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chero
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Verfasst: 30.11.2008, 22:29 |
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Hallo, nachdem der Adventskalender nicht zu stande gekommen ist und dies auch bedauert wurde kam Uralt auf eine gute Idee, die ich gerne umsetze. Hier in dem Thread kann jeder der möchte seine Gedanken zum Advent niederschreiben und uns alle teilhaben lassen. Eine schöne Idee und niemand ist an einen Termin gebunden, vielen Dank Uralt!!! Euch allen einen schönen 1. Advent und eine besinnliche Adventszeit in der doch so hektischen Welt. Liebe Grüsse Chero
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Uralt
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Verfasst: 01.12.2008, 12:07 |
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Registriert: 22.04.2006, 12:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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Und ich fang dan auch an:
Advent Der kahle Strauch, die Spur im Schnee, das Wunderblatt im grünen Klee, sie deuten an, sie deuten an, dass doch noch etwas kommen kann.
Die stille Nacht, das Liebespaar, das Mädchen mit dem Stroh im Haar, sie deuten an, sie deuten an, dass doch noch etwas kommen kann.
Der Mann, der träumt, die schwang're Frau, die dürre Zeit, der Morgentau, sie deuten an, sie deuten an, dass doch noch etwas kommen kann.
Das Licht im Haus, die offne Tür, der Tisch gedeckt, ein Platz ist leer, sie deuten an, sie deuten an, dass doch noch einer kommen kann.
( Wilhelm Willms ) und wunderbar vertont von Erna Woll, deren Lieder ich so gerne singe ( wie die TeilnehmerInnen des Workshops in Neuwied ja schon wissen )
Liebe Grüße Uralt
_________________ Sing und finde gut, was du machst. ( D. B.)
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chero
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Verfasst: 01.12.2008, 19:34 |
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Hallo Uralt,
ein schöner Text und die Vertonung würde mich auch interessieren, vielleicht höre ich sie ja irgendwann mal von dir gesungen!!
Liebe Grüsse Chero
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Joachim
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Verfasst: 02.12.2008, 12:49 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Damit die Gedanken ein wenig mit Leben erfüllt werden, ein Gedicht von Joseph von Eichendorff. Eichendorff war zwei Jahre-1821-1823, kath.Kirchen-Und Schulrat in meiner Heimatstadt Danzig.Das Gedicht ist in Danzig entstanden. Lasst es auf euch wirken! Weihnachten Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus. An den Fenstern haben Frauen, Buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt. Und ich wandre aus den Mauern Bis hinaus ins freie Feld, Hehres Glänzen, heilges Schauern! Wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen, Aus des Schees Einsamkeit Steigst wie wunderbares Singen, o du gnadenreiche Zeit! Viele Grüße Joachim
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T M Pestoso
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Verfasst: 02.12.2008, 15:10 |
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Registriert: 17.10.2008, 16:24 Beiträge: 316
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Der Spieltisch der Orgel ist über 300 Jahre alt. Der Erbauer hat auch die Orgeln gebaut, an denen Mozart in Salzburg gespielt hat. Es gibt nur noch zwei davon, eine in Salzburg - und unsere. Die ist auch seit 1770 nicht mehr verändert worden. Das ist der Klang, den Mozart bei seiner Kirchenmusik gehört hat. Die mächtigen Fichtendielen auf der Empore, mehr als einen halben Meter breit, liegen seit fast 400 Jahren dort. Als diese Bäume kleine Pflänzchen waren, wurde gerade Amerika entdeckt. Dort, wo Äste im Holz sind, stehen sie 1-2 cm vor, rundgeschliffen vom darüberlaufen. Und auch vorne, an der Brüstung ist das Holz deutlich höher Der Rest des Holzes ist durch Generationen und Generationen von Musikern und Sängern abgetreten worden. Auf dieser Empore wurden auch schon vor zweihundert Jahren (weiter reichen leider die Quellen nicht zurück) Werke gesungen, die dort auch heute noch gesungen werden. Von Menschen, deren Namen heute niemend mehr kennt. Wie alt mag das Pult für die Blechbläser sein? 100 Jahre? 300 Jahre? Man sieht so etwas gelegentlich auf alten Gemälden. Das Dirigentenpult? Und einer der vier musizierenden Putti, die den Chor und das Orchester unterstützen, hält seit ebenfalls fast 400 Jahren eine Violine in der Hand. Eine echte, wenn auch weiß getüncht. Mit originalem Barockbogen. Wer mag darauf welche Stücke gespielt haben, bevor sie einer der Asambrüder seiner Gipsfigur in die Hand gab? Wenn man nach oben blickt: Die Auferstehung der Toten, das letzte Deckenfresko des Zykluses, der weit vorne über dem Altar mit dem Weihnachtsgeschehen beginnt. Man kann das dort nicht mehr sehen von hinten. Aber man weiß es – wenn man die übrigen Bilder betrachtet. Soweit man sie von der Empore aus noch erkennen kann. Alle, die jemals auf dieser Empore Musik gemacht haben, haben das gesehen. Und die Datierung im letzten Fresko.
