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Joachim
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Verfasst: 03.12.2010, 11:07 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo guten morgen Was wir eigentlich schon immer wussten, hat jetzt eine Studie der Universität Bielefeld belegt.Kinder die viel vor sich hinsingen, summen und trällern werden schlauer, fitter und sozialer steht in der Studie.Besonders sollte der kindliche Gesang in den Kitas gefördert werden, heißt es weiter. Da die Förderung des Gesangs bei Kindern, wegen fehlender Haushaltsmittel immer mehr zurück gefahren wird, könnte diese Studie, Wasser auf die Mühlen derjenigen sein, die sich seit Jahren erfolglos, für eine bessere Gesangsförderung einsetzen. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich ehrenamtlich sehr oft in Kitas bin und gerne mit den Kindern singe. Das macht mir sehr viel Spaß. Viele Grüße Joachim
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 03.12.2010, 12:47 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 368
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Eigentlich traurig, dass etwas immer erst durch Studien "wissenschaftlich bewiesen" werden muss obwohl es eine im praktischen Alltag täglich erfahrbare Erfahrungstatsache ist... Joachim, wie singst Du als Mann mit den Kindern? Sind sie tatsächlich im Stande von Dir Töne abzunehmen wenn Du eine Oktave tiefer singst? Oder klappt das nur bei denjenigen Kindern die zu Hause auch ihren eigenen Vater singen hören? Ich weiß von einem Chorleiter der auch regelmäßig in einem Kindergarten mit den Kindern singt. Er hat mir erzählt, dass nur zwei, drei Kinder die Töne direkt von ihm abnehmen können; die anderen Kinder - soweit sie überhaupt Töne treffen - nehmen die Töne dann von diesen Kindern ab. Diese "übersetzen" die Töne also gewissermaßen. Viele Grüße, AK-Kontraalt
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Hilde45
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Verfasst: 03.12.2010, 14:38 |
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| junges Mitglied |
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Registriert: 24.12.2009, 21:47 Beiträge: 45
Vorname: Hilde
Nachname: Maurer
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Vor 24 Jahren fing ich mit meinen Töchtern zu singen an (ein zwei und 3 Jahre alt) soweit es möglich war in diesem Alter(die jüngste hörte nur zu)später besuchtensie Musikschulen-Gesang und div.Instrumente. DieÄlteste wurde Musiklehrerin die andern studierten was anderes.Ob dasSingen und auch Instrumentalunterricht sie schlauer machte weißich nicht- wollte damals nur daßsie sich mit Musik un d auch Sport beschäftigen, -als positive Freiheitgestaltung.Nur die Musiklehrerin blieb bei der Klassik-die anderen hören lieber Pop(fü rmich ein Greuel).
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Joachim
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Verfasst: 03.12.2010, 18:35 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Ak-Kontraalt Von der Wissenschaft her, habe ich das noch nicht betrachtet. Vielleicht ist auch mehr trällern, als Singen im eigentlichen Sinne. Es hier hier nicht um Oktaven, sondern zunächst darum, die Kinder ein wenig an den Gesang heranzuführen und mit Ihnen ein wenig Spaß zu haben.
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Joachim
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Verfasst: 04.12.2010, 10:41 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Hilde 45 Das wird wohl niemand sagen können, dennoch ist es sehr interessant.Man soll zu mindestens versuchen, die Kinder spielerisch an den Gesang herzuführen.Ich summe die Melodie einfach vor und die Kinder machen mir nach. Dabei ist es doch zunächst völlig unerheblich, welche Tonlage hier zugrunde liegt. Zunächst soll der Spaß überwiegen und es darf an Lob nicht gespart werden.Wenn Kinder dann Spaß am Gesang haben und auch noch talentiert sind, kommt vieles von alleine denke ich.
