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BeitragVerfasst: 07.05.2006, 21:22 
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mezzo hat geschrieben:
......kann man da irgendwie Handschellen und Blaulicht einbauen.....?


Ich bin sehr optimistisch, daß sich sogar eine Gelegenheit für Rotlicht finden läßt.

Gruß v. Emmy


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BeitragVerfasst: 07.05.2006, 22:52 
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EmmyNoether hat geschrieben:
mezzo hat geschrieben:
......kann man da irgendwie Handschellen und Blaulicht einbauen.....?

Ich bin sehr optimistisch, daß sich sogar eine Gelegenheit für Rotlicht finden läßt.
Gruß v. Emmy


Das passt dann wieder wunderbar zur Seidenwäsche..... (nicht, dass ich da irgend jemanden in irgendeine Ecke drängen will :oops: )

LG
mezzo


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BeitragVerfasst: 07.05.2006, 23:51 
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E strano ! (Womit wir wieder bei Violetta wären. ) :oops:
Ciao. Gioachino


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 07:29 
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Also: alle Frauen bekommen in unserer Oper grünes Licht! Ob Kartoffelsack oder Seiden-Dessous wird je nach Szene entschieden.
Der erste Akt spielt im Rotlich-Milieu, bis dort dann im zweiten Akt mit Blaulicht und Handschellen aufgeräumt wird.
Dann geht im dritten Akt auch endlich den Männern ein Licht auf und "strano" finden das dann nur noch die ewig Unerleuchteten.
Sind damit alle Beleuchter nun zufriedengestellt?????
Lieben Gruss
Canti :hearts:


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 10:27 
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hallo cantilene,

einige male habe ich (mehr aus versehen :roll: ) in moderne opern im tv reingeschaut. also, da finde ich deinen entwurf doch wesentlich interessanter :dafür: .

musiktheater selbst schreiben, macht spaß. ich hab`s in sehr einfacher form mal im chor (mini-chor mit ca. 10 leuten) erlebt. da haben wir zu bereits bestehenden liedern (gershwin u.ä., alte franz. trinklieder usw.) eine "rahmenhandlung" geschrieben und da die lieder teils als 4 st. chorstücke, teils als duett oder quartett oder solo eingefügt. wer wollte, konnte mitschreiben und sich so eine "traumrolle" erarbeiten. das ganze war aber halt keine oper, sondern theater mit vielen bereits vorhandenen liedern und daher sehr einfach zu produzieren.

eine ganze (kurz-) oper selbst schreiben, wäre wohl, auch wenn sich mehrere dran beteiligen, zu zeitaufwendig. schade :sad: . wär bestimmt sehr lustig :mrgreen .

liebe grüße
kaja


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BeitragVerfasst: 08.05.2006, 19:55 
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Hihi, ich wollte mal eine Oper schreiben, aber letzendlich wurde doch ein Theaterstück draus, weil ich ja sooooo eine begabte Komponistin bin *ironisch sei* Mit Capella habe ich ein paar klägliche Versuche gemacht, eine Musik zu schreiben, aber letzendlich gab ich es auf -- mir fiel einfach nichts ein und die wenigen Einfälle klangen blöd, passten überhaupt nicht zu der Geschichte. Tja, jetzt habe ich halt nur ein englisches Libretto :roll: Allerdings sind die Frauen darin auch die "Opfer", sind aber wirklich selbst Schuld daran :schlaumeier: Sterben tut aber keiner ;-)


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 10:18 
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Registriert: 22.04.2006, 12:29
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Ciriel hat geschrieben:
Allerdings sind die Frauen darin auch die "Opfer", sind aber wirklich selbst Schuld daran :schlaumeier: Sterben tut aber keiner ;-)


:?: Wie kann das denn sein, Opfer und selbst Schuld daran ?

Sorry, aber auf sowas reagiere ich allergisch.

Trotzdem liebe Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 12:25 
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Na, ich habe sie zu Opfern gemacht :oops: Aber ich habe sie so handeln lassen, dass es ihre eigene Schuld ist. Verstehst du? ;-) Hab mich vorher vielleicht nicht ganz korrekt ausgedrückt ...


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 13:05 
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Ciriel hat geschrieben:
Na, ich habe sie zu Opfern gemacht :oops: Aber ich habe sie so handeln lassen, dass es ihre eigene Schuld ist. Verstehst du? ;-)


Naja, so hab ich das schon verstanden, aber wie kann ein Opfer denn Schuld sein ? für mich hört sich das so an, wie diese perverse Verteidigung von Menschen, die anderen Gewalt antun : Sie hat mich halt provoziert.