Stimmt: es reicht zu wissen, wie man zur Orgel kommt. Es ist auch unerheblich, ob deren Tasten mit Buchsbaum oder mit Kunststoff belegt sind. Und letzlich ist es sogar egal, wo diese Orgel steht. Nur: Ich stehe in der Tradition eines größern Ganzen, am Ende einer langen Kette. Ich weiß das. Ich sehe das auf dieser Empore. Andere sehen das nicht. Fremdlinge. Die richtige Musik für den richtigen Raum?
_________________ Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.
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Drachentöter
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Verfasst: 02.12.2008, 23:41 |
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Lied im Advent
Immer ein Lichtlein mehr im Kranz, den wir gewunden, daß er leuchte uns so sehr durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier! Rund um den Kranz welch ein Schimmer, und so leuchten auch wir, und so leuchtet das Zimmer.
Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen. Und der in Händen sie hält, weiß um den Segen!
Matthias Claudius
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Margarita
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Verfasst: 03.12.2008, 09:41 |
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Registriert: 07.06.2008, 13:31 Beiträge: 139 Wohnort: Kronberg
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Hallo Joachim,
Dein Gedicht haben fast alle in der Schule lernen müssen. Ich werde heute Abend in Eschborn in der Konzertreihe von unserem Belcanto-Pianisten Gerhard Schroth dieses Joseph von Eichendorff Gedicht in einer Vertonung von Ernst Ludwig Uray (aus Schladming) zu Gehör bringen. Ich habe mir die Noten aus dem Doblinger Verlag kommen lassen und ich war recht angetan. Es klint ein wenig wie Wolf und Oskar Strauss... (passt in die Adventszeit).
liebe Grüsse Margarita
_________________ Das älteste, echteste und schönste Organ der Musik, das Organ dem die Musik ihr Dasein verdankt, ist die menschliche Stimme. (Richard Wagner)
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Joachim
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Verfasst: 03.12.2008, 15:30 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Margarita Da wünsche ich dir viel Erfolg. Viele Grüße Joachim
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rugero
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Verfasst: 04.12.2008, 00:03 |
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Registriert: 24.03.2006, 22:40 Beiträge: 1062
Vorname: ~
Nachname: ~
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Die Ferien sind beendet, die Schule beginnt. Die freie Zeit war toll aber der Trott geht weiter.
Ein Trost, dass viele den Alltag bewältigen müssen, aber gerne mehr Freizeit für sich in Anspruch nehmen wollen.
So stehen wir nun vor den Weihnachtstagen und warten aufs Christkind.
Wir warten seit den letzten Ferien, die zeigen uns, wie nah Weihnachten ist, wie nah in der Konsumwelt.
Spekulatius und Moppen(Lebkuchen) im Oktober, Stollen zum Frühstück und Lichterketten Anfang November.
Alle Festivitäten gehen ineinander über und wenn noch was fehlt bedienen wir uns am Valentinstag, dem Halloween und - der 1.Mai ist sowieso schon zum Brauchtumstag mit Maibaumsetzen und Saufen ausgeartet.
Plätzchen backen mit den Kindern, das Kätzchen liegt friedlich am Kamin, die Schneeflocken tanzen vor den Scheiben, der Tannenbaum "brennt", die Bratäpfel duften...
Jetzt kann das Christkind kommen.