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Chero
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Verfasst: 04.12.2010, 21:40 |
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Registriert: 14.08.2010, 21:50 Beiträge: 73
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Hallo,
ich glaube es ist nicht egal wie man Kindern vorsingt, also Tonhöhe, damit sie mit ihrer Kinderstimme mitsingen können. Meine Gesangslehrerin ist momentan Dozentin bei einer Weiterbildung für Erzieherinnen wo es rund um den Gesang und dem Umgang mit der Kinderstimme geht. Wir sprachen noch nicht ausführlich darüber aber sie sagte es wird gefördert und die Weiterbildung ist anerkannt. Mit Kindern könnte man wohl ohne weiteres in allen möglichen Tonlagen singen, jedoch förderlich für die Kinderstimme (wie gesagt es geht um normalen Gesang bei Kinderliedern) wäre das nicht. Man sollte mit den Kindern ab einer bestimmten Tonlage singen, welche muß ich nachfragen habe ich mir nicht gemerkt. Die Erzieherinnen singen fast täglich mit den Kindern und regelmäßig in einer nicht geeigneten Stimmlage zu singen, hmm ich weiß nicht. Wenn eine solche Weiterbildung keinen Sinn machen würde und es egal wäre wie man mit Kindern singt (regelmäßig natürlich) dann würde es solche staatl. anerkannte Seminare wohl nicht geben.
Von den Kindern in meinem Umfeld kann ich nur sagen, dass sie wenn sie alleine gesungen haben die Töne immer höher angesetzt hatten.
Viele Grüsse Chero
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Joachim
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Verfasst: 05.12.2010, 18:01 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Es geht hier um die Kitas. Und ich bin keine Gesangspädagogin. Kann deshalb auch nicht beurteilen, ob man Kindern im Alter von drei Jahren schon Oktaven konfrontieren soll. Aber wahrscheinlich habe ich hiervon ohnehin keine Ahnung. Viele Grüße Joachim
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Chero
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Verfasst: 05.12.2010, 19:45 |
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Registriert: 14.08.2010, 21:50 Beiträge: 73
Vorname: .
Nachname: .
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Hallo,
klar bist du keine Gesangspädagogin und ich finde es ja auch gut, dass du mit den Kindern in der Kindertagesstätte (Kita) singst, jedoch egal kann es aus Sicht der Gesangspädagogik nicht sein. Ich werde mich mal informieren, denn nun interessiert es mich auch wirklich.
Ach so bei der Weiterbildung handelt es sich um Erzieher/innen, Pädagogen in Kita´s und Kindergarten, also nicht um Kinderfrüherziehung in Musikschulen oder gar Gesangsausbildung.
Viele Grüße Chero
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Basss
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Verfasst: 05.12.2010, 19:52 |
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Registriert: 26.01.2008, 20:44 Beiträge: 337 Wohnort: Lkr. Waldshut
Vorname: Chriegel
Nachname: v. M
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Freunde, wir reden hier von KITAS - nicht von Hochschulen! M.e. ist es wichtiger bei diesen Kindern den Spaß- und Freude am Gesang und musizieren zu wecken, fördern und unterstützen! Und wenn die Töne total daneben sind: "so what"? Hauptsache Spaß, den Rest kommt dann später! Wollen wir den Kindern schon in so einem frühen Alter Eintrichtern dass wenn sie die Töne nicht richtig abnehmen können sollen sie lieber still sein...... - Und uns dann wundern wenn sie später keine Interesse mehr zeigen, resp. sich nicht trauen? Lass mal Gut sein; ich finde es KLASSE was Joachim da macht, Töne hin- oder her! 
_________________ Wenn alle so wären wie ich es sein sollte - dann wäre die Welt viel besser... Alles Gute, Gesundheit, Erfolg und Zufriedenheit! - Es grüsst der liebe Basss!