Meintest du sowas ?

Jetzt schon grübelnde Grüße
Uralt


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 18:05 
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hallo,
so lange brauche ich da gar nicht grübeln. Auch wenn es inzwischen einige psychologische Erklärungen dafür gibt, fehlt mir persönlich immer noch mehr als ein Baustein, wenn z. B. eine Frau trotz durchaus gangbarer (wenn auch nicht unbedingt leichter) Alternativen zu ihrem Schlägertypen - Ehemann oder Freund zurückgeht (trotz akuter Lebensgefahr!!!).
Ich habe mich dienstlich und privat in mehreren Fällen ganz mächtig bei sowas reingehängt, incl. Fluchthilfe ins Frauenhaus bei Nacht und Nebel und anschließend tobenden "Göttergatten" vor der Tür und was macht die Urschel? Lässt sich einsülzen und geht zurück, damit über kurz oder lang der ganze Sch... wieder von vorne losgeht.
Auch wenn manchmal weibliche Sozialisationsprägung immer noch erschreckend ist, denke ich doch, dass irgendwann auch ein Erwachsenwerden eingetreten sein muss und Emanzipation auch mit voller Verantwortlichkeit für den eigenen Lebensentwurf zu tun hat. Während z. B. im Mittelalter oft wirklich kaum ein Ausweg ausser Erdulden oder Giftmord blieb, können wir heute doch eher , zumindest im westlichen Kulturkreis, von Hilfestellungen ausgehen.
Gegen die fadenscheinige Opfer ist Täter - Austauschtour bin ich besonders was Kinder und Hilflose angeht, nicht minder allergisch, aber in Fällen, wo dröge Hörigkeit zu den blödsinnigsten Verhaltensweisen und absehbaren neuen Desastern führt, bin ich das zunehmend auch. Grüße,
dola


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 18:26 
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Liebe Dola, du sprichst mir aus der Seele!!!!!! :d_neinnein: :love:
Ich habe leider auch zuviel Erfahrung mit weiblichen Märtyrerinnen gemacht, die sich in der Opfer-Rolle suhlten und ihre ganze Existenzberechtigung daraus zogen, ein armes bemitleidenswertes Opfer zu sein.
Sobald jemand tatkräftige Hilfe anbot, kamen nur Ausreden, warum man dieses und jenes nicht machen kann. Ein einziger Graus und nach dem dritten vergeblichen Hilfeversuch bleibt nur noch Resignation , wenn man nicht in Aggression diesen Opfern gegenüber fallen will.
WARUM sich diese Frauen aber so verhalten und nicht auf eigenen Füssen stehen wollen/kÖnnen, das ist wieder ein anderes Thema und individuell therapiebedürftig.
Wirkliche Opfer sind für mich nur diejenigen, die aus ihrer Sitiation raus WOLLEN und auch etwas dafür tun, die aber von massiven äusseren Umständen daran gehindert werden und einfach nicht gegen die Gewalt von aussen ankommen. Denen gehört mein ganzes Mitgefühl und Solidarität. So etwa türkische Frauen, die von ihren Verwandten ermordet werden......Frauen, die vergewaltigt werden und sich nicht wehren können... die in die Prostitution verkauft werden... usw.
Frauen die sich alles gefallen lassen mit dem Satz "aber ich liebe ihn doch,er ist eben so", sind für mich keine Opfer sondern Co-Täterinnen, genauso wie es Co-Abhängige in allen Bereichen gibt. Von denen können wir besonders ein Liedchen singen.
Man muss da meiner Meinung nach einfach sehr fein unterscheiden, was ein Opfer ist und wer sich nur zum Opfer machen lässt und auf verquere Weise davon profitiert.

Die Frauen-Opfer in den Opern dagegen wurden von Männern zu Opfern ästhetisch stilisiert und das hat wenig mit den genannten Realitäten zu tun, von einigen modernen Oper vielleicht abgesehen. Dahinter stehen Männer-Phantasien und gesellschaftliche Klischees, aber das Thema hatten wir ja schon auf einer der vorhergegangenen Seiten dieses Threads ;-)
Lieben Gruss Cantilene