Gedanken zum Advent von rugero
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
Zuletzt geändert von rugero am 04.12.2008, 23:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Joachim
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Verfasst: 04.12.2008, 00:49 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Nah , also geht doch  Schöne Gedanken. Viele Grüße Joachim
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rugero
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Verfasst: 04.12.2008, 00:59 |
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Registriert: 24.03.2006, 22:40 Beiträge: 1062
Vorname: ~
Nachname: ~
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Hallo Joachim, sehe ich auch so - war auch nicht so schwer. Ich glaube, die starre Einteilung eines Kalenderablaufs kann abschrecken. Hier haben wir einen Thread, wo wir nach Herzenslust bis Weihnachten fabulieren dürfen und auch mehrerer Beiträge pro Tag  . Die Form, die Art, der Zeitpunkt - alles war spontan und heute. LG rugero
_________________ Die Stimme, das für mich vollkommenste Instrument.
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musika
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Verfasst: 04.12.2008, 01:36 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Wenn es Dezember wurde, zählten wir als Kind, wie viele Blätter noch auf dem Kalender sind. An jedem Morgen wurde der vergang‘ ne Tag ein Stück Papier und mit der Mutter zusammen sangen wir:
Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn, nun ist’s ja bis Weihnachten nicht mehr lange hin.
So wie ein Baum ist der Kalender Jahr für Jahr, mit vielen Blättern dran, am ersten Januar. Doch jeden Tag wird dann ein neues Blatt vom Wind der Zeit verweht, bis im Dezember das Jahr zu Ende geht.
Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn, nun ist’s ja bis Weihnachten nicht mehr lange hin.
In unserm ganzen Leben bleibt ein kleines Stück, von der Erinnerung an jene Zeit zurück. Und wenn die Tage kürzer werden und der Schnee vom Himmel fällt, dann denken viele, ja, viele auf der Welt:
Kalender, Kalender, du bist ja schon so dünn, nun ist’s ja bis Weihnachten nicht mehr lange hin.
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Joachim
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Verfasst: 04.12.2008, 10:23 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Musika, hallo Rugero Es ist doch schön, wenn man sich in Dankbarkeit zurückerinnern kann. Und da der Kalender noch viele Blätter hat und er noch nicht dünn ist, können wir uns weiter Gedanken zum Advent machen. Viele Grüße Joachim
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musika
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Verfasst: 05.12.2008, 13:38 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Josef Weinheber. Anbetung des Kindes Als ein behutsam Licht stiegst du von Vaters Thron. Wachse, erlisch uns nicht, Gotteskind, Menschensohn ! Sanfter, wir brauchen dich. Dringender war es nie. Bitten dich inniglich, dich und die Magd Marie – König wir, Bürgersmann, Bauer mit Frau und Knecht: Schau unser Elend an! Mach uns gerecht! Gib uns von deiner Güt nicht bloß Gered und Schein! Öffne das Frostgemüt! Zeig ihm des Andern Pein! Mach, dass nicht allerwärts Mensch wider Mensch sich stellt. Führ das verrat‘ne Herz hin nach der schöneren Welt! Frieden, ja, ihn gewähr denen, die willens sind. Dein ist die Macht, die Ehr, Menschensohn, Gotteskind. 
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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Joachim
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Verfasst: 06.12.2008, 12:09 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Ich weiß nicht genau, ob ich meinen für heute versprochenen Beitrag fertig kriege, da ich einen Stromschlag erlitten habe und erst mal überprüfen lassen muss, ob der Herzschrittmacher noch richtig arbeitet. Wie ihr seht lebe ich noch und ich werde mich wieder melden. Viele Grüße Joachim
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musika
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Verfasst: 06.12.2008, 12:16 |
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Registriert: 10.11.2005, 01:00 Beiträge: 4546 Wohnort: Diessen am Ammersee
Vorname: Erika
Nachname: Sommer
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Hallo Joachim, du Armer, hoffentlich ist alles ok, gute Besserung. 
_________________ musika belcanto-solistenFreunde sind wie Engel, die uns auf die Füße helfen, wenn unsere Flügel vergessen haben, wie man fliegt.