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Octaviane
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Verfasst: 06.12.2010, 10:52 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Lieber Basss, dass Joachims Engagement viel Achtung und Anerkennung verdient, ist wohl unbestritten. Es geht mE aber nicht darum, ob die Kinder mal einen "Ton daneben" singen, sondern um die insgesamte Lage (die für die Kinderstimmen womöglich zu tief ist). Auch viele ErzieherInnen singen nach dem was ich gehört habe oft zu tief (weil ihre Stimme selbst nicht ausgebildet ist und sie daher hauptsächlich in Bruststimme singen) und die Kleinen ahmen diese Stimmlage dann brav nach, was aber für ihre stimmliche Entwicklung aus gesangspädagogischer Sicht nicht förderlich ist. Aber bitte, lieber Joachim, sing trotzdem mit den Kindern weiter, ich finde es toll, wenn sich Leute in solchen Dingen ehrenamtlich engagieren (meine Schwiegermutter betreut z. B. Kinder einer ´Grundschule). Vielleicht kannst Du ja noch eine Frau "ins Boot holen", die den Kindern dann in einer höheren Stimmlage vorsingt. Liebe Grüße Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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AK-Kontraalt
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Verfasst: 06.12.2010, 11:27 |
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| Hilfestellender |
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Registriert: 04.06.2008, 17:25 Beiträge: 368
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Lieber Basss, ich glaube Du hast uns da missverstanden. Wir reden hier alle von Kitas und nicht von Hochschulen. Es geht ja nicht darum ob die Kinder ALLES richtig nachsingen können, aber wenn jemand tiefer singt als wie die Kinderstimmlage ist - und das ist bei Männern zwangsläufig der Fall - dann frage ich mich eben, wie sie überhaupt irgend einen Ton finden. Kinder lernen ja durch Nachahmung, und sie versuchen so genau wie möglich nachzuahmen. Wenn nun ein Mann ein Lied anstimmt, dann singt er Töne die ein Kind absolut nicht nachahmen kann weil sie weit unterhalb des Tonumfanges einer Kinderstimme liegen. Daher die Notwendigkeit, nach oben zu oktavieren - was Frauenstimmen ganz automatisch tun, aber ob Kinder das auch so ohne weiteres können, das ist die Frage die sich mir stellt. @Chero: Dass Kinder, wenn sie selber so vor sich hinsingen, in höherer Lage singen als wie sie es unter Anleitung eines Erwachsenen tun, das habe ich auch schon beobachtet. Viele Erzieherinnen singen für die Kinder viel zu tief. Ich hab' z. B. mal "Dornröschen war ein schönes Kind" von so einer Kindergartengruppe singen hören - naja, was hieß da SINGEN: Die hätten auf der Silbe "schö" das kleine g (!) singen sollen, aber das konnten die Kleinen beim besten Willen nicht, sie drückten sich da völlig vergebens einen ab. Ob SO bei den Kindern die Freude am Singen geweckt wird, das wage ich zu bezweifeln... @Octaviane: Um mit Kindern singen zu können braucht man keine gesangliche Ausbildung, man muss nur wissen in welcher Lage Kinder überhaupt singen können, und ein bisschen Gehör sollte man eben auch haben, damit man erkennt ob die Kinder in der gewählten Tonlage überhaupt singen können. Wenn man so anstimmt dass es nicht unter c1 hinunter geht, kann man nichts verkehrt machen. Lieber Joachim, ich hoffe Du nimmst mir meine Nachfrage nicht übel.  Ich lese das was Du schreibst mit sehr großem Interesse, verknüpfe das mit meinen eigenen Sing- und Hörerfahrungen und mache mir dann eben so meine Gedanken, von denen einige dann den Weg in die Tastatur finden.  Ich bin eben so ein unverbesserlicher Wissenschaftler der immer wissen will WIE etwas funktioniert... Viele Grüße, AK-Kontraalt
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Octaviane
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Verfasst: 06.12.2010, 11:49 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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AK-Kontraalt hat geschrieben: @Chero: Dass Kinder, wenn sie selber so vor sich hinsingen, in höherer Lage singen als wie sie es unter Anleitung eines Erwachsenen tun, das habe ich auch schon beobachtet. Viele Erzieherinnen singen für die Kinder viel zu tief. Ich hab' z. B. mal "Dornröschen war ein schönes Kind" von so einer Kindergartengruppe singen hören - naja, was hieß da SINGEN: Die hätten auf der Silbe "schö" das kleine g (!) singen sollen, aber das konnten die Kleinen beim besten Willen nicht, sie drückten sich da völlig vergebens einen ab. Ob SO bei den Kindern die Freude am Singen geweckt wird, das wage ich zu bezweifeln...
@Octaviane: Um mit Kindern singen zu können braucht man keine gesangliche Ausbildung, man muss nur wissen in welcher Lage Kinder überhaupt singen können, und ein bisschen Gehör sollte man eben auch haben, damit man erkennt ob die Kinder in der gewählten Tonlage überhaupt singen können. Wenn man so anstimmt dass es nicht unter c1 hinunter geht, kann man nichts verkehrt machen.