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 18:32 
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Liebe Uralt,
Es war keinesfalls meine Absicht dich zu provozieren.
*seufz* Wie kann ich das erklären... also mit Perversion hat das jedenfalls nix zu tun...
Ich könnte es vielleicht an einem Beispiel erklären: man hat freie Wahl, einen von mehreren Wegen einzuschlagen. Und man wählt (aus Gier, Rache oder aus irgendeinem anderen (nicht unbedingt negativen) Grund) genau den Weg, der einen ins Verderben stürzt.
Es gibt dann noch den zweiten Fall: wenn jemand, egal, wie er handelt, ein unglückliches Ende anstrebt. Dann spricht man von "Tragik". "Kabale und Liebe" wäre ein schönes Beispiel dafür, weil die Hauptfiguren darin ihrem traurigen Schicksal gar nicht entfliehen können.
Wobei ich mir bei meinem kleinen Werk gar nicht so viele Gedanken gemacht habe: ich hatte einfach eine Geschcihte im Kopf, die auf meiner mentalen Bühne spielte und die habe ich versucht aufzuschreiben. Der Sinn des ganzen war einfach Spass an der Sache, vielleicht auch das Loswerden einiger Gedanken, die in meinem Kopf rumgeisterten. Es ist nicht professionell geworden. Es ist auch weder Perversion noch Provokation drin, es ist sogar eher realitätsfremd, weil es natürlich von meiner großen Liebe zu Fantasy beeinflusst wurde.
So, ich hoffe, diese Antwort kann dich zufrieden stellen.

Dir dennoch liebe Grüße
Ciriel


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 18:36 
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cantilene hat geschrieben:
Liebe Dola, du sprichst mir aus der Seele!!!!!! :d_neinnein: :love:
Ich habe leider auch zuviel Erfahrung mit weiblichen Märtyrerinnen gemacht, die sich in der Opfer-Rolle suhlten und ihre ganze Existenzberechtigung daraus zogen, ein armes bemitleidenswertes Opfer zu sein.
Sobald jemand tatkräftige Hilfe anbot, kamen nur Ausreden, warum man dieses und jenes nicht machen kann. Ein einziger Graus und nach dem dritten vergeblichen Hilfeversuch bleibt nur noch Resignation , wenn man nicht in Aggression diesen Opfern gegenüber fallen will.
WARUM sich diese Frauen aber so verhalten und nicht auf eigenen Füssen stehen wollen/kÖnnen, das ist wieder ein anderes Thema und individuell therapiebedürftig.
Wirkliche Opfer sind für mich nur diejenigen, die aus ihrer Sitiation raus WOLLEN und auch etwas dafür tun, die aber von massiven äusseren Umständen daran gehindert werden und einfach nicht gegen die Gewalt von aussen ankommen. Denen gehört mein ganzes Mitgefühl und Solidarität. So etwa türkische Frauen, die von ihren Verwandten ermordet werden......Frauen, die vergewaltigt werden und sich nicht wehren können... die in die Prostitution verkauft werden... usw.
Frauen die sich alles gefallen lassen mit dem Satz "aber ich liebe ihn doch,er ist eben so", sind für mich keine Opfer sondern Co-Täterinnen, genauso wie es Co-Abhängige in allen Bereichen gibt. Von denen können wir besonders ein Liedchen singen.
Man muss da meiner Meinung nach einfach sehr fein unterscheiden, was ein Opfer ist und wer sich nur zum Opfer machen lässt und auf verquere Weise davon profitiert.

Die Frauen-Opfer in den Opern dagegen wurden von Männern zu Opfern ästhetisch stilisiert und das hat wenig mit den genannten Realitäten zu tun, von einigen modernen Oper vielleicht abgesehen. Dahinter stehen Männer-Phantasien und gesellschaftliche Klischees, aber das Thema hatten wir ja schon auf einer der vorhergegangenen Seiten dieses Threads ;-)
Lieben Gruss Cantilene



Das sind aber die sog. "Opfer" im wirklichen Leben... Ich habe die Opferrolle in einem Theaterstück versucht zu erläutern... wenn jemand das "Opfer" des Autors bzw. in der Oper das "Opfer" des Komponisten/Libretisten wird.


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BeitragVerfasst: 09.05.2006, 21:48 
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Ciriel hat geschrieben:
Liebe Uralt,
Es war keinesfalls meine Absicht dich zu provozieren.
*seufz* Wie kann ich das erklären...
So, ich hoffe, diese Antwort kann dich zufrieden stellen.
Dir dennoch liebe Grüße
Ciriel


@ ciriel
Na dann, entschuldige meine voreilige Einmischung.

@dola, @cantilene
Ich dachte, ich schrieb nicht von Märtyrerinnen u.ä., sondern von Opfern, wobei ich nicht nur Frauen, sondern auch andere Opfer von Gewalttaten ( männlich und weiblich ) gemeint habe. Das nur zu Erklärung.
Ich werde mich bemühen, mich in Zukunft differenzierter auszudrücken.

Grüße
Uralt


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