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dalila
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Verfasst: 06.12.2008, 12:25 |
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| Mitglied |
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Registriert: 29.03.2008, 15:25 Beiträge: 85
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Hallo Joachim, auch von mir recht gute Besserung! Gruß dalila
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dola
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Verfasst: 06.12.2008, 20:38 |
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Liebe Foriantisten, so recht weihnachtlich war es mir heuer bisher nicht, aber nun fällt mir doch etwas ein: Wir in Fürstenfeldbruck feiern am 13. 12. eine Form des Luzienfestes, die es, so viel ich weiß, nur in unserer Stadt gibt: Das Luci - Häusl - Schwimmen. Der Brauch geht zurück auf ein schweres Hochwasser der Amper gegen Ende des 18 Jahrhunderts. Weil die Folgen weniger gravierend waren, als die Leute befürchteten, führten sie dies auf die Hilfe der Heiligen Luzia zurück und gelobten, jedes Jahr aus Dankbarkeit eine besondere Prozession durchzuführen. Kinder und Jugendliche bauen kleine Modelle ihrer Häuser bzw. markanter Bauten, Villen und Kirchen in der Stadt (und inzwischen auch andere, z. B. die Allianzarena) - wirklich mit viel Detailliebe - nach, die sie innen mit Kerzen versehen, diese anzünden und an der Amperbrücke, die der Stadt einen Namensteil gegeben hat, in den Fluss setzen, nachdem sie vorher in der Kirche geweiht wurden. Die "Halbwertzeit" der hübschen Konstrukte differiert von paar Minuten - vor allem, wenn eins in Flammen aufgeht:-( - bis mehrere Tage ider auch länger, wenn sie weiter flussabwärts rausgefischt werden. Natürlich stehen in den Orten flussabwärts die Kinder an Fluss Schlange und es ist immer spannend, wie weit die stabilsten Häuseln es geschafft haben. Zum Teil, habe ich gehört, sind sie schon bis weit in die Dachauer gegend gekommen, aber oft ziehen sie doch Wasser und sacken ab. 1999 führte die Amper ein ziemlich gewaltiges Hochwasser, das ich auch mitbekommen habe. Die Brücke war ernsthaft in gefahr. Es wurde Kathastrophenalarm ausgerufen und niemand durfte die Brücke mehr befahren und zur Spitze der Welle auch temporär nicht mehr betreten. Es sah beklemmend aus, wie das eigentlich recht tiefe Flußbett randvoll war und das Wasser mit einem Riesenschwall sich nur noch äußerst knapp unter der Brücke durchquetschte. Die Ängste der Menschen vor 200 Jahren werden hier sehr schnell nachvollziehbar und das Kuzienschwimmen war in jenem Jahr gut besucht. ich will mir das heuer auch mal ansehen, heute in einer Woche.. LG dola http://www.myheimat.de/fuerstenfeldbruc ... feldbruck/
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T M Pestoso
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Verfasst: 08.12.2008, 12:02 |
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Registriert: 17.10.2008, 16:24 Beiträge: 316
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Hallo Dola, das ist ja interessant! Den Brauch mit den Lichterhäuscher zum Schutz gegen Hochwasser gibt es aber auch anderswo, z.B. in Obermenzing/Blutenburg , Kaufering oder auch in Luzern. Das Schwimmenlassen von Lichtern, das sog. Lichterschwemmen war/ist sogar im gesamten Alpenraum und den angerenzenden Gebieten verbreitet, wenn auch nicht unbedingt am 13. Dezember. Auch Lichtmess oder der Vorabend dazu sind häufige Termine.
Wieweit Eure Lichterhäuschen kommen, kann man aber ganz genau sagen: Spätestens beim Gündinger Wehr ist Ende der Reise...
viele Grüße TM Pestoso
_________________ Der Sänger singt am Weiher leise, doch singt er etwas leierweise.
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vox clara
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Verfasst: 08.12.2008, 14:18 |
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Hi, Dola, vergiss nicht, am 13. Dezember, 16 Uhr im Kulturzentrum von FFB unser Weihnachtsoratorium anzuhören! - Es gibt 2 Teile! Nach 3 Kantaten gibt es ein Bankett beim "Fürstenfelder", und um 19Uhr30 ist der zweite Teil zu hören. Das Luzienfest ist um 11 Uhr, nicht wahr? http://www.bachchor-ffb.de/Würde mich freuen, dich und Andere des Belcanto-Forums zu sehen! - TM Pestoso, dir darf ich eine gesonderte Einladung schicken. Schließlich "kennen" wir uns bereits von anderswo her, n'est-ce pas? :) Freundliche Grüße, vox clara 
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