Liebe AK-Kontraalt, schon klar, ich hab ja auch nicht behauptet, dass Erzieher(innen)/Kindergärtner(innen) unbedingt eine fundierte Gesangsausbildung benötigen, aber doch zumindest das von Dir angesprochene Wissen, dass Rumbrummeln in der Bruststimme (wozu Frauen, die sich sonst so gut wie gar nicht mir dem Singen beschäftigen, heutzutage nunmal mitunter gerne tendieren - man merke auf; ich habe nicht alle gesagt!) für die kindliche Stimme nicht unbedingt das beste Vorbild ist. In sofern sind wir uns also vollkommen einig :) LG Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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Joachim
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Verfasst: 06.12.2010, 12:10 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Lieber Basss So sehe ich das auch, aber vielleicht fehlt mir die Fachkompetenz.Unabhängig von der Geschichte in den Kitas, habe ich oft allgemein gesprochen den Eindruck, dass das Pferd oft von hinten aufgezäumt wird.Wir wollen in den nächsten Monaten, mal versuchen die Zauberflöte als Kinderoper aufzuführen(das gibt es natürlich schon). Das Libretto haben ich schon entsprechend, für Kinder umgeschrieben. Dabei nehme ich für mich nicht in Anspruch, etwas Besonderes geschaffen zu haben. Das hat Mozart und Lorenzo da Ponto schon getan.Es geht es uns nicht darum, der Mailänder Skala Konkurrenz zu machen, sondern darum, Kinder langsam, spielerisch an klassische Musik und Laientheater heranzuführen . Die vorgebrachten Argumente, mögen gewiss richtig sein, aber darüber möchte ich und die Kinder nicht den Spaß verlieren.Dann höre ich in meinem Alter lieber damit auf.
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Octaviane
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Verfasst: 06.12.2010, 13:02 |
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Registriert: 27.01.2006, 00:14 Beiträge: 1378 Wohnort: Bonn *31.01.
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Du hast schon recht, Joachim, und man sollte auch nicht zu viel herumkritteln. Mein Einwand war auch eher genereller Natur und bezog sich nicht explizit auf Dein Engagement, sondern allgemein auf das Singen mit Kindern. Und auch da geht es mir nicht darum, den Kindern tollen Operngesang beizubringen, sondern einfach um kindgerechtes Singen (was Operngesang ja auch nicht wäre). Und genau das scheint ja auch Dein Anliegen zu sein, oder? Wie ich schon sagte - ich finde es toll, dass Du so etwas machst und dass so die Kinder an die klassische Musik heran geführt werden. Ich hoffe, Du singst noch lange mit den Kleinen (wobei Spaß die erste Priorität sein sollte) und wünsche Dir für das Zauberflötenprojekt alles Gute LG Octaviane
_________________ „Die Verpflegungslage ist für den Kulturmenschen eigentlich das Wichtigste.“ (T. Fontane) " Koloratursopran, der: Jemand, der den richtigen Ton nicht findet, aber eine Menge Spaß hat ihm hinterher zu jagen" (Anonym) http://www.sopranodrama.de
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Joachim
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Verfasst: 08.12.2010, 19:35 |
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Registriert: 02.01.2008, 17:00 Beiträge: 1111 Wohnort: Idar-Oberstein
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Hallo Octaviane Ich glaube ich habe dich schon richtig verstanden. Nehmen wir als Beispiel einmal die Kuchenkinder in Hänsel und Gretel. Es handelt sich um einen Kinderchor, Sopran und Altstimmen. Die Kinder selbst werden wohl kaum Sopran(Vielleicht Kastrat) oder Alt singen. Also machen das stellvertretend die Erwachsenen. Wenn bei den Kindern erstmal das Spaß, am Singen geweckt ist, ist schon viel getan. Das andere stellt sich schon ein.
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Uralt
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Verfasst: 09.12.2010, 09:22 |
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Registriert: 22.04.2006, 12:29 Beiträge: 767 Wohnort: Rheinland-Pfalz, 14.11.**
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Hallo, Musikunterricht ( sowohl Musiktheorie, Lieder selbst schreiben, als auch singen mit Kindern, usw. ) sind fester Bestandteil der ErzieherInnen-Ausbildung. Aber es ist wie überall : Manche Fächer werden intensiver geschult und andere "fallen halt immer wieder mal aus". Erzieherinnen sollen heute nicht nur die sozialen, sprachlichen und was-weiß-ich-für Kompetenzen der Kinder stärken, nein, sie sollen auch die Familien-Erziehung ergänzen oder ersetzen. Und wer dann als Erzieherin/Erzieher nicht selbst gerne singt ist froh, das ungeliebte Fach nicht oft zu haben. So ist die Praxis. Aber theoretisch sollte jede ausgebildete Erzieherin/jeder Erzieher in der Lage sein, richtig und förderlich mit den Kindern zu singen. Sollte sie/er. 
_________________ Sing und finde gut, was du machst. ( D. B.)
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