlebe ich hier in Frankreich in Programmen die mein Korrepetitor al Pianist mit sehr guten Profisängern macht.
Letztes Jahr hatte er ein Programm mit zwei Frauen(Sopran und Mezzo) unter dem Titel "Portraits des femmes" in dem es von Lakmé, Orpheus bis Film-Musc "Island Magic" wirklich alle Genres gab.
Die beiden Damen sind von iener Schneiderin betreut worden und hatten gleiche Kleider in verschiedenen Farben und je nach Szene variiert mit Hut, Umhang oder was auch immer.
Ein Regisseur hat ihnen szenisch geholfen, so dass mit sehr geringem Aufwand etwas sehr Schönes dabei herauskam. Alles mit absolut klassischer Stimme gesungen, aber auch eben Bernstein, Frederic Loewe und solche Knüller wie "Glitter and be gay" im Programm.
Mir gefallen solche Programme ausserordentlich gut und für mich persönlich nehme ich mir daran auch ein Beispiel für Konzerte, die ich selbst etwas mitgestalten/organisieren kann.
Auch ein reines Mozartprogramm z.B. kann man so szenisch auflockern und interessanter machen, haben wir U.A. ja in Kriftel erlebt.
Man braucht natürlich Gespür für szenische Arbeit und wenn man das nicht so hat, sollte man ab einem gewissen Level ruhig doch Fachleute zuRate ziehen.
Ich denke, dass sich das bei vielversprechenden Projekten wie Octavianes Quartett lohnen kann.
Tanti saluti von Canti
